Arabesken

Das Spiel selbst

Author: Harald Schmid
Die Abhandlung „Arabesken“ bildet den Abschluss einer vierteiligen Untersuchung, die sich schrittweise den Grundlagen der modernen Welt und deren spielwirklichen Voraussetzungen zu nähern versucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit es möglich ist, die Gesamtzahl aller heutigen Textverhältnisse einer Theorieform zuzuordnen, von der sie bereits herkommen und im Laufe ihrer Geschichte entsprechend organisiert, strukturiert und anhand vergegenständlichter Textverhältnisse fassbar und verstehbar wurden. Dabei spielt nicht zuletzt der moderne Wirklichkeitsbegriff eine Rolle, der sich aus Realverhältnissen jeder Art zusammenfügt, sich innerhalb derselben entwickelt und darin anschaubar wird. Sie sind Teile einer Gesamtentwicklung, die sich u. a. in der Geschichte des Lebens, des Denkens und der Sprache vollzogen hat. Dadurch wird nicht zuletzt ein Einblick in die Textprozesse des Wirklichen selbst ermöglicht, die in der modernen Welt auf allen Gebieten fortschreiten. In diesem Zusammenhang rückt zugleich die Frage in den Vordergrund, wie solche Prozesse organisiert, textiert und zukunftsfähig zu machen sind. Die vorliegende Abhandlung versucht im Rahmen spieltheoretischer Überlegungen darauf eine Teilantwort zu geben.

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Harald Schmid, geb. 1940 in Maulbronn, aufgewachsen in Mühlacker, schulische Ausbildung u. a. an den evangelisch-theologischen Seminaren in Maulbronn und Blaubeuren, Studium der evangelischen Theologie am Tübinger Stift, anschließend Germanistik- und Geschichtsstudium, von 1970 bis 2002 Gymnasiallehrer, seitdem schriftstellerische Tätigkeit mit Schwerpunkt Philosophie.