»Viva Mussolini«
Die Aufwertung des Faschismus im Italien Berlusconis
2010, 201 Seiten, 14 farbige Abb., Franz. Broschur
ISBN: 978-3-506-76912-1
Auslieferung Schweiz: Verlag Neue Zürcher Zeitung
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Informationen zum Buch

Berlusconis Aufstieg zum mächtigsten Mann Italiens wurde von einem tief gehenden Kulturwandel begleitet. Die Gesellschaft ist deutlich nach rechts gerückt. Wie konnte der »Faschismus« in Italien wieder gesellschaftsfähig werden?

In die gleichermaßen brisante wie brillante Analyse des prominenten talienkenners Aram Mattioli werden nicht nur Politikerreden, Memoiren, Bestseller und Filme einbezogen, sondern auch Fernsehdiskussionen, Gedenkrituale und die Errichtung von lokalen Denkmälern. Kurz, der populistisch und zunehmend illiberal regierende »Cavaliere« hat das Land weit mehr verändert, als selbst ausländische Beobachter meinen. Zur Anomalie des heutigen Italiens gehört, dass der grassierende Revi-sionismus nur noch von einer Minderheit als Skandal empfunden wird. 

Eine souveräne und konzise Darstellung des gesellschaftlichen Wandels in Italien von 1945 bis 2009. 

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung, 01.03.2010

Aram Mattioli hat ein leidenschaftliches Buch geschrieben.

Sonntagszeitung (Zürich), 28.02.2010

Eine Geschichtslektion, welche den Lesern die Augen öffnet.

Neue Zürcher Zeitung, 08.05.2010

[...] Mattioli lehrt auch den vermeintlich Eingeweihten noch das Gruseln mit seiner Studie «<Viva Mussolini!> Die Aufwertung des Faschismus im Italien Berlusconis» [...].

 

Aram Mattioli ist nicht der Erste, der Italien «ein Land ohne historisches Gedächtnis» nennt, aber seine brillante Studie ist systematisch, mit vielen Quellen belegt, und ihre Übersichtlichkeit erhöht noch den Schauder vor den Fakten.

Deutschlandfunk, 10.05.2010

Seine Analyse ist gut gegliedert und detailliert. Kapitel für Kapitel legt Mattioli die Mechanismen frei, die einen so tiefgreifenden Wandel möglich machten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.07.2010

 

Mit Aram Mattioli gibt nun ein Kenner der italienischen Zeitgeschichte eine klare Antwort [...].

[...]

Gerade der Verzicht auf den empörten Skandalton macht aus seiner Darstellung die kritisch-sympathische Zeitdiagnose einer zerissenen Gesellschaft [...].

ORF, 02.07.2010

Aram Mattioli hat mit seinem Buch eine lesenswerte Abhandlung über die italienische Erinnerungskultur abgeliefert.

DIE ZEIT, 11.11.2010

Wer Italien liebt, der sollte dieses bittere Buch nicht versäumen.

UTB

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