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Ereignis und Wahrnehmung in Polen und Deutschland
Der Warschauer Aufstand 1944 ist eines der schmerzlichsten Kapitel der deutsch-polnischen Beziehungen. Die 63 Tage vom Ausbruch bis zur Kapitulation der Aufständischen stehen im Zentrum der Erinnerung Polens an den Zweiten Weltkrieg. In Deutschland hingegen wissen nur wenige um die Ereignisse in der polnischen Hauptstadt.
Im vorliegenden Band stellen polnische und deutsche Autorinnen und Autoren die Ereignisgeschichte des Warschauer Aufstandes dar. Die Themen reichen von den politischen Ursachen und dem militärischen Umfeld über die komplexen diplomatischen Begleitaktionen bis hin zu den Folgen für die Warschauer Zivilbevölkerung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wahrnehmung des Aufstandes sowie auf der Erinnerungskultur in den beiden Ländern. Das Buch ermöglicht dem deutschen Leserkreis, sich mit Ergebnissen polnischer Detailforschung vertraut zu machen. Die Fachwissenschaftler betreten darüber hinaus auch bislang weitgehend unerschlossenes Terrain und regen mit ihren Analysen zu neuen Fragestellungen an.
Die 'Krieg-in-Sicht'-Krise mündete in die größte diplomatische Niederlage, die Bismarck je erlitt. Die Ursachen der Krise blieben allerdings trotz intensiver Forschung im Dunkeln. Als im Frühjahr 1875 Gerüchte über einen bevorstehenden Krieg zwischen Deutschland und Frankreich aufkamen, versetzte dies die europäischen Politiker und Militärs in größte Unruhe. Schnell galt Bismarck als Urheber der Krise. War er das tatsächlich? Welches waren seine Ziele? Welche Interessen verfolgten die übrigen Mächte – England, Russland, Frankreich? Die vorliegende Analyse der bestimmenden Faktoren für das Handeln aller Beteiligten in der Krise zeigt, dass die Rolle Bismarcks im Netz europäischer Politik jener Zeit neu zu bewerten ist.
Nach Hitlers Machtergreifung 1933 gewährte der Laacher Abt Ildefons Herwegen dem abgesetzten und bedrohten Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer ein Jahr lang Zuflucht in seinem Kloster. Gleichzeitig versuchte der Abt mit seinen engsten Mitarbeitern, Brücken der Verständigung zwischen der katholischen Kirche und dem Nationalsozialismus zu bauen. Mehr noch: Spätestens seit Heinrich Bölls 1959 erschienenem Roman "Billard um halb zehn" ist bekannt, dass die Mönche von Maria Laach Hitlers Machtergreifung begeistert feierten. Erst Anfang 1934 distanzierte sich der Konvent vom Regime, so dass Adenauer von einer "wahren - sehr offen zugegebenen - Götterdämmerung" sprach. Die politischen Einlassungen der Laacher Mönche fanden damals grosse Beachtung und führten zu scharfen Auseinandersetzungen. Zahlreiche neue Quellenfunde ermöglichen es nun, erstmals einen minutiösen Überblick über die Ereignisse zu geben. Dabei werden die Gründe für die Entstehung der rechtskonservativ-nationalistischen Positionen der führenden Mönche der Abtei und ihre Einbettung in das Lager der Rechtskatholiken sorgfältig analysiert. Ebenso gründlich wird die Frage erörtert, warum sich die Abtei bereits nach einem Jahr von ihren bisherigen Positionen abwandte. Die spannende Darstellung schildert dann die - zuletzt erfolgreichen - Anstrengungen der Benediktiner, im Kirchenkampf zu überleben, sowie das Kriegsende und die schwierige Neuorientierung in den ersten Nachkriegsmonaten.
Die katholische Wochenzeitung "Der Deutsche in Polen" (1934-1939) in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
Authors: Pia Nordblom and Pia Nordblum