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Festschrift für die Akademie der Wissenschaften und Künste
Zu einem Geburtstag und noch dazu zu einem runden Geburtstag gehören oftmals Geschenke. Und welches Geschenk ist für eine Akademie passender, als ein Anlass, sich Gedanken zu machen. Wo stehen wir heute, was macht unseren Wesenskern aus, welchen Stellenwert hat eine Akademie im 21. Jahrhundert? Wer nach vorne schaut, tut gut daran, sich auch zu erinnern. Welche Wege die Akademie in dem vergangenen halben Jahrhundert genommen hat. Welche Menschen die Akademie geprägt haben. Was diese antreibt, was sie eint, welche gemeinsamen Werte sie haben. Die Akademie hat sich mit Freude der Aufgabe gestellt. Die Festschrift ist ein Geburtstagsgeschenk, das von Personen, der Arbeit in den Klassen, der Akademie als Ort erzählt. Die Festschrift enthält Beiträge der Mitglieder, Förderer, Kollegiaten der Akademie und ist eine kleine Entdeckungsreise durch fünf Jahrzehnte Akademiegeschichte
Author: Harald Schmid
Die vorliegenden Essays hängen inhaltlich zusammen, können aber auch als Einzelstudien gelesen werden. Sie untersuchen zentrale Aspekte der modernen Welt, die anhand von Einzelstichworten thematisiert werden. Damit wird nicht zuletzt der Tatsache Rechnung getragen, dass es angesichts der Komplexität der heutigen Verhältnisse ausgeschlossen erscheint, Großthemen wie Wirklichkeit, Geschichte, Dasein, Komplexität, Realität usw. als Systemform zu behandeln. Es kann lediglich darum gehen, Systembedingungen aufzuzeigen, Strukturen zu erläutern und Inhalte sichtbar zu machen, die allesamt zentrale Probleme der modernen Welt berühren. Deren Intelligibilisierung innerhalb eines Wirklichkeitsspiels gehört zu den wichtigsten Aufgabenstellungen einer Textierung und Realisierung einer Welt in ihrem gegenwärtigen Zustand.
Eine philosophisch-komparatistische Studie zu Karl Jaspers und Ernst Tugendhat
Author: Michael Voith
Die Problematisierung der paradoxen Wendung immanente Transzendenz führt auf das geistige Kampffeld zwischen Phänomenologie, Metaphysik, Ethik, Anthropologie und Existenzphilosophie. In einer komparatistischen Betrachtung der Werke von Karl Jaspers und Ernst Tugendhat arbeitet diese Studie einige Teilabschnitte des Grenzverlaufs zwischen philosophischer Anthropologie und Existenzphilosophie heraus. Auch wenn die inhaltliche Beschäftigung beim Abschreiten des Grenzverlaufs mal auf die eine, mal auf die andere Seite gelangt, steht in der vorliegenden Untersuchung die existenzphilosophische Perspektive im Vordergrund. Gleichwohl bilden die anthropologische Struktur menschlichen Seins, ihre existenzielle Sinngebung sowie die ethischen Aspekte einer Selbstwerdung ein miteinander verzahntes Gedankengeflecht, in das die beiden Standpunkte von Jaspers und Tugendhat aufgenommen werden sollen. Die Studie thematisiert dabei zwei Problemstellungen: Zum einen sollen die bei Ernst Tugendhat diskutierten existenzphilosophischen Inhalte als Haltungen einer analytischen Existenzphilosophie betrachtet werden. Zum anderen soll in dem philosophischen Konzept von Karl Jaspers der Topos der immanenten Transzendenz als eine anthropologische Struktur erschlossen werden, in dem insbesondere die beiden Theoreme Kommunikation und In-Situation-Sein Relevanz erhalten. Letzteres bildet das zentrale Anliegen der Studie.
Philosophie und Reflexion, das Hauptwerk des Bonner Philosophen Hans Wagner (1917-2000), eröffnet die Edition der gesammelten Schriften eines der profiliertesten Erneuerer der Transzendentalphilosophie im Geiste Immanuel Kants.
