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Religiöse Gewalttheorien in der Kriegserfahrung des Westens
Ein umfassendes Grundlagenwerk: Die erste Gesamtgeschichte christlicher Kriegserfahrung und christlicher Kriegstheorie von der Antike bis heute. Die Rolle der christlichen Religion im Kontext von Krieg und Kriegführung ist bis heute zutiefst umstritten. War nicht auch das Christentum – wie heute ein militanter Islamismus – in der Geschichte Europas eine Quelle der Gewalt und Radikalisierung? Einleitend entwirft der Herausgeber dieses in seiner thematischen Breite und analytischen Durchdringung einzigartigen Bandes eine umfassende Theorie des Verhältnisses von Krieg und Christentum. Erstrangige Autoren beleuchten sodann den Zusammenhang von Krieg, Kriegserfahrung und religiös begründeter Kriegstheorie, das Verhältnis von Kriegswirklichkeit und theologisch verantworteter Kriegsethik – von den biblischen Grundlagen und den philosophischen Reflexionen der Antike bis zu den religiösen Implikationen des US-Anti-Terror-Krieges im frühen 21. Jahrhundert. Der eindrucksvolle Band ist erwachsen aus dem Tübinger Sonderforschungsbereich 'Kriegserfahrung – Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit'. Er arbeitet mit dem dort entwickelten methodischen Instrumentarium einer Geschichte von 'Religion und Kriegserfahrung', welche konzentriert die Wirklichkeit des Krieges mit ihren religiösen und politischen Deutungen verbindet.
Zum zweiten Prozess gegen die Weiße Rose
Author: Wolfgang Huber
Am 19. April 1943 findet unter dem Vorsitz von Roland Freisler der zweite Prozess gegen Mitglieder der Weißen Rose statt; dabei hält Professor Huber eine Verteidigungsrede, die berühmt ist für ihre philosophische Begründung des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Nach Hubers Hinrichtung gelangte das Manuskript dieser Rede durch Unachtsamkeit des Gefängnispersonals Stadelheim in einem Stapel wissenschaftlicher Schriftstücke in den Besitz seiner Witwe Clara Huber. Die viel zitierte Rede wird hier zum ersten Mal vollständig, originalgetreu und zusammen mit vorbereitenden Notizen in einer historisch-kritischen Edition mit reichem Kommentar vorgelegt. Die Kommentierung verwendet zum Teil noch unveröffentlichtes Archivmaterial.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Streiflichter zu ihrer Geschichte?
Author: Rudolf Morsey
Die Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft zählt zu den ältesten deutschen Wissenschaftsgesellschaften in privater Trägerschaft und repräsentiert ein bedeutendes Stück deutscher Wissenschafts- und Katholizismusgeschichte. Entstanden 1876 als konfessionelle Not- und Verteidigungsgemeinschaft, förderte die Görres-Gesellschaft früh fachübergreifende Forschungsunternehmen wie etwa das »Staatslexikon«. 1941 verboten und 1948 wiederbegründet, ist bis heute ist nur ihre Leidenszeit, 1933 bis 1941, eingehend untersucht. So bilden die in diesem Band zusammengefassten acht Beiträge, auf solider Quellengrundlage Bausteine zu einer noch ausstehenden Gesamtgeschichte.
Moskau 1918: Das erste Jahr nach der Oktober-Revolution – der Bericht eines Augenzeugen. Karl von Bothmer kam als Vertreter der Obersten Heeresleitung 1918 mit der ersten deutschen Botschaft nach Moskau. Sein spannendes Tagebuch führt in die frühe, unruhige Phase der Herrschaft der Bolschewiki, in der deutsche Botschafter Graf Mirbach ermordet wurde. Es gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse für die deutsche Ostpolitik 1918. Die Lebendigkeit der Schilderung lässt den Leser gebannt den Ereignissen folgen.
Vom Mauerbau bis zum Ende der Ulbricht-Ära
Die erste Gesamtdarstellung widerständigen Verhaltens in der DDR der 60er Jahre. Der Mauerbau 1961 wurde zur prägenden Zäsur im Verhältnis zwischen Beherrschten und Herrschenden in der DDR. Die geschlossene Grenze veränderte die Bedingungen für widerständiges Verhalten, und gleichzeitig zwang sie das SED-Regime, seine Herrschaftspraktiken zu spezifizieren. Gelten die späten 40er und die 50er Jahre als Zeit fundamentalen Widerstands, so wurden die 60er zu einer Phase der Neuorientierung. Die Autorin nähert sich dem Thema aus drei Perspektiven: Anlässe, die widerständiges Verhalten mobilisierten, zentrale Konfliktfelder mit dem Regime und Kriminaldelikte mit politischem Hintergrund.
