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"Ausländerehen" in Deutschland 1870–1945

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Author:
Christoph Lorke
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Gwenola Sebaux
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Heiraten über nationale und kulturelle Grenzen hinweg: Solche Liebesbeziehungen, die heute immer häufiger vorkommen, wurden in der Vergangenheit aus unterschiedlichen Gründen auf vielfältige Weise problematisiert. Sie erregten immer wieder die Aufmerksamkeit von Politik, Institutionen und der Öffentlichkeit. Die verschiedenen Formen von Argwohn und Skepsis bieten ein faszinierendes Panorama von Einstellungen und Werthaltungen und ihrem Wandel im Laufe der Zeit.
Das Buch erzählt erstmals die Geschichte der (erfolgten und verhinderten) Eheschließungen Deutscher mit Nichtdeutschen. Dabei konzentriert es sich auf die Zeit zwischen Kaiserreich und dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieser Zeitraum offenbart, wie umstritten solche intimen Grenzüberschreitungen immer wieder sein konnten. Bürokratische Hürden und ausländerrechtliche Regelungen, zunehmend aber auch eugenisch-rassistische und ethnozentristische Ordnungsvorstellungen haben die Chancen solcher Ehevorhaben stark beeinflusst. Deutlich wird aber auch: Solche Eheschließungen veränderten die Wirklichkeit und Wahrnehmung von Aufnahmegesellschaften und stellen Gewesenes vor verschiedene Herausforderungen.
The book tells for the first time the story of marriages between Germans and non-Germans (which either took place or were prevented). The book focuses on the period between the empire and the end of the Second World War. It becomes clear that such marriages change the reality and perception of host societies, they lead to new social dynamics and pose new challenges to the past.

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Christoph Lorke ist derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der WWU Münster.
Historische Zeitschrift, Bd. 313 (2021)
"Der Münsteraner Historiker Christoph Lorke hat nun mit seiner Habilitationsschrift Pionierarbeit geleistet und die „Ausländerehen“ [...] in Deutschland für den Zeitraum von 1870 bis 1945 untersucht." (Michael Jeismann)

German History 38 (2020))
"Lorke tackles an important theme within the history of migration, but one which nobody has tackled in the systematic way in which this volume approaches this theme, certainly not in the case of Germany." (Panikos Panayi)

Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 70 (2022) 3
"Die umfassende, sehr sorgfältig ausgeführte, vor allem gut belegte Arbeit besticht nicht nur durch das wertvolle, umfangreiche Material, sondern vor allem durch die ausgesprochen differenzierten, unaufgeregten Urteile, die jede voreilige Verallgemeinerung, Verzerrung und Pauschalisierung vermeiden, ja einseitige Feindbilder widerlegen. Innerhalb des aktuellen, zum Teil politisch aufgeheizten Diskussionsklimas über „Ausländerehen“ erfüllt sie damit eine lang ersehnte Informationspflicht aus historischer Perspektive, und sie wirkt zweifellos versachlichend und beruhigend." (Bea Lundt)

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