Mit Philosophie und Reflexion veröffentlichte Hans Wagner 1959 ein Standardwerk systematischen Philosophierens, das aus der kritischen Auseinandersetzung mit Kant und Hegel, mit der Phänomenologie und Ontologie des 20. Jahrhunderts, dem Neukantianismus und der Existenzphilosophie hervorgegangen ist. Wagner wollte der Philosophie ihre Aufgabe als letzte Begründung alles Denkens und Handelns zurückgewinnen. Im Ausgang von den Grundmomenten des Er-kenntnisgeschehens stellt Wagner einen Reflexionsgang vor, der nicht nur die letzten Prinzipien des Denkens und Erkennens und die daraus entspringenden Disziplinen entwickelt, sondern auch ihren notwendigen Übergang in das Problem der Praxis aufweist, die Hauptprobleme der Ethik, Ästhetik, Rechts- und Sozialphilosophie skizziert und den Ursprung der Philosophie der konkreten Subjektivität aufdeckt.
Hans Wagner promovierte in Würzburg und habilitierte sich dort 1949 über in Religionsphilosophie. Durch intensive Studien zu Husserls Nachlasswerken, den systematischen Konzeptionen Kants und des deutschen Idealismus bereitete er einen Gesamtentwurf aller philosophischen Disziplinen vor, der 1959 unter dem Titel Philosophie und Reflexion erschien. Nach seiner Berufung an die Universität Bonn (1961) entstand neben einer Übersetzung der Aristotelischen Physik eine beeindruckende Fülle von systematischen und histori-schen Untersuchungen. 1992 veröffentlichte Wagner Die Würde des Menschen, ein weiteres großes systematisches und zugleich zeitkritisches Werk.
De mendacio – Die Lüge. Ad consentium contra mendacium ad consentius – Gegen die Lüge. Ad orosium contra Priscillianistas et Origenistas – An Orosius, gegen die Priszillianisten und Origenisten
Darf oder muss ein Christ unter bestimmten Umständen lügen?
In De mendacio definiert Augustinus den Begriff »Lüge« und versucht dann den Nachweis, dass es sich bei den von den Befürwortern der Lüge herangezogenen Exempeln der Bibel um gar keine Lügen handelt. Trotzdem muss er einräumen, dass sich seine Idealvorstellung, man dürfe nie lügen, vor allem im Hinblick auf die sogenannte Nutzlüge im täglichen Leben nicht verwirklichen lässt. Deshalb entwirft er ein auf der Aufrechnung von Nutzen und Schaden beruhendes System von acht zum Besseren hin aufsteigenden Stufen der Lüge, die in jedem Fall hassenswert bleibt.
Contra mendacium verdankt seine Entstehung der zu Augustins Zeit vor allem in Spanien verbreiteten Sekte der Priszillianisten. Diese vertraten die Auffassung, um unentdeckt zu bleiben, müsse man im Notfall sogar einen Meineid leisten. Rechtgläubige Eiferer versuchten sie mit ihren eigenen Mitteln, Lüge und Verstellung, zu schlagen. Einer von ihnen berichtete Augustinus stolz von einem entsprechenden Unternehmen zur Aufdeckung eines priszillianistischen Zirkels. Statt ihn zu loben, betont Augustinus jedoch nachdrücklich, Lüge sei immer verwerflich und in Glaubensfragen dürfe man unter keinen Umständen lügen.
Was bedeutet Philosophie im Mittelalter? Was sind die entscheidenden Entwicklungen und Wendepunkte im Mittelalter, ohne die der Weg des philosophischen Denkens von der Antike in die Moderne nicht zu begreifen ist? Warum sind Thomas von Aquin, Johannes Duns Scotus, Wilhelm von Ockham und Nikolaus von Kues bedeutende Denker von bleibendem Rang?
Kaum einer unter den Kennern der Philosophie des Mittelalters hat auf diese Fragen in seinen Aufsätzen so gelehrte wie markante Antworten gegeben wie der 2007 verstorbene Bonner Philosoph Wolfgang Kluxen. Ob es um den maßgeblichen Ansatz der Metaphysik des Aquinaten und seine Konzeption des Naturrechts, um die Originalität des Johannes Duns Scotus, um den im 12. Jh. sich ausbreitenden Willen zur Rationalität oder um die Physiognomie der mittelalterlichen Scholastik geht - Kluxen hat dazu Aufsätze hinterlassen, die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren haben und zur Pflichtlektüre gehören, wenn es darum geht, ein Bild vom philosophischen Denken im Mittel-alter zu gewinnen.
