Widerständiges Verhalten und Herrschaftspraxis in der DDR

Vom Mauerbau bis zum Ende der Ulbricht-Ära

Reihe:

Die erste Gesamtdarstellung widerständigen Verhaltens in der DDR der 60er Jahre. Der Mauerbau 1961 wurde zur prägenden Zäsur im Verhältnis zwischen Beherrschten und Herrschenden in der DDR. Die geschlossene Grenze veränderte die Bedingungen für widerständiges Verhalten, und gleichzeitig zwang sie das SED-Regime, seine Herrschaftspraktiken zu spezifizieren. Gelten die späten 40er und die 50er Jahre als Zeit fundamentalen Widerstands, so wurden die 60er zu einer Phase der Neuorientierung. Die Autorin nähert sich dem Thema aus drei Perspektiven: Anlässe, die widerständiges Verhalten mobilisierten, zentrale Konfliktfelder mit dem Regime und Kriminaldelikte mit politischem Hintergrund.

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