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Volume Editor: Ulrich Konrad
Das Kirchenmusikalische Jahrbuch bietet ein ökumenisches Forum für wissenschaftliche Studien zum weiten Feld der liturgischen, geistlichen und religiösen Musik vom Altertum bis zur Gegenwart.
Das Kirchenmusikalische Jahrbuch 103/104 (2019/20) enthält Beiträge zum Thema „Musik und Mystik“ vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, zur Kultgeschichte als Musikgeschichte am Beispiel der Offizienzyklen zu Ehren der heiligen Ursula, zu zeittypischen Verfahrensweisen süddeutscher Kirchenkomponisten des 18. Jahrhunderts und zur Orgelmusik um die Wende vom 14. Zum 15. Jahrhundert.
Author: Hans Schwarz
Die meisten Menschen haben schon den Namen Martin Luther gehört. Aber was wollte dieser Reformator, und welche Bedeutung hatte er weit über die Kirche hinaus? In den anhaltenden Gesprächen über ein gemeinschaftliches Abendmahl in der Christenheit tritt zutage, dass Theologie, Bekenntnis und Weltverständnis Martin Luthers außerhalb der evangelischen Konfession nur wenig vertraut sind.
Bei Martin Luther denken die meisten Menschen an einen deutschen Reformator. Durch die zahlreichen Veröffentlichungen Luthers und seine Professur an der Universität Wittenberg erstreckte sich jedoch sein Einfluss weit über Deutschland hinaus auf den gesamten europäischen Raum. Durch seine Bibelübersetzung war er maßgeblich an der Entstehung der neuhochdeutschen Sprache beteiligt, die er durch viele Wortschöpfungen bereicherte, welche wir heute noch benutzen. Er pflegte die Wissenschaften, förderte das Bildungswesen für Jungen und Mädchen auch in den ärmeren Schichten, prägte entscheidend unser Berufsverständnis, schärfte das soziale Gewissen und hatte indirekt großen Einfluss auf die Erneuerung der katholischen Kirche. Das vorliegende Buch informiert über all diese Zusammenhänge. Es wendet sich ausdrücklich an Nichtlutheraner und möchte Unkenntnis und Missverstehen aufheben.
Eine umfassende Studie der auf Papyrus und Stein überlieferten Gesetzeserlasse, Befehlsbriefe und amtlichen Mitteilungen und Weisungen der Herrscher des ptolemäischen Ägypten (305–30 v. Chr.). Die Studie bespricht die ptolemäische Partikulargesetzgebung zu Militäradministration, Landwirtschaft, Landverteilung, Prozessrecht, Verwaltungsrecht, Amtsdisziplin und Kultlandschaft und diskutiert das Asylrecht und das Phänomen der Amnestie in ihrer ägyptischen Ausprägung. Sie vollzieht die Intentionen und Linien der Herrscher diachron nach, zeigt aber auch Problemfelder und die Grenzen der Aussagefähigkeit der Überlieferung auf. Daneben bespricht sie Genese, Veröffentlichung und Rezeption der Gesetzestexte. Damit verschafft sie dem Leser Einblicke in deren Auswirkungen auf die ägyptische Verwaltungs- und Lebenswirklichkeit und verbindet so politische Geschichte mit Mikrogeschichte.
Perspektiven aus der Vergangenheit für die Zukunft
Volume Editors: Michael Altripp and Harald Suermann
Das Buch bietet Vorträge, die anläßlich einer internationalen Konferenz zum „Orientalischen Christentum“ in Greifswald gehalten worden sind.
Inhaltlich bieten sie historische, theologische, kunsthistorische und politische Themen, die den Zeitraum von der Vergangenheit bis in die Gegenwart abdecken. Ziel war es ein Forum zu bieten, um die vielfältigen Aspekte zu diskutieren, die die gegenwärtige Situation im Nahen Osten und darüber hinaus im allgemeinen und die Orientalischen Kirchen und ihr Verhältnis zu den muslimischen Mehrheits-Gesellschaften im besonderen betreffen.
A Sourcebook
Volume Editors: Elena Marushiakova and Vesselin Popov
This ground-breaking book is an impressively extensive collection of primary historical sources in various languages that reflect the history of the Roma (formerly referred to as ‘Gypsies’ in local languages).
The selection of the included materials reflects the authentic voice of the Roma themselves, and presents their visions and the specific goals pursued by the Roma civic emancipation movement. The source materials are published in original and translated in English, and are accompanied by explanatory notes and summarising comments discussing the specific historical realities and their interrelation to the Romani emancipatory movement in Central and Eastern Europe, thus presenting a comprehensive picture of the historical processes.
On Almsgiving and the Therapy of the Soul
Author: Junghun Bae
In recent years, there has been significant scholarly focus on John Chrysostom’s appropriation of ancient psychagogy, demonstrating that he was a skilled Christian physician of the soul who sought to promote the somatic and psychological health of his congregation by proposing preaching and various ascetic disciplines as medical treatments.
