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Verdeckte deutsch-niederländische Rüstungsproduktion und die Firma IvS 1922-1945
Author: S.J. de Groot
1922 wurde das Ingenieurbüro für Schiffbau (IvS/ Inkavos A.G.) unter der Leitung von Dr. Hans Techel in Den Haag gegründet. Auf diesem Wege sollten durch eine geheime Kooperation mit den Niederlanden die technische Erfahrung und der Technologievorsprung des Deutschen Reiches im U-Bootbau erhalten bleiben – obwohl der Versailler Vertrag dem Deutschen Reich die U-Bootrüstung untersagte.
Kurz nach seiner Gründung bezog das IvS seine Büros im selben Gebäude wie die Schiffbauliche Abteilung der niederländischen Marine. Hieraus ergab sich eine enge Zusammenarbeit in der U-Boot-Konstruktion. So im Bereich des Rumpfdesigns, der Torpedoausstoßvorrichtungen und der Torpedos, Sehrohre, Echolote, Schallortungsgeräte und des Schweißens von hochfestem Stahl. Die Ergebnisse der Kooperation beeinflussten sowohl die U-Booteigenbauten der Niederländischen Marine wie jene des IvS für seine ausländischen Kunden. Gegenüber diesen erfüllten beide Parteien ihre vertraglichen Verpflichtungen zwischen 1922 und 1940. 1945 übernahm die niederländische Regierung das IVS. Es wurde erst 1957 geschlossen.
Indexkongregation. Bearbeitet von Andreea Badea, Thomas Brockmann u. a.
Editor: Hubert Wolf
Wie die Urteile der Indexkongregation zustande kamen, war jahrhundertelang streng geheim. Dieser Band lüftet den Schleier und dokumentiert sämtliche Kongregationssitzungen von 1607 bis 1700.Wer stand hinter den Verboten durch die Indexkongregation? Wie verliefen die Verfahren? Welche Bücher wurden zwar verhandelt, aber nicht verboten? Mithilfe des Repertoriums lassen sich solche Fragen jetzt schnell beantworten. Zu jeder Sitzung werden die verhandelten Werke, die teilnehmenden Kardinäle und Gutachter sowie die Gutachten angegeben, die Beschlüsse der Kongregation genau dokumentiert und die verhandelten Bücher bibliografisch exakt nachgewiesen. Zu vielen Fällen wird zudem auf weiteres Material im Archiv der Kongregation verwiesen.
Creation, Composition, and Condition
This book is an analysis of early Jewish thought on human nature, specifically, the complex of characteristics that are understood to be universally innate, and/or God-given, to collective humanity and the manner which they depict human existence in relationship, or lack thereof, to God.
Jewish discourse in the Greco-Roman period (4th c. BCE until 1st c. CE) on human nature was not exclusively particularistic, although the immediate concern was often communal-specific. Evidence shows that many of these discussions were also an attempt to grasp a general, or universal, human nature. The focus of this work has been narrowed to three categories that encapsulate the most prevalent themes in Second Temple Jewish texts, namely, creation, composition, and condition.
Die Geschichte einer Industrialisierung
Roh, gekocht, kalt, heiß, fettig oder mager – Fleisch ist heute überall und jederzeit verfügbar. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Fleisch als Konsumware unterscheidet unsere Moderne von allen vorherigen Epochen. Wer verstehen will, warum und wie wir Fleisch essen, muss ins Berlin des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Hier erlangte Fleisch jene Selbstverständlichkeit, die im Zentrum der aktuellen Ernährungsdebatten steht.
Christian Kassung beschreibt in diesem Buch die Kulturtechniken der industriellen Schweinefleischproduktion von der Zucht, der Haltung, der Schlachtung bis hin zur Distribution und Zubereitung. Er schildert, wie erst durch die Verschränkung einer Vielzahl industrieller Prozesse und Technologien die energiereiche Ernährung der arbeitenden Bevölkerung sichergestellt werden konnte. Der Fleischkonsum wurde damit im großstädtischen Alltag so stark wirksam, dass unser kulinarisches System dadurch bis heute geprägt ist. All dies fügt sich zu einer Geschichte des Überflusses zusammen – und regt zum Nachdenken über die historischen Bedingungen unserer eigenen Ernährungskultur an.
Biografische Skizzen zur Hofkultur einer fürstbischöflichen Residenz
Die Kulturgeschichte des fürstbischöflichen Hofes in Neuhaus ist ein bislang wenig beachtetes Thema. Zu Unrecht. Vor allem die internationalen Beziehungen des Hofes auch jenseits der konfessionellen Grenzen verdeutlichen, dass Neuhaus in der Frühen Neuzeit ein Zentrum für Künstler und Gelehrte war.
Der biographische Zugriff stellt die Akteure des fürstbischöflichen Hofes in den Mittelpunkt. Ihre personalen Netzwerke verbanden die höfische Kultur in Neuhaus mit den Höfen des Alten Reichs und vor allem mit Italien. Im Zentrum des Bandes stehen die Künstler, Gelehrten und Mitglieder des Hofstaates, die mit ihrer Tätigkeit die Kultur des Hofes prägten. Ihr Bezug zu Neuhaus und ihr Beitrag zur Gestaltung des Neuhäuser Hoflebens werden herausgearbeitet und so ein Einblick in den Alltag der fürstbischöflichen Residenz ermöglicht. Damit ist der Band auch für ein breites Publikum von Interesse. Das Buch ist reich bebildert und über ein Ortsregister erschlossen.
Gesamtausgabe: Bände 1–4
Das neue, deutschsprachige Referenzwerk
– print und online
– vier Bände mit über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten
– zentrale Fachbegriffe in interreligiöser und ökumenischer Perspektive
– hochwertige Ausstattung mit Leineneinband mit Goldprägung
Zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen.
Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.
Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Ausrichtung und Ziel
Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen.
Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen.
Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.
– schnelle und einfache Recherche durch digitale Verfügbarkeit ohne DRM
– zentrale Fachbegriffe in interreligiöser und ökumenischer Perspektive
– mit über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten eine der umfassendsten Darstellungen des Fachbereichs

