Ethik der Befreiung

Engagierter Buddhismus und Befreiungstheologie im Dialog

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Series Editor: Klaus von Stosch
Globale Herausforderungen wie das Armutsproblem und die Wirtschaftskrise stellen die Weltreligionen vor die Aufgabe, einen Beitrag zur Orientierung zu leisten, der in die Tiefe der religiösen Welt- und Selbstdeutung des Menschen hineinreicht. Welche Wege der Analyse und Bewältigung weisen das Christentum und der Buddhismus auf? Und wie können sich diese gegenseitig ergänzen und bereichern? Der vorliegende Band entschlüsselt mit schwerpunktmäßigem Bezug auf den Jesuiten Aloysius Pieris (Sri Lanka) und den Theravada-Mönch P.A. Payutto (Thailand) die ethische und soteriologische Systematik hinter den Positionen der Befreiungstheologie und des Engagierten Buddhismus. Wirtschaftsethisch konkretisiert wird der komparative Ansatz durch den interdisziplinären Brückenschlag zu den Wirtschaftswissenschaftlern Franz Josef Hinkelammert und Karl-Heinz Brodbeck. Als Wege zur Überwindung der versklavenden Macht des Mammon deckt Lukoschek die sowohl im Engagierten Buddhismus als auch in der Befreiungstheologie verwurzelten Komplementaritätspaare »Gnosis und Agape« sowie »Freiheit und Hingabe« auf. Der Dialog eröffnet Perspektiven zur vertieften Integration der einander ergänzenden und korrigierenden Pole.

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Barbara Lukoschek, Dr. theol., geb. 1977, Studium der Katholischen Theologie, Anglistik und Psychologie in Münster, Freiburg und Exeter (UK), Promotion an der Universität Tübingen mit der vorliegenden Dissertation „Ethik der Befreiung“ im Rahmen des Graduiertenkollegs „Globale Herausforderungen – transnationale und transkulturelle Lösungswege“, Auszeichnung der Dissertation im Jahr 2013 mit dem Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie und interreligiösen Dialog der Universität Salzburg. Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Katholische Theologie an der Leibniz Universität Hannover und Stiftung Universität Hildesheim.