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Orte jüdischen Gottesdienstes, Lernens und Lebens. Festschrift für Wolfgang Kraus
Durch die weite Ausbreitung und Zerstreuung des Judentums entstanden früh Orte des Lehrens und religiösen Lebens neben dem Tempel.
Der Band reflektiert die Entstehung der Synagoge, die Gelehrsamkeit und jüdische Versammlung in der Diaspora von Babylonien über Alexandria bis Rom, das Lehrhaus der Weisheit am Beispiel Ben Siras und die Ausbreitung der Lehrhauskultur nach der Zerstörung des Tempels. Er geht der Bedeutung der Schrift in ihrer griechischen Übersetzung (Septuaginta) für das Nachdenken in der Diaspora nach, prüft exemplarisch Impulse und Abgrenzungen, die bei der Entstehung des Christentums durch jüdische Lehre und Schriftworte entstanden, und greift Spuren des christlich-jüdischen Miteinanders bis in jüngste Zeit auf.
Zur Bedeutung Jesu im Diskurs mit Emmanuel Levinas und Giorgio Agamben
Author: René Dausner
Editor: Josef Wohlmuth
Wer ist Jesus von Nazareth? Eine philosophisch-theologische Aufarbeitung dieser Fragestellung, die den neuralgischen Punkt jeder Christologie benennt, bildet den Denkhorizont der vorliegenden fundamentaltheologischen und dogmatischen Grundlagenstudie.
Emmanuel Levinas, dessen Denken von den Erfahrungen der Schoa geprägt ist, und Giorgio Agamben, der sich mit dieser Brucherfahrung unter den Anfragen des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts auseinandersetzt, sind die beiden zentralen philosophischen Referenzautoren der vorliegenden Studie. Denn beide haben Konzepte messianischen Denkens erarbeitet, die angesichts der Erfahrungen globaler Katastrophen die Frage nach Erlösung und Rettung thematisieren. Das Verständnis des messianischen Subjekts sowie der messianischen Zeit eröffnen daher die Möglichkeit, die Frage nach der Bedeutung Jesu von Nazareth neu zu stellen.
Gespräche zwischen christlicher Theologie und jüdischem Denken
Seit einem Menschenalter im Gespräch. Die konstitutive Bedeutung jüdischen Denkens für die christliche Theologie in Deutschland zur Sprache zu bringen: Kaum ein anderer Theologe widmet sich dieser zentralen Aufgabe so intensiv und engagiert wie Josef Wohlmuth. Getrieben von der Suche nach Wahrheit und in steter Ehrfurcht vor dem Heiligen bearbeitet er die eigene Tradition, um deutend Gott, den Menschen und der Welt auf die Spur zu kommen. Sein wissenschaftliches Interesse an der Dogmen- und Konziliengeschichte verbindet sich dabei mit der Sensibilität für theologische Ästhetik und der unablässigen Auseinandersetzung mit Gegenwartsphilosophen - meist jüdischer Provenienz: Franz Rosenzweig, Walter Benjamin, Jürgen Habermas, Jean-Luc Marion, Jacques Derrida, Hans Blumenberg sowie Emmanuel Levinas.