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Author: Simone Derix
Immenses Vermögen, transnationale Mobilität, ein globales Familiennetzwerk und erbitterte Konflikte sind die Kennzeichen der Familie Thyssen im 20. Jahrhundert. Ihr Vermögen bietet den zentralen Schlüssel für das Leben der Thyssens seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Es ermöglichte extravagante Lebensweisen in Europa, den USA und Südamerika. Es stand im Zentrum heftiger Konflikte innerhalb der Familie, ihm galt in Kriegs - und Krisenzeiten aber auch die gemeinsame Sorge. Um es zu erhalten und zu mehren, entwickelten die Thyssens Strategien, ihr Vermögen international möglichst unsichtbar zu streuen. Sie nahmen dabei Praktiken vorweg, die in manchem dem globalen Finanzkapitalismus der Gegenwart nahe kamen. Erstmals nimmt die Studie das ganze Spektrum der Beteiligten im Zusammenspiel von Familie und Vermögen in den Blick – von den männlichen und weiblichen Thyssens über ihre Hausangestellten bis hin zu ihren zahlreichen Rechts - und Finanzberatern.
Energieversorgung, Haushaltstechnik und Massenkultur am Beispiel nordenglischer und westfälischer Städte 1880-1939
Author: Karl Ditt
In den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts setzte mit der Entstehung der Elektro-, Chemie- und Automobilindustrie eine neue, zweite Phase der Industrialisierung ein. Die vergleichend angelegte Studie fragt danach, inwieweit Deutschland den Vorsprung Großbritanniens in der industriellen Produktion und im Konsumniveau bis zum Zweiten Weltkrieg aufholen konnte. Über diese klassische Frage nach dem Verhältnis von Pionier und Nachzügler hinaus behandelt der Band soziale Nivellierungsprozesse zwischen Mittel- und Unterschichten in beiden Ländern. Vor dem Hintergrund einer breiten Darstellung der Industrialisierung untersucht der Autor auf nationaler und lokaler Ebene - am Beispiel von Leeds und York, Dortmund und Münster - zentrale Elemente des materiellen und kulturellen Konsumverhaltens: die Energieversorgung, die Nutzung von Haushaltstechnik und die Wahrnehmung populärer Kulturangebote aus den Bereichen Sport, Film, und Rundfunk. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Deutsche Reich bis zur Jahrhundertwende den industriellen Vorsprung Großbritanniens wettmachen konnte, den britischen Konsumstandard jedoch bis zum Zweiten Weltkrieg nicht erreichte. In beiden Ländern hielten sich Differenzen zwischen den sozialen Schichten im Erwerb von materiellen Konsumgütern, während sich die Teilhabe an der Massenkultur anglich. Generell bildete die Stärkung des materiellen und kulturellen Konsums in den 1930er Jahren die Voraussetzung dafür, dass der Lebensstandard in Großbritannien und Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg ein ähnliches Niveau erreichte und die soziale Integration zunahm.
Leitbild, Struktur und Funktion einer nationalsozialistischen Elite. 9. Auflage
Editor: Bernd Wegner
Eines der umstrittensten Themen der Zeitgeschichte bis auf den heutigen Tag ist die Waffen-SS, nicht erst seit Grass. Bernd Wegners auch international hoch gelobtes Buch informiert wie kein anderes über die Entwicklung und die innere Struktur von 'Hitlers Elitetruppe'.