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FUGE / Journal für Religion und Moderne wird im Abo angeboten.
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Informationen zum Buch
Das 20. Jahrhundert hat so viele Trümmer angehäuft, dass sich die Nachgeborenen im Zustand der Angst und des Erschauderns vor der Bösartigkeit des Menschen geschworen haben, nie wieder auf politische Utopien hereinzufallen.
So vernünftig das Pathos der Mäßigung angesichts des apokalyptischen Wahnsinns wirkte, so deutlich tritt in der Berliner Republik aber auch dessen Kehrseite hervor: eine frivole, selbstgenügsame Prinzipienlosigkeit. Mit dem Verlust unserer geschichtsphilosophischen oder auch nur gesellschaftspolitischen Hoffnungen, von religiöser Zuversicht ganz zu schweigen, neigen wir Bürger dazu, unsere ernsten Erwartungen aneinander gleich mitzubegraben oder pragmatisch aufzulösen. Die Zustimmungsgemeinschaft behauptet in der Republik der Sachzwänge: Gerechtigkeit herrscht, wo alle genügend Geld haben, und Frieden, wo kein lautes Wort zu hören ist. Alles Weitere ist Privatsache, und die Zukunft gehört unseren Kindern.
Mit dem vorliegenden Band beginnen wir die Suche nach umkehrenden Formen und Inhalten der Kulturkritik, die das Eis unserer Selbstgewissheit brechen.
»Zeichen ferner Freiheit« enthält Beiträge von Horst Bredekamp, Sergej S. Choružij, Norbert Hummelt, Georges Bernanos, Hans Joas, Brigitte Sändig u.a.
