Perspektive der Hoffnung

Transzendenzsuche in der Postmoderne

Jolana Poláková ist 1951 in Prag geboren. Nach dem Studium der Philosophie und der klassischen Philologie wird sie 1975 mit einer Arbeit über „Die Entstehung der europäischen Philosophie im Blickwinkel der Beziehung von Mythos und Logos“ promoviert; anschließend wird sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am renommierten Philosophischen Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag. Ihr nächstes Buch „Das gedankliche Schaffen – ein Aufriß der allgemeinen Theorie“ wird aus ideologischen Gründen verboten; sie selbst wird aus dem Philosophischen Institut entlassen. Es folgen philosophische Aufsätze im sog. Samizdat, der tschechischen Untergrundpresse. Erst 1990 wird sie rehabilitiert. Ihr Buch „Perspektive der Hoffnung“, das der Suche nach Transzendenz in der europäischen Philosophie von den Anfängen an nachgeht, von Platon über Kant bis zu Jaspers und Lévinas, ist ohne ihre schmerzhafte Erfahrungen mit der Diktatur und der geistigen Isolation und ohne die daraus entstandene Sehnsucht nach freiem Gedankenaustausch zwischen West und Ost nicht denkbar. Sie erhielt dafür den Tom Stoppard Price der Stiftung der Charta 77. Seit 1994 ist Poláková Mitglied der New York Academy of Sciences. In Kanada erhielt sie den URAM Award for Excellence in Creative Scholarly Writing.

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