
Informationen zum Buch
Angesichts der kulturellen und ökonomischen Umbrüche innerhalb der gegenwärtigen Gesellschaften stellt sich die Frage, ob nicht das Geld Gott als wichtigstes Leitmedium abgelöst hat. In welchem Verhältnis stehen Gott und Geld zueinander? Ist es ein Verhältnis der Konkurrenz, der Ausschließung oder der Identität? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Rede von Gott?
Die Arbeit zeigt, dass der religiöse und der ökonomische Diskurs nicht unverknüpft oder getrennt nebeneinander bestehen, sondern in vielfältiger Weise ineinander greifen. Ausgehend vom Wechselwirkungskonzept Georg Simmels wird das Modell einer kritischen Relativität von Gott und Geld entwickelt. Damit lässt sich jenseits von grundsätzlicher Ablehnung oder vordergründiger Apologetik des Geldes das Potential der christlichen Gottesrede überzeugend zur Sprache bringen.
Pressestimmen
, 05.03.2010
Sein Buch ist eine ausgezeichnete Antwort auf christliche wie islamische Versuche, religiöse Formate von ihren kulturellen Bedingungen zu trennen.
