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Volume Editors: Birgit Aschmann and Wilhelm Damberg
Archäologie der Kirchenkrise: Das Buch zur Enzyklika »Humanae vitae«, durch die Papst Paul VI. 1968 die Empfängnisverhütung durch die »Pille« verbot, analysiert die tiefgreifenden und bis in die Gegenwart spürbaren Folgen dieser heftig umstrittenen Entscheidung.
Wie kam es zu dieser folgenreichen Entscheidung des Papstes? Wie reagierten die Katholiken, Priester und Laien, Männer und besonders Frauen? Welche Konsequenzen zogen sie daraus? Inwiefern stellte dieses Ereignis eine Zäsur in der Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland und der Welt dar? Welchen Platz sollten Kirche und Katholiken in der modernen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland in Zukunft einnehmen? Intensive Recherchen in lange verschlossenen Archiven lassen erst jetzt ein Bild dieser dramatischen Zeit entstehen. Namhafte Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland tragen in diesem Buch ihre Erkenntnisse zusammen. Diese Einsichten sind von großer Bedeutung für gegenwärtige Diskussionen über kirchliche Reformprozesse, weil sie an die Wurzeln der Krisenphänomene der Gegenwart zurückführen.

Eine Untersuchung der griechischen Alltagssprache, die anhand der dokumentarischen Papyri der römischen Zeit aus Ägypten (1. – 4. Jh. n. Chr.) einen Beitrag zum Verständnis der Sprache der nachklassischen Zeit und ihrer Entwicklung leistet.
Die dokumentarischen Papyri aus Ägypten dokumentieren die dortige griechische Alltagssprache in unmittelbarem, nicht durch spätere Überlieferungsprozesse vereinheitlichtem Zustand. So bezeugen sie damals gängige Sprachformen und ihre sprachgeschichtlichen Kontexte.
In diesem Band werden syntaktische Phänomene des Griechischen anhand von Textstellen aus solchen Papyri erläutert und mit vorherigen Sprachstufen sowie mit anderen Arten von Zeugnissen verglichen. Die Arbeit ergänzt die grundlegende, aber unabgeschlossen gebliebene Grammatik zur Sprache dokumentarischer Papyri der römischen Zeit von F. Gignac (1976/1981) mit der Behandlung ausgewählter syntaktischer Phänomene und behandelt einige der bedeutendsten Veränderungen des Griechischen in der nachklassischen Zeit, die der heutigen griechischen Sprache zugrunde liegen.
Schöningh and Fink Literature and Cultural Studies E-Books Online, Collection 2021 is the electronic version of the book publication program of Verlag Ferdinand Schöningh and Wilhelm Fink Verlag in the field of Literature and Cultural Studies from 2021.

Coverage:
English, German, French, Slavic, Italian, Dutch, Hispanic, Scandinavian, Baltic, Literature & Arts, Comparative Literature, World Literature, Translation Studies, Postmodernism, Postcolonial Studies
Produktion - Rezeption - Revision
Author: Katrin Thomson
Die Studie präsentiert neue wegweisende Erkenntnisse zur Produktion, Rezeption und Revision von Broadway-Dramen der Progressive Era (1890–1920) im Spannungsfeld konfligierender Geschlechterdiskurse mit dem Ziel, den immer noch üblichen negativen Pauschalbewertungen des Phänomens Broadway eine differenziertere Betrachtungsweise entgegenzusetzen.
Die Progressive Era war eine Zeit rapiden gesellschaftlichen Wandels, geprägt durch ein spannungsvolles Gegeneinander von progressiven und konservativen Tendenzen, nicht zuletzt auch in Fragen der Geschlechterbeziehungen. Dieses Thema wurde auch in zahlreichen Stücken des zeitgenössischen Broadway-Theaters aufgegriffen, dessen rigides Regelkorsett jedoch kaum Spielraum für eine Behandlung der Thematik jenseits des vorgegebenen Konventionsrahmens ließ. Es gab allerdings vereinzelte Versuche, die ästhetischen und ideologischen Grenzen dieses Rahmens zu überwinden.
Auf diesen bislang kaum beachteten Aspekt richtet sich das spezifische Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit. An einer Reihe von ausführlichen Text-Kontext-Analysen ausgewählter Stücke demonstriert sie die Strategien, mit denen die betreffenden Autor(inn)en in einem subtilen Wechselspiel von Anpassung und Subversion ihre geschlechterpolitische Reformagenda gegen die Restriktionen des Kommerztheaters verteidigen und dabei auch im ästhetischen Bereich zu durchaus beachtlichen Leistungen fähig sind, und zeigt so, dass auch in dieser populärkulturellen Theaterform ein größeres Innovations- und Subversionspotential virulent war als ihr in der bisherigen Forschung gemeinhin zugesprochen wird.
Lehrerideale im 19. Jahrhundert
Volume Editor: Sebastian Engelmann
Die Frage danach, was gute Lehrer*innen ausmacht, wurde schon immer engagiert diskutiert – Friedrich Wilhelm Dörpfelds systematische Überlegungen erlauben einen Einblick in die Diskussion im Deutschland des 19. Jahrhunderts.
Die aktuelle Diskussion um die Ausbildung von Lehrer*innen kreist immer auch um die Frage, wie die ideale Lehrperson denkt, handelt und entscheidet. Ausgewählte Überlegungen des Pädagogen Friedrich Wilhelm Dörpfeld zu Lehreridealen, zur Lehrerpersönlichkeit und zum Handeln der idealen Lehrperson werden in diesem Band in Auszügen präsentiert. Weitere Texte führen umfassender in das Werk Dörpfelds, seine Überlegungen zur Verbindung von Schule und Leben sowie Ideen zur Schulverfassung ein. Der Band bietet so eine Möglichkeit, dass Werk von Friedrich Dörpfeld kennenzulernen, auf seine Aktualität zu befragen und eigenständig weiterzudenken.
Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2021 is the electronic version of the book publication program of Verlag Ferdinand Schöningh, Wilhelm Fink Verlag and mentis Verlag in the field of Religious Studies, Theology and Philosophy from 2021.