Dieses Referenzwerk ist auch erhältlich als Online Publikation.


The new German reference work
– print and online
– four volumes with more than 2,600 lemmas or keywords
– central terms in interreligious and ecumenical perspective
– high-quality equipment with linen binding with gold embossing
Reliable and concise information on the fundamental questions of the internal law of churches and religious communities and of religious law.

Due to the ecclesiastical and social changes in recent years, church and religious law faces major challenges and modifications. That is why the editors have developed a new encyclopedia for church and religious law. It provides users with a well-rounded orientation and information on the latest state of research regarding the history and current state of laws of the churches and religious communities and their legal relations to the state.

The Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) is published in four volumes, print and online, in German, and offers reliable and concise information in over 2,600 lemmas or keywords on the fundamental questions of the internal law of churches and religious communities and of religious law.

This new extensive reference work for church and religious law covers the state law and the ecclesiastic law of the Catholic and Protestant churches. Beyond that it also includes canon law of the Orthodox churches as well as Islamic and Jewish law.

For theologians and lawyers in academia, state and church administration as well as in pastoral care and professional practice, this lexicon, developed by renowned specialists, offers reliable and up-to-date information.

–fast and easy research because of digital availability without DRM
–central terms in interreligious and ecumenical perspective
–with over 2,600 lemmas or keywords one of the most extensive representations of the faculty

