Globales Gemeinwohl

Sozialwissenschaftliche und sozialethische Analysen

Reihe:

Welches „Wohl“ und welche öffentlichen Güter werden in der Konturierung einer global dimensionierten Sozialethik angestrebt, wem kommen sie zugute und welche Akteure verfügen über welche Einflussmöglichkeiten, um die Herstellung, Bereitstellung oder Erhaltung dieser Güter zu bewerkstelligen?
„Gemeinwohl” ( common good) galt über lange Zeit als eine Schlüsselkategorie christlicher Sozialethik. Diese Selbstverständlichkeit ist einem selbstkritischen Sozialkatholizismus theoretisch wie praxisbezogen abhandengekommen. Ist der Appell an die Gemeinwohlverpflichtung mehr als ein diffuses und hilfloses Postulat? Lässt sich, zumal unter den Bedingungen globaler Verflechtungen und Abhängigkeiten, mit dieser Kategorie auf neue Weise sozialethische Relevanz erzeugen?

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Marianne Heimbach-Steins ist Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Matthias Möhring-Hesse ist Professor für Theologische Ethik/Sozialethik an der Universität Tübingen.
Sebastian Kistler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg.
Walter Lesch ist Professor für Sozialethik und Moralphilosophie der Université catholique de Louvain in Louvain-la-Neuve, Belgien.