Christologie in messianischer Perspektive

Zur Bedeutung Jesu im Diskurs mit Emmanuel Levinas und Giorgio Agamben

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René Dausner
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Wer ist Jesus von Nazareth? Eine philosophisch-theologische Aufarbeitung dieser Fragestellung, die den neuralgischen Punkt jeder Christologie benennt, bildet den Denkhorizont der vorliegenden fundamentaltheologischen und dogmatischen Grundlagenstudie.
Emmanuel Levinas, dessen Denken von den Erfahrungen der Schoa geprägt ist, und Giorgio Agamben, der sich mit dieser Brucherfahrung unter den Anfragen des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts auseinandersetzt, sind die beiden zentralen philosophischen Referenzautoren der vorliegenden Studie. Denn beide haben Konzepte messianischen Denkens erarbeitet, die angesichts der Erfahrungen globaler Katastrophen die Frage nach Erlösung und Rettung thematisieren. Das Verständnis des messianischen Subjekts sowie der messianischen Zeit eröffnen daher die Möglichkeit, die Frage nach der Bedeutung Jesu von Nazareth neu zu stellen.

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René Dausner, Dr. theol. habil., Studium der Germanistik und Katholischen Theologie in Bonn und Jerusalem, 2006 Promotion, 2007-2011 Studienreferendar und Studienrat in Baden-Württemberg, seit 2011 Assistent und seit 2015 Privatdozent am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Grundlagenfragen systematischer Theo logie, Diskurse mit der Phänomenologie und der politischen Philosophie sowie der jüdisch-christliche Dialog.
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