Der vorliegende Band versammelt erstmals die wichtigsten und bislang nur verstreut auffindbaren philosophie-historischen Beiträge Kluxen´s zum Mittelalter in einem Band.
Grundlegung der Wir-Wissenschaft. Beitrag zu einer wirgemäßen Lebens- und Weltordnung. Aus dem Nachlass herausgegeben
Erstmalig in der abendländischen Denkgeschichte wird hier, nach der traditionellen, griechisch-mittelalterlichen Seinsphilosophie (Es-Philosophie) und der neuzeitlichen Ich-Philosophie, eine Wir-Philosophie vorgelegt, die vom Sprachgeschehen 'wir' und einer Analyse seiner Implikationen ausgeht und aufweist, dass das Im-Wir-sein allem menschlichen Denken und Handeln immer schon vorgegeben ist und es das menschliche Dasein insgesamt und als solches apriori und alternativlos bestimmt. Diese Wir-Bestimmtheit wird im Einzelnen thematisiert. Es werden wirgemäße Denkweisen eingeübt und wirgemäße Handlungsorientierungen aufgezeigt.
Ihre Bedeutung für die geschöpfliche Vernunft und die analoge Urgrunderkenntnis von Mensch, Welt und Gott. Philosophische Grundlegung einer personalen Anthropologie
Author: Vincent Berning
Das Buch stellt auf dem Boden einer ontologischen Ordnungsphilosophie eine personale Anthropologie vor. Sie steht dem erkenntnistheoretischen Realismus des Thomismus nahe und will die Spannung zu Positionen früherer und gegenwärtiger Philosophie, der Geistes- und Naturwissenschaften argumentativ und gewinnbringend austragen. Dabei geht es nicht nur um den metaphysischen Aufbau des Menschen als stofflich inkarniertes, von der unzerstörbaren Geistseele geformtes Geschöpf, sondern darüber hinaus um das Getragen- und Umfaßtstein der menschlichen Natur von der ontologischen, Subsistenz als einmaliger, von Gott geschaffener Person. Diese ist befähigt als verleiblichtes, sinnenhaft-geistiges Wesen nicht nur diskursiv verstehend zu erkennen, sondern vernunfthaft zusammenschauend die Ursprungshaftigkeit aller Wahrheiten und Guthaftigkeit der Dinge in den göttlichen Ideen, bzw. den ewigen Schöpfergedanken Gottes, als Person auf analoge Weise zu gewahren. Insofern vollenden sich alle Vollzüge des Menschen in der schöpferischen, personalen Liebe. Das gilt ebenso wie für die Erkenntnis (theoretische Vernunft) für das sittliche Verhalten (praktische Vernunft) und für das schöpferische, insbesondere künsterliche Werkschaffen in ihrer Auswirkung auf die Gesellschaft und die Kultur, deren entscheidendes Fundament die Familie ist.
100 Jahre Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für Innere Medizin 1903-2003
Am 11. Oktober 1903 wurde in Köln die "Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für Innere Medizin und Nervenheilkunde" gegründet. Ihre nun 100jährige Geschichte ist auch die Geschichte der Inneren Medizin im Rheinland und in Westfalen. Vor dem Hintergrund der stürmischen Entwicklung der Inneren Medizin, von einer Erfahrungsmedizin zur wissenschaftlich fundierten modernen klinischen Medizin, werden die Veränderungen und Fortschritte der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung dargestellt. Die internistische Fachgesellschaft hat die Fortschritte laufend aufgenommen und verbreitet und war über hundert Jahre Promotor und Multiplikator der neuen Erkenntnisse, die dem Wohl der Patienten dienten. Das Buch informiert auch über die Geschichte der Universitätskliniken und der Lehrkrankenhäuser für die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Nachwuchses. Aus allen Regionen des Landes wird darüber hinaus das Schicksal verschiedener kommunaler und konfessioneller Krankenhäuser vorgestellt. In der Geschichte der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft spiegeln sich auch die gewaltigen politisch, sozial-medizinisch und ethisch wechselvollen Verläufe der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert wider. Die Gesellschaft hat die Herausforderungen der letzten 100 Jahre angenommen und wird auch die kommenden Aufgaben im 21. Jahrhundert im Vertrauen auf ihre Stärke meistern.
Wittgensteins Philosophische Untersuchungen. Band I: Einleitung und Kommentar PU 1-64