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Grundlagen – Ansätze – Praxen
Nicht für die Hochschule, sondern für das Leben lernen wir! Diese schon 2000 Jahre alte Forderung Senecas nach einer lebensweltorientierten und lernerzentrierten Didaktik greift der Ansatz des Forschenden Lernens auf.
Ausgehend von der Tatsache, dass sich Lernen nicht allein von den Dozent*innen aufschlüsseln, planen und erzeugen lässt, sondern es prinzipiell von den Lernenden selber abhängt, ob und was gelernt wird, spannt der vorliegende Sammelband einen thematischen Bogen von der theoretischen Diskussion über verschiedene Ansätze und Methoden angewandter Praxisforschung im Studium bis hin zu ganz alltäglichen Fragen aus Sicht von Dozierenden, Studierenden und auch Einrichtungen der Praxis. Die hier versammelten Beiträge zeigen in Theorie, Methode und Anwendung deutlich auf, dass eine Professionalisierung von Studierenden und damit der Aufbau eines Forschenden Habitus nur mit einer (eigen)verantwortlichen Einbindung der Studierenden gelingen kann.
Bildungsphilosophische Öffnungen im Anschluss an Roberto Espositos politisches Denken
In der vorliegenden Studie wird das Werk des italienischen Philosophen Roberto Esposito auf mögliche Anschlüsse an erziehungswissenschaftliche Diskurse untersucht.
Politische wie pädagogische Theorie und Praxis sind darauf angewiesen, zeitweise feste Fundamente anzunehmen und Kontingenz zu schließen. Dies kann heute nur noch im Bewusstsein um die Unmöglichkeit einer Letztbegründung oder universellen Schließung geschehen. Für die Theorie bedeutet das, die Offenlegung von Kontingenz als relevante Aufgabe zu verstehen. Die Analyse ausgewählter Schriften Roberto Espositos zeigt in diesem Sinne, dass dessen zentrale Begriffe sowohl in der politischen Philosophie als auch in der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung von Bedeutung sind: Vom (Im)Politischen führt der hermeneutische Pfad über die Politisierung des Gemeinschaftsbegriffs, die Konzeption eines Paradigmas der Immunität bis zur Affirmativen Biopolitik und einer Dekonstruktion des Personenbegriffs. Von dort aus ergeben sich Denkangebote für bildungsphilosophische Diskurse und exemplarische Handlungsfelder.
Die Bildungsfiguren der Moderne
Author: Erik Ode
Bildung und ihre Figuren – ein neuer Zugang zur pädagogischen Grundlagenforschung
Wie kann Bildung sichtbar werden? Mit vorliegendem Band wird erstmalig der Versuch unternommen, über Bildungsfiguren, als plastische und anschauliche Repräsentation pädagogischer Sachverhalte, einen neuen Zugang zur bildungstheoretischen Forschung zu legen. Was Pilger, Künstler, Neuankömmlinge oder Gastgeber im Einzelnen auszeichnet und welche Lehren bzw. didaktischen Impulse aus ihnen abgeleitet werden können, wird mit bedeutenden Denkerinnen und Denkern von Comenius und Nietzsche bis zu Hannah Arendt und Jacques Derrida in dieser Arbeit grundlegend erforscht und im wörtlichen Sinne ‚evident‘.
Erkenntnispolitische Relationierungen von Bildung und Kritik
Author: Richard Kubac
Wie noch sinnvoll über Bildung und Kritik sprechen, wenn beide doch längst zu Allerweltsbegriffen geworden sind, die unterschiedlichste Bedeutungen, Ansprüche und Erwartungen scheinbar fraglos vereinen können? Angesichts der andauernden Legitimationskrise bildungstheoretischer Grundlagenreflexion, die sich in aktuellen Diskurslagen symptomatisch durch eine Inflation und Trivialisierung des Begriffsgebrauchs von Bildung wie auch von Kritik äußert, nimmt der vorliegende Band eine erkenntnispolitische Perspektivierung zeitgenössischer Verhältnisbestimmungen von Bildung und Kritik vor. Es wird aufgezeigt, dass Thematisierungsweisen von Bildung und Kritik in einem – bisher häufig vernachlässigten – Verweisungszusammenhang stehen, dessen Berücksichtigung neue Impulse für ein Bildungsdenken abseits tradierter Positionen in Aussicht stellt. Dieser tritt dann deutlich hervor, wenn grundlagenreflexive Theoriearbeit selbst auch als politischer Einsatz innerhalb bildungswissenschaftlicher Erkenntnisbemühungen verstanden wird. Die Bedeutung eines solchen Einsatzes erwächst schließlich daraus, der fortgeschrittenen Bedeutungserosion von Bildung wie auch von Kritik das entgegenzusetzen, was sich in ihrem Namen jeweils der Artikulation entzieht, dem Denken aber dennoch aufgegeben bleibt – stets an den Grenzen des vermeintlich Selbstverständlichen.