Vorwort

In: Ludwig XIV.
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Am Beginn der Arbeit an dieser Biografie stand die Idee, eine Skizze von rund 120 bis 150 Seiten, eine knappe Synthese der aktuellen Forschungen über den Sonnenkönig Ludwig XIV. und seine Zeit zu verfassen. Erscheinen sollte sie 2015 zum 300. Todestag Ludwigs XIV. Doch andere Kollegen waren schneller, die Verpflichtungen in der Lehre in Heidelberg zu groß und die vorlesungsfreie Zeit immer zu kurz.

So hat sich die Fertigstellung dieser Biographie hingezogen und ich musste mir zu Recht spöttische Fragen anhören, ob sie denn jemals fertig würde. Es ist es mir jetzt eine umso größere Freude, all jenen zu danken, die die Genese dieser Biografie auf die eine oder andere Art unterstützt oder auch ertragen haben.

Beginnen möchte ich mit Thomas Maissen, dem Direktor des Deutschen Historischen Instituts (DHI) in Paris, dessen Vertrauen und langjährige Unterstützung mir die materielle Basis für meine Arbeit gesichert hat. Ein Karl Ferdinand Werner Fellowship des DHI Paris ermöglichte im März 2016 die inhaltliche Konzeption der Biografie. Der Universität Heidelberg und dem Historischen Seminar danke ich für die Gewährung eines FRONTIER-Stipendiums 2018–19, während dessen letzte Hand an das Manuskript gelegt werden konnte. Große Teile des Manuskriptes entstanden als Vorlesungen, daher schließt diese Danksagung auch meine Studentinnen und Studenten in Heidelberg und in Göttingen ein, wo ich dank Marian Füssels Einladung ihn 2018/2019 zwei Semester vertreten konnte. Ihre Nachfragen und Einwände haben, so hoffe ich, zur Verständlichkeit beigetragen.

Meinen Mitarbeitern Kathrin Stocker M.A., Florian Pfeiffer M.A. und Roberto Berardinelli M.A. bin sehr dankbar dafür, dass sie mir unerbittlich alle unnötigen Anführungszeichen und Gedankenstriche sowie unverständliche Satzungetüme angestrichen und entfernt haben. Die, die geblieben sind, habe ich zu verantworten. Großer Dank gilt auch meinen anderen Mitarbeitern und Hilfskräften der letzten Jahre für ihre Hilfe beim Register erstellen, beim Bücher holen und scannen usw.: Maximilian Groß M.A., Teresa Göltl, Marianne Bretzel, Nicolas Schmitt und Franziska Kändler.

Doch ohne die spontane Zusage des Schöningh Verlages und seines Lektors Diethard Sawicki, der sofort sein Interesse signalisierte, als der ursprünglich vorgesehene Verlag seine Zusage zurückzog, wäre dieses Buch noch immer nur Manuskript. Dafür gilt großer Dank.

Von den vielen Freunden und Kollegen, die meine Ideen kommentiert, mich durch ihre Nachfragen angetrieben und motiviert haben, dieses Projekt abzuschließen, seien nur einige wenige genannt: Stéphane Audoin-Rouzeau, Indravati Félicité, Charles-Edouard Levillain, Susan Richter, Guy Rowlands.

Großer Dank gebührt Elisabeth Deflers, die es mir ermöglichte, mich für einen Monat in die Normandie zurückzuziehen und ihr Haus in ein „Champeaux Center of Advanced Study“ umzuwandeln. So konnten die Kapitel zusammengefügt werden und ein Ganzes entstehen. Isabelle hat mich immer wieder angetrieben und ist eingesprungen, wenn Ludwig XIV. Priorität eingeräumt wurde. Antonia, Jonathan und Valentin haben dafür gesorgt und sorgen weiterhin dafür, dass ich regelmäßig vom Hofe des Sonnenkönigs in das 21. Jahrhundert zurückkehre. Ihnen sei das Buch gewidmet.