
Informationen zum Buch
Der gegenwärtige Klimawandel, der gefährliche Ausmaße anzunehmen beginnt, ist keine Naturkatastrophe, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemacht und als solcher eine Ungerechtigkeit, die bestehendes Unrecht noch verschärft. Um der bedrohten Würde des Menschen und des gefährdeten Eigenwertes der außerhumanen Natur willen müssen darum unverzüglich wirkungsvolle Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung ergriffen werden.
Die Studie bereitet zunächst die wesentlichen aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel, seine Symptome, Ursachen und Folgen auf. Daran anknüpfend wird ein ethisches Gerüst entfaltet, von dem ausgehend eine Beurteilung des Klimawandels vorgenommen wird. Im Mittelpunkt dieser normativen Überlegungen steht dabei ein Konzept von Gerechtigkeit, das die globale, intergenerationelle und ökologische Dimension umgreift. Ausgehend davon werden Lösungsansätze diskutiert und in eine integrierte Politik des nachhaltigen Klimaschutzes eingebettet.
Anhand des äußerst brisanten und drängenden Problems des Klimawandels leistet der Band einen wichtigen Beitrag zu einer Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive.
Im Rahmen des Dies academicus 2008 wurde Andreas Lienkamp für seine Arbeit "Klimawandel und Gerechtigkeit" der Habilitationspreis der Universität Bamberg verliehen.
Inhalt
Pressestimmen
, 18.07.2010
Für sein Buch "Klimawandel und Gerechtigkeit" wird Andreas Lienkamp mit dem "Philosophischen Buchpreis 2010" des Forschungsinstitut für Philosophie ausgezeichnet. Die Verleihung findet am 10. September 2010 in Hannover statt.