In these studies, however, relatively little attention has been devoted to his use of philosophical therapy in relation to almsgiving. To address this, this book aims to take a closer look at Chrysostom’s view of almsgiving and soul therapy within the context of ancient philosophical therapy. Ancient philosophers identified passions (πάθη), desires, and distorted thought as the diseases of the soul and developed various kinds of cognitive and behavioural remedies to cure these. Adopting an interdisciplinary approach between Greco-Roman philosophy and social ethics in early Christianity, particularly in the tradition of the Greek Fathers, what follows pursues a giver-centered analysis which has largely been ignored in the previous receiver-oriented research.
Das Athenäum – Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft versteht sich als Organ der Schlegel-Philologie sowie als Forum für die Romantikforschung in all ihren theoretischen und methodischen Ausdifferenzierungen.
Aus dem Inhalt:
• Johannes Windrich: Im Spiegel der Apostrophe. Anrufung und Reflexion in Novalis’ Hymnen an die Nacht
• Giovanna Pinna: Transzendental, nicht emotional. Zu Friedrich Schlegels Theorie des Erhabenen
• Melanie Seidel: Jahrhundertwende 1800? Ein kritischer Blick auf Luhmanns frühromantische Epochenkonstruktion
• Tanehisa Otabe: Das ›Exemplarische‹ und die ›Originalität‹. Schellings Kunstphilosophie im begriffsgeschichtlichen Kontext
Interreligiöse Gespräche im Umfeld moderner Gottesfragen im Anschluss an Hermann Stieglecker
Volume Editors: Petrus Bsteh and Brigitte Proksch
Hermann Stieglecker war ein österreichischer Gelehrter für Bibelstudien und Orientalistik. Er gilt als Pionier des interreligiösen Dialogs noch vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, insbesondere für das christlich-muslimische Verhältnis. Dieser Band bietet eine Auswahl einiger seiner Schriften zu Themen der Monotheismen sowie zum Panentheismus und dem Pragmatismus in Asien.
Diese werden ergänzt von einer intellektuellen Biographie Stiegleckers und von Kommentaren zur aktuellen Forschung. Das Buch erscheint zeitgleich zur Neuedition des Standardwerkes Hermann Stiegleckers Die Glaubenslehren des Islam: Seine Überzeugung, dass Verständigung zwischen den Religionen möglich sei, wird in den gegenwartsbezogenen Beiträgen dieses Bandes aufgegriffen. Er ist aus einer Konferenz zur Theologie der Religionen im Dialog hervorgegangen, die vom Forum für Weltreligionen und dem Institut für Orientalistik der Universität Wien organisiert wurde.
Besaß Otto von Bismarck unverhandelbare politische Vorstellungen, die das von ihm geschaffene Reich prägten? Und was lebt von seinem politischen Erbe noch in unserem demokratisch verfassten Gemeinwesen fort? Der Band fragt nicht nur danach, welche Ideen und Institutionen Bismarcks das deutsche Kaiserreich möglicherweise überlebten, sondern auch, wieviel vom ursprünglichen Bismarckreich 1918 überhaupt noch übrig war. Geht es in der ersten Sektion um die Rolle Preußens vor und unmittelbar nach 1918, untersucht die zweite die föderale Verfasstheit des Deutschen Reichs und den Zusammenbruch der deutschen Dynastien. Nach der Erörterung der Liberalisierung bzw. Parlamentarisierung des Bismarckreichs und des damit verbundenen politischen Wandels zwischen 1890 und 1918 beleuchtet der letzte Abschnitt Aspekte der nationalen Verfasstheit des Kaiserreichs.
Energiewende im Badezimmer 1880-1939
Author: Nina Lorkowski
Die Arbeit untersucht den Wandel der Energienutzung im Privathaushalt am Beispiel der Körperpflege in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei Geräte zur Warmwasserbereitung, die als Bestandteil komplexer Ordnungen wie Wohnen und Energieversorgung untersucht werden. Die Autorin nimmt dabei einen Zeitraum in den Blick, als in Deutschland weder Badezimmer noch moderne Geräte zur Warmwasserbereitung bereits massenhaft im Haushalt Verbreitung gefunden hatten. Doch wurden Anwendungsmöglichkeiten für den privaten Haushalt diskutiert und ausprobiert. Auch flossen die ersten Erfahrungen von Nutzern in die Entwicklung von Geräten oder Konzepten für den Massenwohnungsbau ein. Durch die Einbeziehung von Egodokumenten und weiteren Hinweisen auf die Aneignung der Geräte im Privathaushalt kann die Weiterentwicklung insbesondere der elektrischen Warmwassergeräte als Aushandlungsprozess zwischen Herstellern, Energieversorgungsunternehmen und Nutzern beschrieben werden.