Romantisierung von Politik

Historische Konstellationen und Gegenwartsanalysen

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Sandra Kerschbaumer
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Matthias Löwe
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In politisch-kulturellen Auseinandersetzungen der Gegenwart lässt sich die Verwendung des Begriffs ‚Romantik‘ und die Aktivierung romantischer Argumentationsfiguren beobachten. Wird Romantik dabei instrumentalisiert, um die liberale Demokratie mit ihrer Orientierung an Verfahrensregelungen und dem unaufhebbaren Widerstreit verschiedener Positionen als defizitär zu kritisieren? Welche Denkangebote machen Autorinnen und Autoren der frühromantischen Phase und diejenigen einer späteren Romantik, die noch heute – unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen – in oft problematischer Weise angenommen werden? Wo bestehen Übereinstimmungen, wo Differenzen der politischen Romantik zu heute formulierten kulturkritischen, konservativen und neurechten Denkweisen?
The use of the term “Romanticism” and the activation of Romantic argumentation patterns may be observed in current cultural-political debates. Are Romantic arguments being used to criticize liberal democracy’s orientation around codes of practice? What ways of thinking do authors of both early and later phases of Romanticism offer that are still being adopted in problematic ways?

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Sandra Kerschbaumer ist Privatdozentin am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Forschungskoordinatorin des DFG-Graduiertenkollegs „Modell Romantik. Variation – Reichweite – Aktualität“.
Matthias Löwe ist ebenfalls Privatdozent am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
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