Moderne Antimoderne
Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus
1. Aufl. 2012, 548 Seiten, Festeinband
ISBN: 978-3-506-77146-9
EUR 68.00 / CHF 85.50 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

Informationen zum Buch

Das Leben und Werk Moeller van den Brucks (1876-1925) sind in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten, dabei war der Kulturkritiker eine der Schlüsselfiguren im Radikalisierungsprozess des deutschen Nationalismus. 
Moeller van den Bruck, Bohemien und Faschist. Als Kunsttheoretiker nahm er regen Anteil an der Avantgarde des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, als Autor des Buchs »Das dritte Reich« entwarf er die Programmatik der »Konservativen Revolution« und bereitete so den Weg für den Aufstieg der NSDAP. Wie kaum ein anderer steht er für eine »alternative Moderne von rechts«, die sich jenseits einer liberal-fortschrittlichen Demokratisierung entwickelte. Dem Leben und Werk dieses Schriftstellers, der Autoren wie Oswald Spengler, Hans Grimm und Carl Schmitt beeinflusste, wird mit dieser Arbeit erstmals vollständig Rechnung getragen. Sie bietet eine umfassende Einbettung des Autors in den ästhetischen und politischen Diskurs seiner Zeit und zeichnet durch die Auswertung bislang unbekannter Archivquellen ein völlig neues Bild von der Rezeption Moeller van den Brucks während der Zeit des Nationalsozialismus.

Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.12.2012

Auf der Seite des GBV können Sie die Rezension einsehen.

literaturkritik.de, 06.03.2013

Hier geht`s zur Besprechung.

Politische Akademie der ÖVP, 29.05.2013

Hier geht es zur Besprechung.

Junge Welt, 19.07.2013

Es ist das Verdienst von Volker Weiß, die in rechtskonservativen Kreisen gerne bemühte Legende einer unüberbrückbaren Distanz zwischen Jungkonservatismus und Nazifaschismus am Beispiel von Arthur Moeller van den Brucks widerlegt zu haben. Hier können Sie die vollständige Rezension einsehen.

Politische Vierteljahresschrift Ausgabe 54,4 2013, 11.03.2014

"Weiß hat mit seiner Arbeit eine akribisch aufgearbeitete und gut recherchierte Studie zum Thema vorgelegt. Dabei gelingen ihm immer wieder wichtige Korrekturen von kursierenden Fehleinschätzungen der Positionen Moeller van den Brucks."

UTB

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