Das Offenbarungsparadox

Zur Dialogfähigkeit von Juden und Christen

Reihe:

HerausgeberIn: Josef Wohlmuth
Weit verbreitet ist die Rede von einem »christlich-jüdischen Dialog«. Ein dialogisches Miteinander zwischen Christen und Juden ist aber keine Selbstverständlichkeit. Im Lichte der tragischen Geschichte zwischen diesen Religionsgemeinschaften erscheint die Rede von einem Dialog - besonders im deutschsprachigen Kontext - sogar eher als eine Zumutung für das Judentum. Eine genauere Analyse der Rede von einem Dialog auf der Ebene des universalkirchlichen Lehramts der Römisch-Katholischen Kirche fördert dann auch eher bloße Rhetorik zu Tage und nicht eine tiefergehende Reflektion auf die theologischen und philosophischen Implikationen eines genuinen Dialogs zwischen unterschiedlichen Offenbarungsreligionen. Die Oberflächlichkeit reicht so weit, dass nicht einmal klar ist, warum gerade der Dialog ein geeignetes Mittel zur Begegnung zwischen Juden und Christen sein soll. Darauf antwortet diese Untersuchung.

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Yiftach J. H. Fehige studierte Physik, Philos., Theologie in Frankfurt/M., München, Mainz, Tübingen. Zunächst Promotion in Logik und Wissenschaftstheorie in Mainz, dann Promotion in Dogmatik in Tübingen. Seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Christentum und Naturwissenschaft an der Univ. Toronto (Ca). Fellow am St. Michael‘s College.