Die deutsche Ordnungspolizei im westlichen Europa 1940-1945

Mehr als 40.000 deutsche Ordnungspolizisten bildeten nach der Wehrmacht und der Waffen-SS die zahlenmäßig größte Besatzungstruppe im westlichen Europa. Wolfgang Curilla, einer der besten Kenner der Materie, beschreibt den Einsatz der Ordnungspolizei erstmalig im Zusammenhang für alle besetzten Länder des westlichen Europas.
Ordnungspolizisten bewachten von Norwegen bis Italien die Deportationstransporte mit Juden in die Vernichtungslager im Osten. In Dänemark, in den Niederlanden, im Raum Marseille und in Rom führten sie Razzien gegen Juden durch. Die Einsätze der Ordnungspolizei waren aber keineswegs auf die jüdische Bevölkerung beschränkt. Breiten Raum nahmen die Aktionen gegen Partisanen, den örtlichen zivilen Widerstand und Streiks ein. Als Quellen dienen dem Autor unter anderem eine Fülle von großenteils bisher unveröffentlichten Dokumenten und Zeugenaussagen aus Strafverfahren gegen NS-Täter. Die nach Einheiten und Einsatzgebieten gegliederte Darstellung macht das Buch zu einem hochinformativen Nachschlagewerk.
Die Publikation ergänzt die weithin beachteten Veröffentlichungen Wolfgang Curillas zur Ordnungspolizei im Baltikum und Weißrussland sowie in Polen.

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Wolfgang Curilla ist Jurist. Er war Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und zwischen 1978 und 1993 Senator, u.a. im Justizressort. Curilla war an der Gründung der „Stiftung Naturschutz Hamburg“ maßgeblich beteiligt und ist Stiftungs¬ratsvorsitzender der Loki Schmidt Stiftung.