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Art, Material Culture, and British-Russian Relations
Volume Editor: Louise Hardiman
“Courtly Gifts and Cultural Diplomacy” explores the history of British-Russian state relations from the perspective of art and material culture. This richly illustrated book presents manifold practices of courtly gift-giving and vivid case studies of British-Russian artistic diplomacy over the centuries. It traces a visual and material history of cross-cultural dialogue that starts with an early English map of Russia made in the 16th century and ends with gifts of Fabergé art objects and domestic photographs exchanged between the British royal family and the family of Tsar Nicholas II in late Imperial Russia. Twelve expert authors from academia, the arts, and the museum sectors in Britain, Russia, and the United States present new narratives and critical interpretations based on material from previously unexplored archives. Their diverse approaches reveal the importance of artistic diplomacy and the agency of gifts of art and material culture in courtly and state relations.
Leben und Sterben einer polnisch-jüdischen Stadt: Tarnów 1918–1945
Series:  FOKUS, Volume: 5
Dies ist die Geschichte einer Stadt in Polen, Tarnów, in den Jahren 1918–1945, in der die Hälfte der Bevölkerung vor dem Zweiten Weltkrieg jüdisch war. Die große Mehrheit der Juden in Polen lebte in Städten und ihre Geschichte eröffnet eine alternative Sichtweise auf die Geschichte Polens.
Das Buch erzählt über den Alltag des multiethnischen Tarnów, überschreitet aber zeitliche Zäsuren und beschreibt, wie das soziale Gewebe zerriss, als die Deutschen 1939 einmarschierten. Diese Studie zeigt auf, wie sich das Verhältnis der nichtjüdischen Polen zu ihren jüdischen Nachbarn während des Holocaust wandelte und wie letztere um ihr Überleben kämpften. Durch das Prisma einer Stadt werden die wichtigsten Fragen polnisch-jüdischer Beziehungsgeschichte gestellt, u.a. zur Rolle der nichtjüdischen Polen während des Holocaust und zum Antisemitismus im Polen der Nachkriegszeit.
Philosophisch-theologische Grundlagen der westlichen Rechtstradition
Stefan Thönissen geht den philosophisch-theologischen Wurzeln der westlichen Rechtstradition nach und legt dar, wie Theologie und Philosophie Grundlagen der rechtlichen Moderne gelegt haben.
In den vergangenen Jahrzehnten ist die philosophisch-theologische Beschäftigung mit dem Recht im Mittelalter und der Frühen Neuzeit immer mehr in den Fokus der Wissenschaft gelangt. Stefan Thönissen stellt diese Zusammenhänge in einem Überblick dar und fragt, wie das Zusammenwirken von Theologie, Philosophie und Rechtswissenschaft das Recht transformieren konnte. Hierfür werden zentrale philosophisch-theologische Debatten rekonstruiert und aufgezeigt, wie diese für rechtliche Diskussionen relevant wurden. Während zunächst die Theologie verrechtlicht wird, greift später eine Rezeption der theologischen Rechtslehre in den Bereich des Rechts Platz. Diese Entwicklungen machen begreiflich, wie sich der moderne, auf Person, Wille und Freiheit basierende Rechtsbegriff Bahn brechen konnte.
Der Kuban und der agromeliorative Komplex: Eine sowjetische Umwelt- und Technikgeschichte, 1929–1991
Das Spannungsverhältnis von allgegenwärtigem Mangel bei potentiellem Überfluss zählt zu den zentralen Widersprüchen der sowjetischen Geschichte. Mit Blick auf den „Brotkorb Russlands“ stellt sich die Frage, wie eines der fruchtbarsten Agrargebiete der Welt so heruntergewirtschaftet wurde, dass die Sowjetunion sogar Getreide importieren musste, um Hungersnöte zu vermeiden. In diesem Kontext untersucht Timm Schönfelder den Aufstieg und Fall der künstlichen Bewässerung entlang des südrussischen Flusses Kuban von den Jahren nach der Oktoberrevolution bis zum Zerfall des Imperiums. Als Studie zur menschlichen Hybris im Zeitalter ingenieurtechnischer Utopien liefert sie einen empirisch fundierten Beitrag zu einem tieferen Verständnis des sowjetischen Agrarsystems. Darüber hinaus beleuchtet sie die zentralen Idiosynkrasien sowjetischer Herrschaftskultur und hilft, die jüngeren Entwicklungen eines offenen, aber noch immer stark korruptionsbehafteten Marktes in Russland besser zu verstehen.
Der „Faktor Mensch“ in der digitalen Transformation
Author: Thomas Gremsl
Algorithmen und soziotechnische (KI)-Systeme müssen so konstruiert werden, dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt. Angesichts einer zunehmenden Digitalisierung unserer Lebensbereiche mit Blick auf Algorithmen und soziotechnische (KI)-Systeme, ist (Sozial-)Ethik in besonderem Maße angefragt, Perspektiven auf eine menschengerechte Gestaltung dieses Wandels zu eröffnen.
Sogar im sonst so traditionsreichen Fußball finden zunehmend technische Systeme (Torlinientechnologie – GLT, Videoschiedsrichterassistent – VAR) Einzug und stellen uns vor neue Herausforderungen. Dadurch wird die Frage nach der Rolle und der Stellung des „Faktor Mensch“ innerhalb dieser Strukturen immer wichtiger. Die vorliegende Arbeit fragt nach einer möglichst menschengerechten Gestaltung dieser Prozesse und Strukturen. Dabei werden Fragen des Verhältnisses von Mensch–KI und der ethisch-rechtlichen Regulierungsbedürftigkeit dieser Systeme ebenso in den Blick genommen wie sportethische Schlaglichter oder Werte und ethische Prinzipien, die Perspektiven eröffnen sollen.
