Kulturkontakt Krieg

Spanienbilder deutschsprachiger Teilnehmer am spanischen Unabhängigkeitskrieg 1808-1814

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Krieg und Kulturkontakt - lässt sich das zusammen denken? Damals wie heute treffen Menschen in Kriegen aufeinander, oft in für sie fremden Regionen. Wer zurückkehrt, bringt nicht nur Bilder des Krieges, sondern vielfältige Eindrücke über dort Erlebtes mit.
Von dieser Annahme ausgehend untersucht die Autorin Krieg als eine spezifische Form von Kulturkontakt. Als Beispiel dient der spanische Unabhängigkeitskrieg (1808–1814), der Vorbildfunktion für die antinapoleonischen Erhebungen im deutschsprachigen Raum hatte. Grundlage sind Zeugnisse deutschsprachiger Kriegsteilnehmer, die sowohl mit den napoleonischen Armeen als auch mit deren Gegnern den Weg auf die Iberische Halbinsel fanden. Fortschreibungen ihrer Sicht auf Spanien finden sich teilweise bis in die Gegenwart. Welche Themen, Blickwinkel und Codes sich in zwölf von ihnen verbergen, wird hier nachgespürt.
This book explores war as a special cultural contact zone, exemplified by ego-documents of German soldiers on the Iberian Peninsula during the Napoleonic era. While serving in the military, combat can be far away and soldiers encounter foreign countries differently. Such experiences were also made by German speaking members of the King’s German Legion and the Napoleonic Armies. Their writings are not limited to the description of war actions; they also want to give people at home a special insight into Spain.

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Katrin Brösicke studierte u.a. an der Universität Erfurt und Universidad Nacional Autónoma de México.