Industrie und Fotografie im Zarenreich (1860–1917)
Kaum jemand kennt die Vorgänger der sowjetischen Industriefotografie. Dieses Buch nimmt erstmals diese Aufnahmen in den Fokus und zeichnet nach, welche Rolle der Industrie und Fabriken in den Bildwelten des Zarenreichs zugedacht war.
Industriefotografien eröffneten Außenstehenden einen Blick hinter russische Fabriktore. Damit prägten sie in Alben, Fest- und Zeitschriften sowie auf Postkarten das Bild von Fabriken in der russischen Gesellschaft. An den Schnittstellen von Fotografie-, Industrie-, Technik- und visueller Geschichte analysiert die Autorin erstmals, wie sich die Industriefotografie im Zarenreich entwickelte und welche Botschaften über Industrialisierung und Fabriken die an der Herstellung und Verbreitung der neuen Bilder beteiligten Akteure mit den Aufnahmen vermittelten. Vergleiche mit Studien aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA stellen die russische Fabrikfotografie in einen größeren Kontext und verdeutlichen, dass weniger von einer nationalen als von einer europäisch/nordamerikanischen Bildsprache gesprochen werden muss.
Eine Studie zur kulturellen Positionierung des Apostels der Völker
Paulus als interkultureller Vermittler: Wie der Jude Paulus als Christusgläubiger sein Evangelium unter den Menschen aus den Völkern verbreitete. Der als Jude geborene Apostel Paulus sah sich berufen, das Evangelium der Auferstehung Christi unter den Völkern zu vermitteln. Die vorliegende kulturwissenschaftlich geprägte Studie zeigt auf, dass und in welcher Weise Paulus seine bikulturelle Persönlichkeit einsetzte, um die Menschen aus den Völkern für seine Version des Evangeliums von Jesus Christus zu gewinnen. Im Fokus der Untersuchung zu Paulus als Vermittler in einem Kulturtransfergeschehen stehen die paulinischen Selbstbeschreibungen, insbesondere deren „Spitzensätze“ (1 Kor 9,19–23) sowie als beispielhafte Manifestation seiner Adaptabilität die Selbstdarstellung als Wettkämpfer (1 Kor 9,24–27).
Die Armee ist ein zentraler Machtfaktor im Staat, militärische Informationen sind grundsätzlich gesetzlich geschützt. Das Militär bildet zudem ein soziales System mit eigenen Normen, Ritualen und Symbolen. Die hierarchische Struktur und das starke Berufsethos prägen das Militär bis heute. Innerhalb dieses Rahmens bildeten sich immer wieder geheime Netzwerke von Militärangehörigen mit abweichenden Verhaltenskodizes. Sie erregten häufig den Verdacht, gegen das eigene Militärsystem oder den Staat gerichtet zu sein. Die Autorinnen und Autoren des Bandes erkunden die Wechselwirkungen zwischen Geheimbundorganisationen, Geheimnisträgern, Verschwörern und dem Militär – von Freimaurern und Illuminaten bis zum Stauffenberg-Kreis.
Lithuanian Historical Studies (LHS) is an academic peer-reviewed English-language periodical journal, published annually by the Lithuanian Institute of History. Its aim is to progress and disseminate historical research on Central and Eastern Europe, with special focus on Lithuania and the neighbouring states. Even though most of the published studies cover political, social, religious, economic and cultural topics, yet the journal welcomes submission of innovative and multidisciplinary research. Besides the scientific articles, the LHS also publishes new or little-known source material, book reviews and notices, abstracts of the defended dissertations in history in Lithuania, and other relevant material. All submissions undergo a rigorous peer review process, based on double-blind refereeing by a minimum of two specialist referees. The accepted articles that were submitted in Lithuanian are translated into English at the journal’s expense.

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The Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society (JRAT) is an interdisciplinary, international, online open-access journal with a double-blind peer-review process. It was established in 2015 with the aim of promoting the research topics of the Research Centre “Religion and Transformation in Contemporary Society” (RaT, University of Vienna) in an international scope. Every issue has a distinct thematic focus which is approached from different disciplines. The journal aims at investigating the contribution of religion to the cultural, political, juridical, and aesthetic dynamics in present-day pluralistic societies. Vice versa, it examines the influence of the contemporary processes of social transformation on religion and religious expressions. The mutual impact of religious and societal transformation processes requires the collaboration of different academic disciplines, which creates an interdisciplinary research space both for theologians of different religious and confessional traditions (Catholic, Orthodox, Protestant, Islamic, etc.), as well as for researchers in the field of Religious Studies, Sociology of Religion, Social Sciences, Law, Jewish Studies, Islamic Studies, Indology, Tibetan and Buddhist Studies, Philosophy and Pedagogy, etc.

Das Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society (JRAT) ist eine interdisziplinäre, internationale, online Open-Access Zeitschrift mit peer-review Verfahren. Sie wurde im Jahr 2015 gegründet, um die thematischen Schwerpunkte des Forschungszentrums „Religion and Transformation in Contemporary Society“ ” (RaT, Universität Wien) in die internationale Diskurslandschaft einzubringen. Jede Ausgabe von JRAT hat einen klar bestimmten thematischen Fokus, der von verschiedenen Disziplinen in den Blick genommen wird. Das Ziel des Journals besteht in der wissenschaftlichen Thematisierung des Einflusses von Religionen auf kulturelle, politische, rechtliche, ästhetische und geistige Dynamiken in globalisierten Gesellschaften. Umgekehrt wird die Bedeutung von aktuellen gesellschaftlichen Transformationsprozessen auf Religionen und religiöse Ausdrucksformen untersucht. Die Wechselwirkung von religiösen und gesellschaftlichen Veränderungen verlangt ein Zusammenwirken unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und eröffnet eine Sphäre interdisziplinärer Forschung. An dieser haben sowohl Theologien verschiedener Konfessionen und Religionen (Katholisch, Orthodox, Evangelisch, Islamisch etc.) als auch Religionswissenschaft, Religionsphilosophie, Religionssoziologie, Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft, Judaistik, Islamwissenschaft, Indologie, Tibet- und Buddhismuskunde etc. teil.

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