Hans Wagner - Gesammelte Schriften
Reinhold Aschenberg, Bernward Grünewald, Stephan Nachtsheim, Hariolf Oberer (Hrsg.)

Mit Hans Wagner verstarb am 1.2.2000 der wohl bedeutendste philosophische Systematiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig ein weltweit anerkannter, auch philologisch ausgewiesener Aristoteles-Kenner, -Übersetzer und -Kommentator. Seine reflexions­theoretische Neubegründung der Philosophie als System wurde durch eine umfassende philosophiehistorische Bildung ermöglicht, die, ausgehend von der Philosophie der Antike und die Philosophie des 20. Jahrhunderts integrierend, sich immer mehr der transzendental­philosophisch-kritischen Leistung Kants annäherte. Er nahm deren Prinzipien auf, modernisierte sie und bewahrte zugleich ihren unvergänglichen Kern, den er zu Recht, ausgehend von den logischen Fundamentalprinzipien und ihrer theoretisch-gegenstandskonstitutiven Funktion, abschließend in der Letztbegründung aller Geltungssphären sah. Sein systematischer Ansatz ermöglichte Wagner schließlich die Entwicklung eines von allen Banalisierungen und Mißverständnissen befreiten, absolut begründeten Begriffs der Würde des Menschen.

In Rufen an die Yale University New Haven und an die New School for Social Research in New York dokumentierte sich die Internationale Anerkennung Hans Wagners. Er lehrte in Würzburg, Frankfurt/M und von 1961 bis zu seiner Emeritierung 1982 in Bonn, unterbrochen durch eine Gastprofessur an der Yale University.

 

 

Für die Reihe "Hans Wagner - Gesammelte Schriften" sind 10 Bände geplant.

Das Werk steht zur Subskription. Die Subskriptionsfrist endet mit Erscheinen des letzten Bandes.

 

 

UTB

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