Am Anfang steht zu Recht der Dank. Ohne die Hilfe zahlreicher Kolleginnen, Kollegen und Freunde wäre diese Arbeit kaum in dieser Form zustande gekommen, und Anregungen verdanke ich allen, mit denen ich in der Entstehungszeit dieses Buches diskutiert habe. Grund genug also, an dieser Stelle kurz auf einige Entwicklungsstadien dieses Buchprojektes zurückzublicken.

Dieses Buch geht aus einem Forschungsprojekt hervor, welches der Münsteraner Exzellenzcluster »Religion und Politik« über Jahre hinweg großzügig gefördert hat. Der Cluster hat in vielerlei Hinsicht hervorragende Rahmenbedingungen geboten: Unzählige hilfreiche Anregungen verdanke ich seinen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitsplattformen sowie der fachlichen Expertise meiner Kolleginnen und Kollegen. Stellvertretend für den gesamten Exzellenzcluster danke ich dem Vorstand und seinen Sprechern Gerd Althoff, Barbara Stollberg-Rilinger und Detlef Pollack sehr herzlich, und der Dank erstreckt sich nicht zuletzt auch auf die Gewährung eines großzügigen Druckkostenzuschusses. Die Erträge meiner Arbeit habe ich im April 2015 als Habilitationsschrift im Fach Neuere und Neueste Geschichte eingereicht. Besonderer Dank gebührt Thomas Großbölting, der nicht nur ein zuverlässiger und anregender Ansprechpartner gewesen ist, sondern auch den Vorsitz der Habilitationskommission übernommen hat. Für die Übernahme der Gutachten danke ich Thomas Brechenmacher, der überdies im Rahmen der redaktionellen Betreuung dieses Buches zahlreiche wertvolle Hinweise gegeben hat, sowie Silke Hensel und Werner Freitag sehr herzlich. Und die Drucklegung des in den Folgejahren überarbeiteten Manuskriptes? Hier kann ich mich dem Dank an Christoph Kösters und alle anderen beteiligten Mitarbeiter der »Kommission für Zeitgeschichte« nur anschließen, der in vielen anderen Bänden der »Blauen Reihe« ausgesprochen wird.

Es liegt beinahe schon in der Natur des akademischen Dankes, dass dieser in vielen Fällen nur stellvertretend geäußert werden kann. In besonderem Maße gilt dies für die zahlreichen Archivare, die mich bei meinen Recherchen unterstützt haben. Stellvertretend für alle, wie gesagt, möchte ich Halina Dudała und Wojciech Schäffer (Kattowitz) sowie die Mitarbeiter des Vatikanischen Geheimarchives nennen, die unter Leitung des damaligen Präfekten P. Sergio Pagano für sehr gute Forschungsbedingungen gesorgt haben. Mein besonderer Dank für konstruktive Kritik, Kommentare und Hinweise in vielfältiger Form gilt zudem: Martin Baxmeyer, Milla Bergström, Olaf Blaschke, Jörg Bölling, Dominik Höink, Klaus Große Kracht, Kirsi Salonen, Antje Schnoor, Hubert Wolf und Gianmaria Zamagni.

Lukas Dovern, Sandra Koprowska und Jakob Matthias Smigla-Zywocki haben die Arbeit am Forschungsprojekt auf vielfältige Weise fleißig und kompetent unterstützt, was bibliographische Recherchen, aber auch insbesondere übersetzerische Hilfe einschließt. Wertvolle Hilfe haben zudem Sarah Scheunemann, Julia Reingen und Paul-Simon Ruhmann geleistet. Mein Bruder Hendrik hat schließlich nicht unwesentlich zur Lesbarkeit einiger Kapitel beigetragen. Aber auch allen anderen, die an dieser Stelle nicht genannt sind, aber auf die eine oder andere Weise zum Entstehen dieses Buches beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!

Bonn, im März 2018 Thies Schulze