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Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Das Leben nach dem Tod fasziniert seit Menschengedenken. Die frühesten griechischen Jenseitsvorstellungen finden sich in den Epen Homers. Wie aber sehen diese aus und woher kommen sie? Untersucht werden die frühesten griechischen Vorstellungen davon, was den Menschen im Jenseits erwartet. Wie sieht die Welt der Toten aus? Gelangt man in diese nur als Toter oder möglicherweise auch als Lebender? Existieren dort Emotionen? Werden die irdischen Sünden im Jenseits bestraft? Bestehen Alternativen zum Tod, kann man diesen also vermeiden, und wenn ja, wer erhält ein derartiges Privileg? Ziel dieser Monographie ist es darüber hinaus aber auch, den Ursprung der frühen griechischen Jenseitsvorstellungen zu untersuchen. Hier wurden von der Forschung insbesondere Mesopotamien, aber auch Ägypten, der kleinasiatische Raum oder sogar Germanien ins Auge gefasst. Diese und andere Theorien werden auf den Prüfstand gestellt.
Polis und politisches Denken im archaischen Griechenland
Philosophen und Dichter begründeten und prägten das politische Denken und damit die Besonderheit der griechischen Polis – der Mutter des europäischen Staatswesens. Die Denker beschäftigten sich mit der Bürgergemeinschaft, den Herrschaftsverhältnissen, der Gesetzgebung oder auch der Beziehung zwischen Philosoph und Tyrann. Die philosophischen und poetischen Zeugnisse von über 60 Autoren sowie anonyme Fragmente werden erstmals umfassend berücksichtigt. Für die Zeit von 750 bis 500 v. Chr., von Kleinasien über die Ägäis bis Süditalien und Sizilien entfaltet Tanja Itgenshorst ein Panorama der geistigen Entwicklung der frühen Polis. Itgenshorst rekonstruiert damit auch die Ursprünge des politischen Denkens in Europa und stellt zudem einen Vergleich mit den modernen Intellektuellen an.
Kosmologie und Geographie im frühen Christentum
AutorIn: Frank Schleicher
Die Weltvorstellungen der frühen Christen beeinflussten das Weltbild der Menschen bis in die Neuzeit hinein. Das Buch beschreibt die Ansichten von über 50 christlichen Autoren aus mehr als 500 Jahren. Wie stellte man sich das Universum vor? Was dachte man über die Lage und Bewegung von Planeten und Erde? Welche Vorstellungen machte man sich vom Erdkörper selbst? Wie stellte man sich die Verteilung von Kontinenten und Landmassen auf der Erde vor? Welche Gegenden kannte man?
Der vorliegende Band soll als Nachschlagewerk dienen, in dem sich der Leser gezielt über die Weltvorstellungen eines bestimmten Autors informieren kann. Gleichzeitig bietet es aber auch eine geschlossene Beschreibung, um sich ein Bild über die Vorstellungen der Christen in der Spätantike zu machen und deren Entwicklungen nachzuvollziehen.
Kaisertum und Reformansätze in der Krisenphase des Römischen Reiches
AutorIn: Toni Glas
Ein verkannter Soldatenkaiser – Valerians Politik als Weg aus der Krise Im Jahr 260 wurde Kaiser Valerian vom Sasanidenkönig Shabuhr I. gefangengenommen – die bis dahin größte Demütigung des römischen Kaiserreiches. Valerian galt daher sowohl in der antiken Überlieferung als auch in der modernen Forschung als passiver und unfähiger Herrscher, dem es nicht gelang, den Problemen der Krise des 3. Jahrhunderts zu begegnen. Doch der Kaiser war durchaus ein fähiger Monarch. Es gelang ihm in mehreren Bereichen, bestehende Strukturen aufzubrechen und so den Weg für tiefgreifende innere Reformen zu ebnen, die das römische Kaisertum stabilisierten. Valerian etablierte zudem eine Dynastie, die 15 Jahre das Reich regierte, was in der wechselvollen Soldatenkaiserzeit ohne Parallele blieb.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
HerausgeberIn: Birgitt Haneklaus
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Festschrift für Hans Lohmann
Die Zwischenbilanz einer wissenschaftlichen Wanderung: Mit der Festschrift PETASOS wird mit Hans Lohmann ein international renommierter Archäologe von seinen Schülern, Freunden und Kollegen gewürdigt.
Zur Würdigung der Verdienste des Geehrten in Forschung und Lehre enthält der Band eine Sammlung von 31 Beiträgen auch internationaler Archäologen, Historiker, Philologen und Naturwissenschaftler. Die in diesem Band versammelten Autoren schöpfen aus ihren aktuellen Forschungen zu Themen der Antikenrezeption, Geschichte und Epigraphik, der Kunstarchäologie und archäologischen Feldforschung sowie der Bauforschung, der Methodik und der angewandten Methoden in der Archäologie.
Von der Antike bis zur Gegenwart
AutorIn: Klaus Meister
Kein anderer griechischer Historiker hat so nachhaltig über die Jahrhunderte fortgewirkt wie Thukydides (ca. 455–395 v. Chr.). Erstmals wird sein Nachleben von der Antike bis zur Gegenwart systematisch und vollständig dargestellt. Rezeption und Imitation des Thukydides in methodischer wie sachlicher Hinsicht begannen bereits eine Generation nach seinem Tod. Mit bemerkenswerter Beständigkeit war sein Geschichtswerk über die Jahrhunderte hinweg ein Vorbild und erfasste im 20. Jahrhundert auch die Politikwissenschaft. Klaus Meister verfolgt mit beeindruckender Quellenkenntnis die Rezeption dieses Geschichtsschreibers bei Historikern, Rednern, Geschichts- und Staatstheoretikern, Philosophen, Politikern und Politikwissenschaftlern durch die verschiedenen Epochen der europäischen Geistesgeschichte.
Studien zum religiösen und gesellschaftlichen Status der Vestalinnen
AutorIn: Alexander Bätz
In ihrem Rundtempel auf dem Forum Romanum hüteten die sechs jungfräulichen Priesterinnen der Vesta Tag und Nacht das ewige Feuer sowie weitere Heil(ig)tümer, die Roms Existenz sichern sollten. Die Vestalinnen galten als inkarnierte Symbole für die Kontinuität der res publica. Das Buch arbeitet die einzigartige religiöse und gesellschaftliche Relevanz des vestalischen Priestertums unter Berücksichtigung der wichtigsten Übergangsstufen im Leben einer Vestalin heraus. Durch die Untersuchung der bei Beginn und Ende des Priesterdienstes vollzogenen Schritte eröffnet sich ein klares Bild vom Wesen der Vestalinnen: Die Priesterinnen befanden sich für die Dauer ihrer sakralen Tätigkeit außerhalb der Gesellschaft und waren ganz dem Göttlichen zugehörig. Mit diesen Eigenschaften stellten sie ein in jeder Hinsicht singuläres Phänomen im römischen Sakralbereich dar, dessen Verflochtenheit mit gesellschaftlichen und politischen Realitäten in Bezug auf männliche Priesterschaften ansonsten evident ist.