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Zum Verhältnis von Kirche und Israel Christentum und Judentum heute – ausgehend vom Hebräerbrief

In: Biblische Zeitschrift
Author:
Wolfgang Kraus Fachrichtung Evangelische Theologie, Universität des Saarlandes Postfach 15 11 50, 66041 Saarbrücken Deutschland

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https://orcid.org/0000-0003-0878-034X
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Abstract

Die Frage nach dem Verhältnis von Christen und Juden im Hebr ist umstritten. Der Beitrag vertritt folgende Thesen: 1. Die Entgegensetzung von Judentum und Christentum ist für den Hebr nicht angemessen, denn es hat zu dieser Zeit diese beiden klar definierten, einander gegenüberstehenden Größen noch nicht gegeben. 2. Die Argumentation mit einem Neuen Bund nach Jer 31(38LXX) im Hebr ist als Schriftbeweis zu verstehen, um Ps 110(109LXX),1.4 auf Jesus beziehen zu können. Sie ist weder gegen das AT noch gegen das Judentum gerichtet, sondern betrifft die levitische Kultordnung. 3. Nach dem Hebr überbietet Jesus als Hohepriester die irdische Priesterschaft, weil er am himmlischen Heiligtum agiert. 4. Die Art der Argumentation im Hebr hat Parallelen in der Qumran-Literatur. 5. Das Verhältnis von Christen und Juden heute kann nicht direkt aus dem NT abgleitet werden. Vielmehr müssen die ntl Texte auf ihre heutige Relevanz hin befragt werden. Theologische Aussagen müssen schriftgemäß und zeitgemäß sein.

Die Geschichte des Verhältnisses von Judentum und Christentum ist dabei zu berücksichtigen.

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