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Theologische und religionswissenschaftliche Perspektiven
Das Buch diskutiert Herausforderungen von Einheit, Vielfalt, Globalität, Migration, Entkolonisierung und Konflikten im Feld globaler Christentümer.
Die Studien eröffnen ein interdisziplinäres Feld der Untersuchung von christlichen Formen, Diskursen und Praktiken weltweit und loten verschiedene Theorien und Zugänge aus Religionswissenschaft, Theologie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Diasporaforschung aus. In den Blick genommen werden die Polyzentrik des Christentums, transkulturalisierende und hybridisierende Dynamiken und Spannungsfelder von Inkulturation und Mission, Globalität und Lokalität, Universalität und Partikularität.
Open Access
Ausgewählte Ansätze evangelischer und katholischer Ostkirchenkundler
Vor dem Hintergrund der Biographien von 20 ausgewählten Ostkirchenkundlern des 20. Jahrhunderts wird deren ostkirchliche Hermeneutik untersucht. Dabei kommen sowohl die Ansätze der evangelischen Ostkirchenkunde als auch die der römisch-katholischen Ostkirchenkunde aus Ost- und aus Westdeutschland in den Blick. Vorgestellt werden so unterschiedliche Zugänge zu den Ostkirchen wie die Hermeneutiken Friedrich Heilers, Fairy von Lilienfelds, Hildegard Schaeders, Hans-Joachim Schulz’ oder Eduard Winters. Neben Beiträgen der beiden Herausgeber enthält der Band auch Beiträge u.a. von Gisa Bauer (Köln), Hacik Gazer (Erlangen), Irena Pavlović (Erlangen) und Robert Rapljenović (Eichstätt).
The Memoirs of ’Abd al-Majid al-Qadiri
Volume Editors: and
The world as seen by a Qur’an specialist in late imperial and early Soviet Russia. Our book tells a dramatic story of ’Abd al-Majid al-Qadiri, a Muslim individual born in the Kazakh lands and brought up in the Sufi environment of the South Urals, who memorized the entire Qur’an at the Mosque of the Prophet. In Russia he travelled widely, performing the Qur'an recitations. The Stalinist terror was merciless to him: in total, he spent fifteen years of his life in labour camps in Solovki, in the North, and Tashkent, in the south. At the end of his life, al-Qadiri wrote the fascinating memoirs that we analysed and translated in this book for the first time. Al-Qadiri’s life account allows us to look at the history of Islam in Russia from a new angle. His lively language provides access to everyday concerns of Russia’s Muslims, their personal interactions, their emotions, and the material world that surrounded them. Al-Qadiri’s book is a book of memory, full of personal drama and hope.
Open Access
Author:
Volume Editor:
Gustav Bachmann war ein Zeitzeuge der Entwicklung der Kaiserlichen Marine von 1876 bis 1918 und 1915 als Chef des Admiralstabes eine wichtige Person bei den Diskussionen um den uneingeschränkten U-Bootkrieg.
Die für die Familie ab den 1920er Jahren geschriebenen und bisher nicht zugänglichen Lebenserinnerungen sind ein faszinierendes Zeugnis nicht nur über die Entwicklung der Kaiserlichen Marine ab 1876, ihre Organisation, Einsätze im Ausland und den Kolonien, die Ausbildung der Offiziere, einzelne Offiziere und den Einfluss Alfred v. Tirpitz’ als Staatssekretär des Reichsmarineamtes. Auch die Zeit des 1. Weltkriegs, als Bachmann Chef der Marinestation der Ostsee und für einige Monate Chef des Admiralstabes war, sowie das Ende der Marine im Oktober/November 1918 werden von Bachmann als Zeitzeuge geschildert. Das Tagebuch 1915 beschreibt im Detail die heftigen Auseinandersetzungen zwischen den führenden Marineoffizieren und Reichskanzler Theobald v. Bethmann-Hollweg sowie Kaiser Wilhelm II.
Herkunft, Gestalt, Rezeption
Editor:
Dieser Sammelband untersucht stichprobenartig und aus unterschiedlichen Blickwinkeln neutestamentliche kosmologische Vorstellungen, ihre Herkunft, Gestalt und Rezeption.
Das Universum, die Erde, der Mensch und Gott. Eine Vernetzung dieser Beziehungen mit unterschiedlichen Weltvorstellungen liegt uns im Neuen Testament vor. Die Welt als Kugel, als Scheibe im Wasser des Ozeans oder als Bereich unter Himmelsschichten sind einige solche Vorstellungen. Vergleiche mit antiker Literatur suchen nach der Herkunft der neutestamentlichen Kosmologien. Die Gestaltung dieser Kosmologien entfaltet sich auf unterschiedliche, jedoch überschneidende Weise bei Paulus, im Hebräerbrief und im johanneischen Gedanken. Die theologische Funktion der Rezeption bietet einen kurzen Blick übers Neue Testament hinaus.
Author:
“The Post-Secular City” is the first attempt to systematically map and assess the recent debate about secularization.
