Menschenrechte in der katholischen Kirche

Historische, systematische und praktische Perspektiven

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Der universale Geltungsanspruch der Menschenrechte und der humanitäre Anspruch des Christentums konvergieren in der Erwartung, die Menschenrechte auch innerkirchlich anzuerkennen und umzusetzen.
Die Beiträge dieses Bandes dokumentieren die schwierige Aneignung der Menschenrechte durch die katholische Kirche u. a. unter folgenden Fragestellungen: Welche geschichtlichen Konstellationen und theologischen Gründe bedingen das ambivalente Verhältnis der Kirche zu den Menschenrechten in der Moderne? Welche Faktoren behindern bis heute die volle Anerkennung der Menschenrechte in kirchlicher Lehre und Rechtspolitik?
Human rights claim universal validity. Christianity claims to be a morally upright, humanitarian religion. Both claims converge in the expectation that human rights must be acknowledged by and implemented within the church. The contributions in this edited volume document the complicated adoption of human rights by the Catholic Church, reflecting on the following questions: Which historical constellations and which theological reasons are responsible for the ambivalent relation between human rights and the Catholic Church in modernity? Which factors impede the full recognition of human rights in the doctrinal teachings and in canon law?

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Martin Baumeister ist seit 2012 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom.
Michael Böhnke ist Universitätsprofessor für Systematische Theologie.
Marianne Heimbach-Steins ist Professorin für Christliche Sozialwissenschaften und sozialethische Genderforschung.
Saskia Wendel ist seit 2008 Universitätsprofessorin für Systematische Theologie an der Universität zu Köln.