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Dokumente aus russischen Archiven
Die Edition präsentiert erstmals wesentliche Dokumente zur sowjetischen Politik vor dem Zweiten Weltkrieg in deutscher Übersetzung.
Hitler wollte den Krieg. Die anderen Mächte in Europa – Großbritannien, Frankreich und die UdSSR – versuchten sich an verschiedenen Strategien, um einen deutschen Angriff auf das eigene Land und andere zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Eine entsprechende Zusammenarbeit zwischen Paris, London und Moskau erwies sich als äußerst schwierig. Die Rolle der sowjetischen Politik, aber auch die der anderen beteiligten Staaten in diesen Konstellationen ist umstritten. Erstmals werden hier zentrale Dokumente zur sowjetischen Politik in dem entscheidenden Zeitraum vom „Anschluss“ Österreichs im März 1938 bis zum Hitler-Stalin-Pakt im August 1939 in deutscher Übersetzung veröffentlicht.
Deutschland 1848/49
Volume Editor: Karsten Ruppert
Das Buch analysiert die Exekutiven, die zur Durchsetzung der revolutionären Ziele in Deutschland 1848/49 eingerichtet wurden. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Provisorische Zentralgewalt für Deutschland.
Es wird deren Entstehung, Aufbau wie deren Politik, Funktion und Bedeutung in der deutschen Revolution von 1848/49 untersucht. Ergänzend werden die gleichzeitigen Provisorischen Regierungen in Schleswig-Holstein, Sachsen, Baden und der Pfalz betrachtet – erstmals systematisch und vergleichend. Es erschließen sich in mancherlei Hinsicht neue Perspektiven auf die bürgerliche Revolution in Deutschland.
The Polish-Ukrainian Conflict 1943–1947
Series:  FOKUS, Volume: 6
Author: Grzegorz Motyka
This is the first book available in English to comprehensively address the complicated subject of Polish-Ukrainian relations during and immediately after World War II. Polish-Ukrainian relations in the twentieth century are a topic that invariably engages historians, politicians, and public opinion in Poland and Ukraine. Many valuable works have been written on the subject, but many are distorting historical truth and collective memories, sometimes making today’s mutual relations problematic. Grzegorz Motyka’s book is a careful account of the most difficult period in Polish-Ukrainian relations, beginning in 1943 with the start of the Volhynian massacre and ending with the “Vistula” action in 1947. By discussing episodes of common history in an accessible manner, Professor Motyka presents an impartial picture of Polish-Ukrainian relations, devoid of national martyrology. In extremely difficult times, it builds a bridge for mutual understanding across historical divides.
Theologische und religionswissenschaftliche Perspektiven
Das Buch diskutiert Herausforderungen von Einheit, Vielfalt, Globalität, Migration, Entkolonisierung und Konflikten im Feld globaler Christentümer.
Die Studien eröffnen ein interdisziplinäres Feld der Untersuchung von christlichen Formen, Diskursen und Praktiken weltweit und loten verschiedene Theorien und Zugänge aus Religionswissenschaft, Theologie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Diasporaforschung aus. In den Blick genommen werden die Polyzentrik des Christentums, transkulturalisierende und hybridisierende Dynamiken und Spannungsfelder von Inkulturation und Mission, Globalität und Lokalität, Universalität und Partikularität.
Open Access
Das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 1949–73
Author: Roxanne Narz
In ihrer Dissertation nimmt Roxanne Narz das frühe Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Blick und entwirft erstmals ein mediengeschichtliches Panorama dieses großen bundesdeutschen Medienakteurs. Am Beispiel von fünf markanten Diskursen – der NS-Vergangenheit, den lebensweltlichen Umbrüchen der Nachkriegszeit, der modernen Literatur, Kunst und Musik, „1968“ und den Geschlechterdebatten – zeichnet sie die großen Linien der Feuilletonberichterstattung und die redaktionellen Umbrüche hinter den Kulissen des Leitmediums nach. Anhand bislang unberücksichtigter Quellen verbindet sie Programm-, Institutions- und Zeitgeschichte zu einer Gesamtschau auf die ersten fünfundzwanzig Jahre Zeitungsgeschichte und zeigt, dass das Feuilleton der FAZ die Transformation der jungen Bundesrepublik nicht nur beobachtete, kommentierte und mitprägte, sondern auch selbst von ihr erfasst wurde.
Die Rettung der Juden von Dolginovo 1942
Author: Inna Gerasimova
Editor / Translator: Ingrid Damerow
Dieses bewegende Buch ist das Ergebnis einer einzigartigen historischen Spurensuche: Inna Gerasimova beschreibt als präzise Chronistin exemplarisch das Schicksal weißrussischer Jüdinnen und Juden während der nationalsozialistischen Besetzung des Landes. Dafür verwendet sie auch zahlreiche Zeitzeugenberichte, die das damalige Geschehen lebendiger nachvollziehbar machen als Überblickswerke und Statistiken es können.
