Islam in der deutschen und türkischen Literatur

Reihe:

Die Begegnung mit dem Islam ist in den letzten Jahren in Deutschland zu einem Phänomen geworden, das in der öffentlichen Diskussion eine bedeutende Rolle spielt und das auch in der Literatur zunehmend bedeutsamer wird.
Für das christlich-muslimische Gespräch und das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland können durch die Untersuchung von Neuformatierungen muslimischen Denkens in der gegenwärtigen Literatur neue Impulse entwickelt werden. Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt sich die Frage, wie insbesondere nach dem 11. September 2001 Diskurse des Fremden und des Eigenen konstruiert werden, in denen der Islam einerseits als Bedrohung und Herausforderung begriffen wird, in dem andererseits aber die deutsche Gesellschaft ihr eigenes Verhältnis zu Religion, Säkularisierung und Modernisierung neu reflektiert.

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Michael Hofmann, Dr. phil. habil., ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn.
Klaus von Stosch, Dr. theol. habil., ist Prof. für Katholische Theologie und ihre Didaktik an der Universität Paderborn.
Theologie und Literatur, 14.06.2012: Der Sammelband [...] vermittelt einen ausgezeichneten Eindruck von der vielfältigen Art und Weise, in der Schriftsteller den Islam zum Thema machen. Die vollständige Rezension können Sie hier einsehen.