Fundamentalismus als ökumenische Herausforderung

Volume Editor: Jennifer Wasmuth
Der öffentliche Diskurs zeichnet sich gegenwärtig vielfach durch eine Verhärtung der Fronten und die mangelnde Bereitschaft aus, sich auf die Gegenposition einzulassen. Diese Tendenzen lassen sich auch im ökumenischen Kontext beobachten, und schnell ist hier wie dort der Fundamentalismus-Vorwurf zur Hand.
Was meint dieser Vorwurf genau? Gegen wen richtet er sich? Ist Fundamentalismus nur eine polemische Etikettierung von Positionen, die nicht der eigenen entsprechen? Oder lassen sich unter dem Begriff politische und religiöse Gruppierungen fassen, die eine klar erkennbare Agenda verfolgen? Diesen Fragen geht der vorliegende Sammelband nach, indem er in seinen Beiträgen auf die Begriffsgeschichte und die Bedeutung von „Fundamentalismus“ in verschiedenen geographischen, konfessionellen und religiösen Kontexten reflektiert.
The public discourse is often hardened. The same can be observed in the ecumenical context. Here and there the accusation of fundamentalism is quickly at hand. Is fundamentalism just a polemical labelling of positions that do not correspond to one’s own? Or can the term be used to describe political and religious groups that pursue a clearly discernible agenda? The present anthology pursues these questions by reflecting in its various contributions on the conceptual history and the meaning of “fundamentalism” in different geographical, denominational and religious contexts.

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