Coverage:
Religious Studies, Theology, Philosophy, Christianity, History of Religion, Religion & Society, Missionary Studies
Mit einem strengen Blick beobachtete die römisch-katholische Kirche im 19. Jahrhundert Bücher aus England. Die Church of England, die Heinrich VIII. von Rom gelöst hatte, galt schließlich als häretisch. Elisabeth-Marie Richter nimmt exemplarisch vier Werke der englischen Literatur in den Blick, mit denen sich die Indexkongregation und das Heilige Offi zium befassten: Laurence Sternes „A Sentimental Journey“, Lady Sydney Morgans „Italy“, Mary Martha Sherwoods „Little Henry and His Bearer“ und Percy Bysshe Shelleys „Poetical Works“. Wie blickten die römischen Zensoren auf England? Welche Bedeutung hatte der „Index“ dort? Wie standen die englischen Autoren zum Katholizismus? Und wie wurde Zensur begründet? Richter beantwortet diese Fragen, indem sie Verfahrensverläufe ebenso präzise rekonstruiert wie die Entstehungsgeschichte und Rezeption der Werke in England und Europa.
Creation, Composition, and Condition
This book is an analysis of early Jewish thought on human nature, specifically, the complex of characteristics that are understood to be universally innate, and/or God-given, to collective humanity and the manner which they depict human existence in relationship, or lack thereof, to God. Jewish discourse in the Greco-Roman period (4th c. BCE until 1st c. CE) on human nature was not exclusively particularistic, although the immediate concern was often communal-specific. Evidence shows that many of these discussions were also an attempt to grasp a general, or universal, human nature. The focus of this work has been narrowed to three categories that encapsulate the most prevalent themes in Second Temple Jewish texts, namely, creation, composition, and condition.
Education, Crisis, Diachronicity and the Transition to a Sustainable Future
This work contributes to education for sustainability with innovative pedagogy and a new conceptual approach. It is based on a realistic assessment of our future in the Anthropocene, based on principles of human security and scientific models of remaining safe operating space. It critiques current approaches to education for sustainability and highlights solutions. A chapter on the ethics of sustainability education provides the conceptual basis for a taxonomy of learning outcomes and a section on how culturally diverse communities of learners can transform their guiding values in today’s classrooms.
Special attention is given to cultural learning, developing shared visions and diverse approaches, collective learning from transition events such as the 2020 pandemic, cultures learning from each other, and teacher education. The book integrates environmental ethics, zero growth and climate mitigation into a blueprint to educate successfully for a Great Transition to a truly sustainable future for a smaller, wiser humanity.

Volume Editors: Anna Usacheva, Jörg Ulrich, and Siam Bhayro
This volume explores the long-standing tensions between such notions as soul and body, spirit and flesh, in the context of human immortality and bodily resurrection. The discussion revolves around late antique views on the resurrected human body and the relevant philosophical, medical and theological notions that formed the background for this topic. Soon after the issue of the divine-human body had been problematised by Christianity, it began to drift away from vast metaphysical deliberations into a sphere of more specialized bodily concepts, developed in ancient medicine and other natural sciences. To capture the main trends of this interdisciplinary dialogue, the contributions in this volume range from the 2nd to the 8th centuries CE, and discuss an array of figures and topics, including Justin, Origen, Bardais⋅an, and Gregory of Nyssa.