Neue Perspektiven auf den Tempel am Garizim, den Jerusalemer-Tempel und das Artemision in Ephesos
Volume Editor: Stefan Alkier
Überregionale Tempel waren in der Antike nicht nur bedeutende religiöse Zentren, sondern auch wirtschaftliche und politische Faktoren.
Das Heiligtum am Garizim, der Jerusalemer-Tempel und das Artemision in Ephesos haben Vieles gemeinsam. Besonders hervorzuheben ist ihre überregionale Bedeutung aufgrund einer politisch aktiv vorangetriebenen Kultzentralisation, die der jeweiligen Stadt dann erhebliches Ansehen, Pilgertum und somit wirtschaftliche Vorteile verschafft hat. Der Band geht aus der Perspektive unterschiedlicher Fachrichtungen erstmals Konstellationen der Tempelwirtschaft am Garizim, in Jerusalem und in Ephesos nach und stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Neu ist auch das Miteinander von archäologischen, literaturwissenschaftlichen, exegetischen und wirtschaftsgeschichtlichen Forschungsbeiträgen.
Volume Editors: Nicole Priesching and Georg Pahlke
Die bewegte Biographie des Paderborner Erzbischofs Lorenz Kardinal Jaeger (1892–1975) wird unter Verwendung seines neu erschlossenen Nachlasses in einem interdisziplinären Forschungsprojekt anhand von Themenschwerpunkten erarbeitet.
Im Mittelpunkt des 4. Bandes steht Jaegers Wirken in verschiedenen Bereichen der Seelsorge in seiner über 30-jährigen Amtszeit. Den Erzbischof forderten in der Nachkriegszeit materielle Not in seinem Bistum und bei den heimatvertriebenen Katholiken aus den deutschen Ostgebieten heraus, er wurde aber auch mit seelischer Not von Priestern und Laien konfrontiert, nicht zuletzt in bis heute nachwirkenden Missbrauchsfällen. Einer überwiegend positiven Einstellungen gegenüber Ordensgemeinschaften und Sorge um den Priester- und Ordensnachwuchs stand bei ihm eine eher ambivalente Haltungen zu geistlichen Gruppen, Laien im pastoralen Dienst, zum Laienengagement und zu kirchlicher Bildungsarbeit gegenüber.
Volume Editors: Kirsten John-Stucke and Daniela Siepe
Wewelsburg Castle in Germany figures prominently in right-wing conspiracy theories and popular culture. This book sheds light onto the background and impact of these myths for the first time.
During the Nazi era, this Westphalian castle became a key venue for gatherings of high ranking SS leaders. After World War II, rumors about occult SS rituals made the place a pilgrimage site of the extreme right. The northern tower’s ornamental sun wheel design, today known as the “Black Sun,” appears in thrillers, comic books, and in the right-wing music scene. It has morphed into a dubious visual element of today’s pop culture and is now familiar to people throughout the world as a symbol of neofascist and alt-right groups. The lavishly illustrated volume traces facts and fiction about the origins and current reception of the myths related to Wewelsburg Castle and the sun wheel symbol.
Religionspädagogische Reflexionen, interdisziplinäre Impulse und praktische Perspektiven
Religionsunterricht ist politisch und sollte politisch sein. Er ist in politische Herrschaftsverhältnisse verstrickt und bewirkt auch ungewollt politische Konsequenzen. Wird dies bewusst reflektiert, kann Religionsunterricht so gestaltet werden, dass er zu demokratischer Bildung beiträgt. Dies gelingt besonders dann, wenn er religiöse Bildung fördert und religionsbezogene Positionierungen eröffnet. Diese Grundthesen werden in der Auseinandersetzung mit der religionspädagogischen Fachgeschichte und anderen Wissenschaftsdisziplinen wie der Politikdidaktik entfaltet und diskutiert. Ihre Zielperspektive ist die konkrete Unterrichtspraxis: Wie können religiöse Themen politisch reflektiert behandelt werden? Wie sollte im Unterricht auf populistische Kommentare reagiert werden? Und welche Rolle spielen soziale Bewegungen, Projekte und Aktionen in einem Religionsunterricht, dessen politische Dimension bewusst reflektiert und gestaltet wird?
Ämter, Akteure und Akteurinnen
Volume Editors: Anja Bittner and Bärbel Holtz
Mit dem Quellenband werden der Forschung erstmals Schlüsseldokumente zur Amtsorganisation und zum Personal des preußischen Hofes im langen 19. Jahrhundert zur Verfügung gestellt.
Basierend auf den jüngeren Thesen zur „Neuerfindung der Monarchie“ und einer betont kultur- und sozialgeschichtlich ausgerichteten Hofforschung thematisiert der Band das preußische Beispiel. Unter dem Fokus von Wandel und Traditionalität sind die organisatorischen Grundlagen der Hohenzollernmonarchie auch in europäischer und globaler Perspektive dokumentiert. Neben den vielstufigen höfischen Verwaltungsstrukturen werden ebenso Facetten zum höheren wie niederen Hofpersonals offengelegt und Einblicke in die sich wandelnde Arbeits- und Lebenswelt am Hofe gewährt.