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Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die gekürzte und für den Druck überarbeitete Fassung meiner Dissertation, die 2019 unter dem Titel „Mediale Erscheinung Bildschirmtext. Die Deutsche Bundespost und der Plan eines dialogfähigen Massendienstes“ von der Philosophischen Fakultät der TU Dresden angenommen wurde.

Die Arbeit, deren Anfänge noch im Sonderforschungsbereich „Transzendenz und Gemeinsinn“ lagen, entstand in der komfortablen Lage einer durchgehenden Anstellung an der Universität. Der erste Dank gilt daher meinem Doktorvater Thomas Hänseroth, der als Projektleiter, Lehrstuhlinhaber, Ideen- und Ratgeber mit schier unerschöpflichem Wissen mein Forschungsvorhaben von der ersten Besprechung bis zur Fertigstellung begleitete. Er eröffnete mir die Freiheit, dieses Projekt zu meinem eigenen zu formen und es mäandernd, aber doch stetig zu verfolgen. Für dieses Vertrauen bin ich sehr dankbar. Meine Zweitbetreuerin Dagmar Ellerbrock bereicherte mit einer spezifisch zeithistorischen Perspektive, die auch die großen Fragen nicht scheut, nachhaltig das fertige Buch.

Der Lehrstuhl für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte bot mir über viele Jahre ein anregendes, offenes, in vielerlei Hinsicht intensives und dabei immer herzliches Arbeitsumfeld, welches ich mit großer Dankbarkeit als meine wissenschaftliche Heimat bezeichnen darf. Nicht genug danken kann ich daher Uwe Fraunholz und Anke Woschech für die gemeinsame Zeit am Lehrstuhl. Mit Freude und ein wenig Wehmut denke ich an viele Projekte, Tagungen und Lehrveranstaltungen, an unsere Mensaessen, Kaffeepausen und Gaststättenbesuche sowie an unzählige Gespräche über Themen der Wissenschaft und weit darüber hinaus.

In Kolloquien und Workshops durfte ich mein Forschungsvorhaben mehrfach vorstellen und profitierte stets von den Diskussionen und kritischen Anmerkungen. Ein besonderer Dank richtet sich dabei nach Potsdam an das Zentrum für Zeithistorische Forschung. Annette Schuhmann, Martin Schmitt und Julia Gül Erdogan haben mit ihren Einschätzungen und Nachfragen die Arbeit in einer abschließenden Phase noch einmal nachhaltig beeinflusst. Ganz herzlich danken möchte ich weiterhin Lioba Nägele von der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, die mir am Sammlungsstandort Heusenstamm alle Türen und Aktenschränke öffnete. Für die Unterstützung bei der abschließenden Durchsicht letzter Zeitschriftenjahrgänge danke ich außerdem Anna Mattern.

Neben der akademischen Welt fußte mein Forschungsvorhaben glücklicherweise auf einem stabilen sozialen Umfeld, wofür ich meiner Familie und meinen Freunden – auch denen, die im Folgenden nicht namentlich genannt werden – herzlich danken möchte. In der turbulenten Zeit der Fertigstellung des Manuskripts boten unsere Nachbarn Juliane Winkler und Jan Geßner den Kindern einen sicheren Hafen. Meine Eltern Helmtraud und Jürgen Schönrich sowie meine Schwiegereltern Ines und Romain Seibt hielten mir ein ums andere Mal den Rücken frei, ermöglichten vielfach erst einen beständigen Schreibprozess und bestärkten mich in dem Glauben an den eigenen Intellekt. Meine Großmutter Ingeburg Mierdel hätte mit Sicherheit das Buch in Gänze Zeile für Zeile durchgearbeitet und wäre, so hoffe ich, stolz gewesen.

Der größte Dank gilt meiner Ehefrau Josephin, die meine Arbeit in allen Stadien kannte und betreute, beständig Korrektur las und ohne Scheu ehrlich Kritik übte. Gemeinsam mit unseren Töchtern haben wir diese intensive Zeit mit viel Herzblut, Liebe und Humor durchlebt. Meine Frau und die Kinder haben mich in schwierigen Situationen immer wieder auf die Beine gestellt und waren stets meine Motivation, die Dissertation abzuschließen – ihnen sei dieses Buch gewidmet.

Hagen Schönrich

Dresden, im September 2020

Mit der Post in die Zukunft

Der Bildschirmtext in der Bundesrepublik Deutschland von 1977 bis 2001

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