“The Post-Secular City” examines the alleged shift from a “secular” to a “post-secular” dispensation from the perspective of the ongoing de-construction of the secularization “theorem” (as Hans Blumenberg called it). Accordingly, the new secularization debate is described as being polarized between the “de-constructors” and the “maintainers” of the standard thesis of secularization. This is the assumption underlying an ambitious effort to map the field, which consists of a long introduction where “secularization” is analyzed as a deeply problematic concept-of-process and of eight chapters in which several protagonists of the recent debate are discussed as crucial junctions of a multidisciplinary conversation.
Open Access
Geographers and Borders in Inter-war Europe
Author:
Can geographers actually create their fatherlands? The story of the territorial reconstruction of East Central Europe in the wake of WWI gives an affirmative answer.
The protagonists of this book were a cohort of young, talented and exceedingly ambitious people fascinated by the modernity of late 19th century German geographical sciences. During wartime they proved particularly successful in scholarship and in scientifically based national propaganda. Some of them succeeded in influencing the spatial idea of ‘just borders’ that allegedly corresponded best to geographical and ethnical realities. They offered ready-made solutions to questions of the self-determination of nations formulated by US President Wilson. But already during the Paris Peace Conference, geographers moved to concepts of a ‘natural’, ‘biological’ border, to ideas of the subjugation of entire ethnic groups. They now cherished visions of a demographic and geographical utopia of states that were ethnically homogeneous.
Band 3 der Paderborner Gesangbuchgeschichte 1821–1872 öffnet den Blick auf die Entwicklung und Rezeption der Gesangbücher und Kirchenlieder der Katholischen Aufklärung sowie der Restauration und zeigt Zusammenhänge zwischen Geistes-, Kirchen-, Text- und Frömmigkeitsgeschichte. Die Gesangbuchgeschichte umfasst die beiden Teile des Großbistums Paderborn im 19. Jahrhundert: den Westteil (altes Fürstbistum Paderborn und ehemaliges Herzogtum Westfalen) und den Ostteil (Kommissariat Magdeburg, Kommissariat Heiligenstadt, Geistliches Gericht Erfurt). Das digitale Begleitmaterial der Untersuchung enthält die Dokumentation des Liedguts der Paderborner Gesangbücher 1600–1872. Die Fülle des Materials wurde analysiert unter Mitarbeit der Historikerin Dr. Monika Lahrkamp und des Theologen und Historikers Prof. Dr. Hermann-Josef Schmalor.
Die kommunale Gebietsreform in Ostwestfalen-Lippe (1966–1975)
„Das ganze Land soll ‚umgekrempelt‘ werden“ − Mit diesen Worten betitelte die Tageszeitung „Die Welt“ im Mai 1968 die Pläne zum Gutachten der Sachverständigenkommission des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie sich nur wenige Jahre nach Abschluss der Gebietsreform im Jahre 1975 herausstellte, veränderte sich in der Tat die kommunale Landkarte durch die Zusammenlegung von Städten und Gemeinden von Grund auf. Ausgehend von den Ursachen und Motiven der Reform, welche insbesondere auf eine Leistungsfähigkeit der Verwaltung abzielten, stellt der Autor systematisch den Reformprozess in ‚umgekrempelten‘ Kommunen anhand von sechs Fallbeispielen aus der Region Ostwestfalen-Lippe dar. Hatte dabei die örtliche Politik sowie die Bevölkerung ein Mitspracherecht oder wurde die Reform im Düsseldorfer Landtag ‚von oben‘ entschieden? Kritisch hinterfragt der Autor zudem die Auswirkungen der Reform, etwa inwieweit heute bei der Bevölkerung eine neue Identität in den neu gegründeten Kommunen entstanden ist.
Editor:
Der „Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe“ kommt in der Romantikforschung eine Schlüsselstellung zu. Friedrich Schlegel gehört bis heute zu den wichtigsten Impulsgebern der internationalen Literaturtheorie und den Begründern einer umfassenden Literaturgeschichte.
Sein Leben und das seiner Ehefrau Dorothea, einer konvertierten Jüdin, umspannt und repräsentiert nicht nur sämtliche Phasen der deutschen Romantik, sondern hat sie auch nachhaltig geprägt und gestaltet. Die Edition bietet eine kritische Neuausgabe sämtlicher zu Lebzeiten gedruckter Schriften Friedrich Schlegels unter Einschluss der berühmten Fragmente und Kritiken sowie seiner poetischen Werke (Abteilung I) und eine kommentierte, durch Register erschlossene Transkription seines umfangreichen handschriftlichen Nachlasses (Abteilung II). Darüber hinaus enthält sie sämtliche Briefe nicht nur von und an Friedrich Schlegel, sondern auch von und an Dorothea Schlegel, geb. Mendelssohn (Abteilung III). Dadurch geht sie über vergleichbare Referenzausgaben hinaus.
Dieses Werk ist auch online als Major Reference Work erhältlich.