
Informationen zum Buch
Wie die Neue Rechte salonfähig wird.
Die Forderung nach »Elite« hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur »Elite« wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre »Rasse«, vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.
Volker Weiß analysiert, wie sich das Bedürfnis nach Abgrenzung einer Elite in Deutschlands jüngerer Vergangenheit äußerte: von Ortega y Gasset und Friedrich Sieburg über Botho Strauß bis hin zu Peter Sloterdijk und Thilo Sarrazin. Er weist nach, dass dieses Bedürfnis nach »Elite« in direkter Tradition der republikfeindlichen Theoretiker der Weimarer Zeit steht und heute von einer »neuen« Rechten befeuert wird, der an einer konservativen Revolution gelegen ist. Ihr Ziel ist die Revision gesellschaftlicher Liberalisierungen seit dem Ende der sechziger Jahre. Neu ist, dass sich diese Strömung nicht nur mit dem Gestus der Opfer und Tabubrecher präsentiert, sondern dass sie mit dieser Strategie Erfolg hat.
Inhalt
Pressestimmen
, 28.04.2011
[...] Volker Weiß hat mit dem Buch [...] einen äußerst lesenswerten und erhellenden Beitrag zu der sogenannten Sarrazin-Debatte veröffentlicht.
Hier geht's zur Rezension.
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Hier geht's zur Besprechung.
, 07.12.2011
Das Buch von Volker Weiß ist ein dringend notwendiges Buch zur Aufklärung in der gegenwärtigen Debatte um Rechts.
Hier können Sie die Besprechung lesen.
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Im Gegensatz zum populären 'Deutschland schafft sich ab' kann Weiß' Replik als seriöser und konstruktiver Beitrag zur deutschen Debatte um Migration gelten.
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Eine nüchtern-analytische Betrachtung des 'Phänomens Sarrazin', wie sie der Hamburger Historiker und Literaturwissenschaftler Volker Weiß vorlegt, (ist) höchst willkommen. Weiß ist dabei erstaunliches gelungen.
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Volker Weiß hat mit dem Buch [...] einen äußerst lesenswerten und erhellenden Beitrag zu der sogenannten Sarrazin-Debatte veröffentlicht.
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Die besondere Qualität der Schrift von Weiß ist es, dass hier eine sehr differenzierte und ausgewogene (historische) Einordnung des oftmals widersprüchlichen und daher mitunter schwer fassbaren politischen Weltbilds Sarrazins geleistet wird. [...] Wenn der Autor die Thesen von Sarrazin kritisch reflektiert, leistet er zweifelsohne eine sehr wertvolle Aufklärungsarbeit.
, 18.06.2011
Die taz hat Volker Weiß interviewt. Hier geht's zum Gespräch.