Der kommunistische Kommissar und Partisan Nikolaj Kiselëv wagte im August 1942 den Versuch, über 200 jüdische Menschen aus dem Dorf Dolginovo mehr als 1.500 Kilometer durch von den Deutschen besetztes Gebiet zu führen – nach Osten, hinter die rettende Frontlinie auf sowjetisch kontrolliertes Gebiet. Für dieses riskante Unterfangen wird er heute in Yad Vashem als ein „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.
Was veranlasste Kiselëv zu seinem Entschluss und wie verlief dieser von ihm organsierte „Marsch des Lebens“? Welches Schicksal widerfuhr denen, die sich auf den Weg machten? Wie wurde Kiselëv in der Sowjetunion nach dem Krieg beurteilt und wie sah sein weiteres Leben aus? Inna Gerasimova, langjährige Leiterin des Museums für jüdische Geschichte und Kultur Weißrusslands in Minsk, gibt Antwort auf diese Fragen.
Aramaic, Hebrew, and Greek
Author: Anthony Meyer
This study brings together all ancient evidence to tell the story of the divine name, YHWH, as it travels in Aramaic, Hebrew, and Greek through the Second Temple period, the most formative era of Judaism.
During the Second Temple period (516 BCE–70 CE), Jews became reticent to speak and write the divine name, YHWH, also known by its four letters in Greek as the tetragrammaton. Priestly, pious, and scribal circles limitted the use of God’s name, and then it disappeared. The variables are poorly understood and the evidence is scattered. This study brings together all ancient Jewish literary and epigraphic evidence in Aramaic, Hebrew, and Greek to describe how, when, and in what sources Jews either used or avoided the divine name. Instead of a diachronic contrast from use to avoidance, as is often the scholarly assumption, the evidence suggests diverse and overlapping naming practices that draw specific meaning from linguistic, geographic, and social contexts.
Ausgewählte Ansätze evangelischer und katholischer Ostkirchenkundler
Das Buch entfaltet die hermeneutischen Ansätze 20 ausgewählter Ostkirchenkundler vor dem Hintergrund ihrer akademischen und persönlichen Biographien.
Vor dem Hintergrund der Biographien von 20 ausgewählten Ostkirchenkundlern des 20. Jahrhunderts wird deren ostkirchliche Hermeneutik untersucht. Dabei kommen sowohl die Ansätze der evangelischen Ostkirchenkunde als auch die der römisch-katholischen Ostkirchenkunde aus Ost- und aus Westdeutschland in den Blick. Vorgestellt werden so unterschiedliche Zugänge zu den Ostkirchen wie die Hermeneutiken Friedrich Heilers, Fairy von Lilienfelds, Hildegard Schaeders, Hans-Joachim Schulz’ oder Eduard Winters. Neben Beiträgen der beiden Herausgeber enthält der Band auch Beiträge u.a. von Gisa Bauer (Leipzig/Mainz), Hacik Gazer (Erlangen), Irena Pavlović (Erlangen), Robert Rapljenović (Eichstätt) und Vasyl Rudeyko (Lviv).
This volume takes us back to the roots of Christianity and exemplifies the significance of Syriac Theology for our time.
Bringing together articles by scholars from diverse disciplines, this volume aims at a deeper understanding of the legacy, importance, and challenges of Syriac Theology. The articles in the first part of the volume focus on the biblical, exegetical, and christological tradition of the Syriac Orthodox Church. The articles in the second part of the volume explore the dialogical intertextuality between Syriac Christianity, Rabbinic Judaism, and the Quran.
Eine Perspektiverweiterung der Komparatistik an Fallbeispielen religiöser Bildung in Frankreich
Author: Laura Weidlich
Transnationale Forschungszugänge sind im Horizont der Globalisierung und Europäisierung der Bildung von großer Bedeutung – auch für die Historische Religionspädagogik.
Bislang dominieren komparative Zugänge in der Historischen Religionspädagogik, um andere Nationen wie Frankreich zu untersuchen. Dieser klassische Forschungsansatz ist von der Notwendigkeit eines tertium comparationis, also einem gemeinsamen Phänomen oder einer vergleichbaren Struktur, geprägt. Die exemplarische Untersuchung der Grenzregion Elsass-Mosel zeigt, dass transnationale Forschungsperspektiven die Methodologie der Historischen Religionspädagogik erweitern können. Dazu werden ausgewählte Quellen von 1885 bis 2013 mit Perspektiven der Kulturtransferforschung, Theorie des Dritten Raumes und Translation Studies analysiert. Ihre Betrachtung lässt auch Überlegungen zu Themen wie Stereotypen, Machtverhältnissen und Übersetzungsnotwendigkeiten religiöser Sprache für den gegenwärtigen Religionsunterricht zu.