
Informationen zum Buch
Berlusconis Aufstieg zum mächtigsten Mann Italiens wurde von einem tief gehenden Kulturwandel begleitet. Die Gesellschaft ist deutlich nach rechts gerückt. Wie konnte der »Faschismus« in Italien wieder gesellschaftsfähig werden?
In die gleichermaßen brisante wie brillante Analyse des prominenten talienkenners Aram Mattioli werden nicht nur Politikerreden, Memoiren, Bestseller und Filme einbezogen, sondern auch Fernsehdiskussionen, Gedenkrituale und die Errichtung von lokalen Denkmälern. Kurz, der populistisch und zunehmend illiberal regierende »Cavaliere« hat das Land weit mehr verändert, als selbst ausländische Beobachter meinen. Zur Anomalie des heutigen Italiens gehört, dass der grassierende Revi-sionismus nur noch von einer Minderheit als Skandal empfunden wird.
Eine souveräne und konzise Darstellung des gesellschaftlichen Wandels in Italien von 1945 bis 2009.
Inhalt
Pressestimmen
, 01.03.2010
Aram Mattioli hat ein leidenschaftliches Buch geschrieben.
, 28.02.2010
Eine Geschichtslektion, welche den Lesern die Augen öffnet.
, 08.05.2010
[...] Mattioli lehrt auch den vermeintlich Eingeweihten noch das Gruseln mit seiner Studie «<Viva Mussolini!> Die Aufwertung des Faschismus im Italien Berlusconis» [...].
Aram Mattioli ist nicht der Erste, der Italien «ein Land ohne historisches Gedächtnis» nennt, aber seine brillante Studie ist systematisch, mit vielen Quellen belegt, und ihre Übersichtlichkeit erhöht noch den Schauder vor den Fakten.
, 10.05.2010
Seine Analyse ist gut gegliedert und detailliert. Kapitel für Kapitel legt Mattioli die Mechanismen frei, die einen so tiefgreifenden Wandel möglich machten.
, 05.07.2010
Mit Aram Mattioli gibt nun ein Kenner der italienischen Zeitgeschichte eine klare Antwort [...].
[...]
Gerade der Verzicht auf den empörten Skandalton macht aus seiner Darstellung die kritisch-sympathische Zeitdiagnose einer zerissenen Gesellschaft [...].
, 02.07.2010
Aram Mattioli hat mit seinem Buch eine lesenswerte Abhandlung über die italienische Erinnerungskultur abgeliefert.
, 11.11.2010
Wer Italien liebt, der sollte dieses bittere Buch nicht versäumen.
