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quis est nostrum liberaliter educatus
cui non educatores,
cui non magistri sui atque doctores,
cui non locus ipse ille mutus ubi alitus aut doctus est
cum grata recordatione in mente versetur?
(Cicero, Pro Cn. Plancio oratio 81)

Die vorliegende Untersuchung stellt die überarbeitete Fassung meiner neutestamentlichen Habilitationsschrift dar, die im Sommersemester 2019 von der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen angenommen wurde. Entstanden ist sie zwischen August 2015 und März 2019 im Rahmen meiner Tätigkeit in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und an der Georg-August-Universität Göttingen angesiedelten Sonderforschungsbereich (SFB) 1136 Bildung und Religion in Kulturen des Mittelmeerraums und seiner Umwelt von der Antike bis zum Mittelalter und zum Klassischen Islam.1

Innigster Dank gilt zuallererst meinem neutestamentlichen Lehrer und Habilitationsvater Reinhard Feldmeier, der das Erstgutachten anfertigte und von dem ich in wissenschaftlicher, menschlicher und theologischer Hinsicht Prägendes lernen durfte. Herzlich danken für zahlreiche Beobachtungen, wertvolle Anregungen und konstruktive Hinweise möchte ich sodann Jürgen Wehnert (Braunschweig / Göttingen), der das Zweitgutachten übernahm, sowie Eve-Marie Becker (Münster), die das Drittgutachten verfasste. Petra God hat im Dekanat der Theologischen Fakultät Göttingen mit feinem Geschick und großer Freundlichkeit mein Habilitationsverfahren organisiert und begleitet – dafür sei ihr ebenfalls ein von Herzen kommendes Dankeschön ausgesprochen! Das kongeniale interdisziplinäre Arbeitsumfeld am Göttinger SFB 1136 hat wesentlich zum Gedeihen der Arbeit und zum Reifen manch eines Gedankens beigetragen. Nicht nur konnte ich vom Fleiß der studentischen Hilfskräfte Annika Hartmann und Lukas Horst profitieren, sondern auch und vor allem vom Austausch mit Arbeitskollegen, Arbeitskolleginnen, Teilprojektleitern und Teilprojektleiterinnen innerhalb und außerhalb des Projektbereichs D („Diskurse“). Namentlich erwähnen möchte ich insbesondere meinen Kaffeeverbündeten und Schreibtischnachbarn Yassir El Jamouhi, mit dem ich über Jahre hinweg prägende Gespräche über die Wissenschaft und das Leben führen durfte, sodann Valeria Marchetti, Malte Rumkamp, Loïc Berge, Christoph Brunhorn, Maria Louise Munkholt Christensen (jetzt Bonn), Irene Salvo (jetzt Exeter, UK), Chiara Meccariello, Konrad Otto sowie die Professoren Sebastian Günther, Peter Kuhlmann, Tobias Georges, Florian Wilk, Heinz-Günther Nesselrath und Peter Gemeinhardt, den Sprecher des SFB 1136 und Betreuer meiner Promotion im Fach Patristik. Auch die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des SFB 1136 haben im Rahmen von zwei internen Evaluationen wertvolle Denkanstöße geliefert; grato animo erinnere ich mich vor allem an impulsgebende Gespräche mit Alfons Fürst (Münster), Therese Fuhrer (München), Susanne Gödde (Berlin), George van Kooten (Cambridge, UK) und Angelika Neuwirth (Berlin).

Teile der Arbeit wurden über die Jahre auf Vorträgen im In- und Ausland präsentiert und zur Diskussion gestellt; für etliche Anregungen, die ich in diesen und anderen Kontexten erhielt, möchte ich meiner gräzistischen Lehrerin und Doktormutter Irmgard Männlein-Robert (Tübingen), Markus Bockmuehl (Keble College Oxford, UK), Andrew Gregory (University College Oxford, UK), Samuel Vollenweider (Zürich), Gretchen Reydams-Schils (University of Notre Dame, IN, USA), George Boys-Stones (Toronto), Kylie Crabbe (Australian Catholic University, Melbourne), Nathan Eubank (University of Notre Dame, IN, USA), J. LaRae Ferguson (University College Oxford, UK), Philip S. Horky (Durham, UK) und Julia Pfefferkorn (Tübingen) meinen herzlichen Dank aussprechen. Auch an der Theologischen Fakultät Göttingen bzw. am Lehrstuhl von Reinhard Feldmeier erhielt ich im Rahmen von Colloquien und Gesprächen hilfreiche Impulse, für die Jan David Basczok, Travis R. Niles, Jens-Arne Edelmann, Michael Wandusim, Heiko Wojtkowiak, Claudio Boning, Inga Mrozek und Julian Bergau ganz herzlich gedankt sei. Meine Frau Anna Becker und Christoph Begass (Mannheim) haben dankenswerterweise das Manuskript Korrektur gelesen und viele Hinweise beigesteuert. Dank gilt auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner im Wintersemester 2018/2019 an der Theologischen Fakultät Göttingen abgehaltenen Übung „Das lukanische Doppelwerk in seinen griechisch-römischen Kontexten“. Durch viele interessierte Rückfragen und Diskussionsbeiträge haben die Studierenden die Schlussphase der Abfassung intellektuell bereichert. Den Herausgeberinnen und Herausgebern der Reihe Studies in Cultural Contexts of the Bible, insbesondere Sandra Huebenthal (Passau), danke ich für ihr Interesse an meinem Buch, für ihre Anregungen zur Überarbeitung und für die Aufnahme der Monographie in diese Reihe.

Gewidmet sei dieses Buch cum grata recordatione all jenen akademischen Lehrerinnen und Lehrern, die mich in Heidelberg, Tübingen und Göttingen sowohl im Studium als auch während meiner Promotions-, Postdoc- und Habilitationsphase auf den Gebieten des Neuen Testaments, der Klassischen Philologie und der Patristik in vielfacher Hinsicht und in besonderer Weise geprägt, gefördert, begeistert, ermutigt, inspiriert sowie intellektuell und menschlich geformt haben. In meinen Heidelberger Jahren waren dies Peter Lampe, der mich bald nach Beginn meines Studiums in sein Oberseminar aufnahm und schließlich meine neutestamentliche Magisterarbeit betreute, sodann Klaus Berger, Henning Hupe und Bernhard Mutschler (jetzt Ludwigsburg) sowie Gyburg Uhlmann (jetzt Berlin), Jonas Grethlein, Jürgen Paul Schwindt, Glenn Patten (jetzt Dresden), William D. Furley und Christoph Leidl (†), in meinen Tübinger Jahren Irmgard Männlein-Robert, und in meinen Göttinger Jahren Reinhard Feldmeier sowie Peter Gemeinhardt. Speziell den drei Letztgenannten danke ich von Herzen für ihre unermüdliche Förderung.

s. D. g.

Göttingen, 6. Januar 2020

Matthias Becker

1

Teilprojekt D 02 (2015–2019): Religion im Diskurs der Gebildeten: Der Evangelist Lukas und der Redner Dion von Prusa (Leitung: Reinhard Feldmeier).

Lukas und Dion von Prusa

Das lukanische Doppelwerk im Kontext paganer Bildungsdiskurse

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