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Stefan Alkier Bochum und Frankfurt

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Thomas Paulsen Bochum und Frankfurt

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Das Frankfurter Neue Testament wächst und gedeiht: Wir freuen uns sehr, abermals nach Jahresfrist einen neuen Band, nunmehr bereits den dritten der auf sechs Bände konzipierten Reihe, vorlegen zu können, welcher das Johannes-Evangelium und die drei Johannesbriefe enthält. Während wir im Einleitungsteil philologische Betrachtungen darüber anstellen, in welchem Verhältnis diese vier Texte zueinander und zur Johannes-Apokalypse, der wir FNT 1 gewidmet haben, stehen und mit wie vielen Autoren insgesamt zu rechnen sein könnte, widmen wir uns im Epilog der Frage, ob man unabhängig von der Zahl der Autoren von einem Corpus Johanneum in dem Sinne sprechen kann, dass die Texte inhaltlich und gedanklich, produktions- und rezeptionsästhetisch aufeinander bezogen sind.

Wiederum wurde unsere Arbeit beflügelt durch viele ermutigende Reaktionen aus Wissenschaft, Kirche und Kultur, die unserem im Frühjahr 2021 publizierten zweiten Band mit der Übersetzung des Markus- und Matthäus-Evangeliums zuteil wurden. Wiederum haben wir aufgrund der hervorragenden Erfahrungen, die wir mit diesem Veranstaltungsformat im Vollendungsprozess von FNT 1 und FNT 2 gemacht haben, ein zweitägiges Symposion zur kritischen Diskussion unserer Übersetzung veranstaltet, das uns in einer wunderbaren Atmosphäre eine Unmenge an Anregungen gegeben hat. Einmal mehr hat es sich als äußerst inspirierend erwiesen, etablierte Kolleginnen und Kollegen aus der Klassischen Philologie und Theologie mit einer Reihe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus unserem Frankfurter Umfeld zu kombinieren. Ohne dass wir es vorausahnen konnten, war der Veranstaltungszeitraum im September 2021 so glücklich gewählt, dass wir im „Wellental“ zwischen der dritten und vierten Corona-Welle das Symposion vollständig in Präsenz abhalten konnten. Für die vielen klugen Gedanken, kritischen Prüfungen und Anregungen danken wir den beteiligten Kolleginnen und Kollegen herzlich: Dr. Andrea Bencsik (Göttingen), Dominic Blauth, Simon Dittmann, Nadine Haas, Bianca Hinzer-AlHasan (alle Frankfurt), Dr. Elena Iakovou (Göttingen), Prof. Dr. Martin Karrer (Wuppertal), Prof. Dr. Peter von Möllendorff (Gießen), Prof. Dr. Thomas Schmitz (Bonn) und Zacharias Shoukry (Mainz). Für Anregungen in schriftlicher Form danken wir zudem Prof. Dr. Ruben Zimmermann (Mainz) und Prof. Dr. Jan Heilmann (München).

Wiederum gilt unser besonderer herzlicher Dank dem Brill/Schöningh-Verlag, namentlich Dr. Martina Kayser und Dr. Jörg Persch, für ihre beständige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit sowie einmal mehr Dominic Blauth und Simon Dittmann, die uns in der Korrekturphase wieder vor einer ganzen Reihe von Fehlern bewahrt und viele hilfreiche Anregungen gegeben haben. Simon Dittmann verdanken wir zusätzlich die gewohnt sorgfältige Erstellung des druckfertigen Manuskripts von FNT 3.

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Möge auch diese Neuübersetzung des Evangeliums nach Johannes und der drei Johannesbriefe für Sie, verehrte Leserinnen und Leser, zu einer neuen Begegnung mit diesen nur scheinbar vertrauten Texten führen, die nach unserer Überzeugung auch nach fast 2000 Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, und Sie dazu anregen, die Auseinandersetzung mit ihren Inhalten lebendig zu halten!

Stefan Alkier und Thomas Paulsen

Bochum und Frankfurt am 20. Dezember 2021

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