Der Sportsmann und der Förderer des Sports. Ein Stück Biographie
Author: Volker Werb
Der damalige Bundespräsident, Richard von Weizsäcker, hat Heinz Nixdorf (1925-1986) als den „ideenreichsten und erfolgreichsten Unternehmer der Bundesrepublik“ Deutschland gewürdigt. Dieser hatte als Werkstudent mit Hilfe eines Kredits seine erste elektronisch gesteuerte Rechenmaschine konstruiert und in den folgenden drei Jahrzehnten seine „Nixdorf Computer AG“ zu einer „Paradefirma der deutschen Wirtschaft ausgebaut“. So lautete die Begründung bei der Wahl zum „Manager des Jahres 1985“. Der Computerpionier hatte in seinem profitablen Unternehmen weltweit ca. 23.000 Arbeitsplätze geschaffen, davon ca. 8.000 am Firmensitz in Paderborn. Ein Leben ohne Begeisterung für Wettbewerb und Wettkampf mit dem Ziel, bessere und beste Leistungen zu erreichen, war für Heinz Nixdorf nicht vorstellbar. Mit dieser Grundeinstellung war er im Beruf und ebenso im Sport außergewöhnlich aktiv. Was er selbst an Sport trieb, und all das, was er an beispielhafter Sportförderung bewirkte, ist mithin integraler Bestandteil seiner Biographie. Zahlreiche Abbildungen, überwiegend aus privatem Besitz, lassen ein anschauliches Bild der vielseitigen Persönlichkeit entstehen. Als einer der vertrauten Freunde von Heinz Nixdorf will der Autor nicht lediglich Erinnerung wach halten, sondern mit Hilfe weiterer Freunde und Zeitzeugen quasi ein Denkmal für die Paderborner Sportwelt errichten. Diese soll ein großes Vorbild nicht aus den Augen verlieren, sondern als stete Herausforderung wahrnehmen.
Von der Antike bis zur Gegenwart
Der Krieg und die Gestalten, die er annimmt, sind im Laufe der Geschich- te stetem Wandel unterworfen gewesen. Sie sind es noch. Rund 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, dem ersten wirklich weltumspannenden Staatenkrieg der Menschheitsgeschichte, von dem viele glauben möchten, er sei auch der letzte gewesen, wird in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft zunehmend über neue 'asymmetrische' Kriege gespro- chen, wie sie an verschiedenen Stellen des Globus geführt werden. Unterscheiden sich diese 'neuen Kriege' von den Kriegen früherer Jahr-hunderte? Wenn ja, worin? Oder wiederholen sie nur frühere Kriegsformen in moderner Gestalt? Ist nur das Reden über die Kriege neu, sie selbst sind es nicht? Antworten auf diese Fragen wird man nur finden, wenn man die Formen des Krieges von der Antike bis zur Gegenwart klassifiziert und vergleichend in den Blick nimmt. Das tut dieses grundlegende Buch, das aus dem Sonder-forschungsbereich 'Kriegserfahrungen' der DFG in Tübingen hervorgegangen ist. Im Mittelpunkt stehen Handlungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen der Menschen im Kriege, seien sie Täter oder Opfer. Experten für die Geschichte Europas, Nord- und Lateinamerikas, des Nahen und Fernen Ostens, aus der Theologie, Rechts-, Politik- und Kunstwissenschaft beleuchten das Thema über die Grenzen ihrer Disziplinen hinweg. Und schließlich geht ein Biologe der Frage nach, ob es Kriege nicht nur unter Menschen, sondern auch im Tierreich gibt.
Soldaten im Spiegel von Biographien, Memoiren und Selbstzeugnissen
Militärs waren und sind beliebte Objekte für Biographen. Auch sie selbst haben mit ihren Memoiren Geschichte geschrieben. Ihre Biographien, Memoiren und Selbstzeugnisse – Tagebücher, Briefsammlungen usw. – sind konstituierende Teile einer bemerkenswerten militärischen Erinnerungskultur. Um ihren Erkenntniswert geht es in diesem Buch. An individuellen Beispielen wie etwa Tilly, Moltke d. J. oder Erich Raeder und an kollektiven wie der 'Legion Condor', der spanischen 'Blauen Division', die 1941–1943 an der Ostfront eingesetzt war, oder dem Auftreten von Wehrmachtgenerälen in der Wiederbewaffnungs-debatte nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen 18 Beiträge aus deutscher und internationaler Perspektive, wie fruchtbar ein methodisch reflektierter biographischer Zugriff nicht nur für die Militärgeschichte sein kann.
Leitbild, Struktur und Funktion einer nationalsozialistischen Elite. 9. Auflage
Editor: Bernd Wegner
Eines der umstrittensten Themen der Zeitgeschichte bis auf den heutigen Tag ist die Waffen-SS, nicht erst seit Grass. Bernd Wegners auch international hoch gelobtes Buch informiert wie kein anderes über die Entwicklung und die innere Struktur von 'Hitlers Elitetruppe'.