This reference work is also available as an online publication.
Mit Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm
Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen? Über diese Frage wird eine überhitzte öffentliche Debatte geführt. Im Kern geht es um Interessenkonflikte zwischen Schutzsuchenden und Bevölkerungsgruppen in den Aufnahmeländern. In diesem Buch werden die konkurrierenden Ansprüche auf ihre moralische Stichhaltigkeit hin geprüft – und Lösungen vorgeschlagen.
Diskutiert wird die Frage, ob und wie wir Fluchtmöglichkeiten begrenzen dürfen – und ob es wirksame und moralisch akzeptable Alternativen zur Flüchtlingsaufnahme gibt. Schutzsuchende, deren Menschenrechte gefährdet sind, müssen wir aufnehmen. Jedenfalls solange dadurch unsere Fähigkeit nicht gefährdet wird, auch zukünftig wirksam für den Schutz der Menschenrechte einzutreten. Moralisch unabdingbar ist die Öffnung legaler und sicherer Zugangswege nach Europa und Nordamerika, damit Schutzsuchende ihre Rechte überhaupt geltend machen können. 1989 ist der Eiserne Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa gefallen – gegen alle Erwartungen. Könnte das auch für die europäischen und nordamerikanischen Außengrenzen ein attraktives und erreichbares Ziel sein: Abrüstung und Durchlässigkeit statt Militarisierung und Abschottung?
Biographie. Übersetzt von David Skrabania
Dies ist die erste Biographie von Fritz Bracht, NS-Gauleiter und Oberpräsident in Oberschlesien, dem zweitgrößten Industriegebiet des Dritten Reiches. In diesem Gebiet befand sich auch das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Fritz Bracht war der wichtigste Nazi-Würdenträger, der während des Zweiten Weltkriegs in Oberschlesien tätig war. Als Gauleiter (Leiter der regionalen NSDAP) und Oberpräsident (Leiter der Zivilverwaltung) gehörte er zu einer Elitegruppe von Offizieren, denen Adolf Hitler die Verwaltung des besetzten Polens anvertraute. Im Gegensatz zu Hans Frank, Arthur Greiser, Albert Forster oder Erich Koch ist Bracht jedoch eine fast unbekannte Figur. Historiker haben bisher relativ wenig über ihn geschrieben. Die vorliegende Studie ist daher der erste Versuch, eine vollständigere Biographie des Mannes vorzulegen, der für die gesamte Politik des Dritten Reiches gegenüber Oberschlesien verantwortlich war. Er ist es, dem man die Mitschuld an vielen NS-Verbrechen und an der Umsetzung der NS-Volkstumspolitik in diesem Bereich zuschreiben muss.
Networks and Laboratories of Knowledge
Author: Călin Cotoi
In Inventing the Social in Romania, 1848–1914, Călin Cotoi brings to life several ‘obscure’ anarchists, physicians, public hygienists and reformers roaming the borderlands of Europe and Russia.
The book follows individuals, texts, projects, sometimes even bacteria, traveling, meeting, colliding, writing and talking to each other in surprising places, and on changing topics. All of them navigated the land, sometimes finding unexpected loopholes and shortcuts in it, and emerged in different and unexpected parts of the social, political or geographical space.
Using materials ranging from anarchists’ letters, to social-theoretical debates and medical treatises, Călin Cotoi points to the larger theoretical and historical issues involved in the local creation of the social, its historicity, and its representability.
Frankreichs verkannte Königin
Author: Klaus Malettke
Bis in die Gegenwart ist Katharina von Medici (1519–1589) eine sehr umstrittene Herrscherin geblieben. Nach dem Tod ihres Mannes Heinrich II. wurde sie mit 40 Jahren Regentin Frankreichs in einer Zeit eskalierender innerer und äußerer Krisen.
Aus der religiösen Spaltung Frankreichs in Katholiken und protestantische Calvinisten, sozialen und wirtschaftlichen Konflikten entstand eine Reihe blutiger Bürgerkriege. Katharinas Entscheidung, die politischen Anführer der französischen Protestanten – der Hugenotten – in der „Bartholomäusnacht“ von 1572 ermorden zu lassen, prägt bis heute ihr negatives Bild in vielen historischen Darstellungen, kann aber in der Rückschau als eine notgedrungene Präventivaktion gedeutet werden. Vor wie nach der „Bartholomäusnacht“ hielt Katharina an einer Politik des Ausgleichs politisch-konfessioneller Spannungen fest. Klaus Malettke zeigt, dass Katharina von Medici weder eine „diabolische“ noch eine „eisenharte“ Königin war. Macht und politischer Einfluss waren für sie unverzichtbare Instrumente, um die Krise der Monarchie und der Dynastie überwinden zu können. Sie erweist sich als eine für ihre Zeit erstaunlich modern und pragmatisch anmutende Frau und eine herausragende Persönlichkeit über ihre Epoche hinaus.