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Emotions- und Alltagsgeschichte polnischer 'Zivilarbeiter' in Berlin 1939-1945
Series:  FOKUS, Volume: 2
Das Buch bietet eine Analyse der Lebenswelten polnischer Zwangsarbeiter in Berlin aus einer individuellen Perspektive. Ausschließlich anhand zeitgenössischer Ego-Dokumente beschreibt die Autorin weniger die Erlebnisse der Betroffenen, sondern vielmehr die Deutung und emotionale Wahrnehmung des Zwangsarbeiteralltags, der mindestens genauso heterogen war, wie ihre „Zwangswelten“.
Die Studie schreibt sich damit in die aktuellen europäischen Diskurse zum Zweiten Weltkrieg ein und mit ihrer Perspektive „von unten“ trägt sie zum Forschungsstand mit neuen Impulsen bei. In Zeiten, in denen es immer weniger Zeitzeugen gibt, können ihre zeitgenössischen Ego-Dokumente helfen, die historischen Vorgänge zu verstehen. In diesem Sinne bietet das vorliegende Buch eine intensive Annäherung an die Lebenswelten der Zwangsarbeiter. Denn die Heranziehung von justiziellen Personalakten aus der NS-Zeit sowie der Briefe und Tagebücher der Betroffenen ermöglichte es, die Gefühle und Handlungen aus ihrer Perspektive zu schildern.
Fragmente zur Geschichte der griechischen Poesie. Studien des Alterthums
Mit diesem Band sind die Schriften aus dem Nachlass Friedrich Schlegels vollständig publiziert.

Hier wird eine dokumentarische Erstedition vorgelegt, die durch eine lückenlose Dokumentation der von Schlegel benutzten Quellen und Ausgaben die Forschung zu seinen frühen Studien der antiken Literatur auf eine ganz neue Grundlage stellt. Der Band bringt beide Hefte in der äußeren Form, wie sie der Autor angelegt hat, mit Haupttext und einer Marginalspalte. Im Kommentar werden neben Erklärungen zur Literaturtheorie Schlegels auch die Referenzen auf Quellen erschlossen. Umfangreiche Register ergänzen den Band. Erstmals wird es möglich, Gedankengang und Selbstkommentierungen in der Form ihrer Verschriftlichung zu dokumentieren und nachzuvollziehen.
Erster Teil (Juni 1802–Dezember 1805). Kommentar
Editor: Hans Dierkes
Der Band kommentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.

Der Kommentarband erschließt Überlieferungsgeschichte, Druckgrundlage und Vernetzung der Briefe. Vor allem aber klärt er einlässlich – im literaturgeschichtlichen wie im werkgeschichtlichen Kontext – die bislang von der Schlegelforschung wenig beachteten biografischen, historisch-politischen und schriftstellerischen Hintergründe von Dorothea und Friedrich Schlegels Aufenthalt in Paris und Köln bis Ende 1805. Dabei können nicht nur bisherige Missverständnisse berichtigt werden, sondern es werden auch neue Dokumente – insbesondere zur Würzburger und Kölner Berufungsgeschichte – erschlossen und der Forschung erstmals zugänglich gemacht.
Religiöses Erleben im Mittelalter
In der religiösen Kultur des Mittelalters spielten Visionen eine viel größere Rolle als in allen früheren oder folgenden Epochen. Sie traten in den verschiedensten Lebensbereichen auf, darunter bisher noch kaum beachtete.
Ein Magier schafft sich seine eigene Welt aus visionär eingegebenen Ritualen, Zauberer werden visionär entlarvt, das Wesen der Nekromantie basiert auf Totenerscheinungen, die Gesichter der Hexen und der Besessenen zeichnen eine Gegenwelt voller Dämonen. Um diese Phänomene zu verstehen, ist ein psychologischer Zugang unabdingbar: Inwieweit lassen sich auf die mittelalterlichen Visionen moderne Studien zur Halluzination anwenden? Sind Visionen generell als Krankheitssymptome zu verstehen und differieren mittelalterliche und moderne Psychen? Wie wurden Visionäre im Urteil der Zeitgenossen rezipiert? Ein Ausblick auf Vision und Visionsliteratur in der Neuzeit beschließt den Band, wobei auch die konträre Entwicklung im Katholizismus und Protestantismus thematisiert wird.
Author: Linus Hauser
Die heutige Religiosität orientiert sich nicht mehr primär am Christlichen. Neue Glaubensinhalte, Bruchstücke für neue Weltbilder ersetzen den alten Glauben: Reinkarnationsglaube, Evolutionismus, Dänikens Präastronautik und Parapsychologie treten als »religionsförmige Neomythen« in den Blick, die die Weltbilder der Moderne kennzeichnen.
Sie werden in diesem großangelegten Werk einer umfassenden und kritischen Gesamtschau unterzogen.

»Hausers Arbeit stellt einen der bedeutendsten religionswissenschaftlichen Beiträge der nachmarxistischen Ära dar.«
(Eckhard Nordhofen, DIE ZEIT)
Author: Ulrich Kück
Am Beispiel des Penicillin-Antibiotikaproduzenten Penicillium chrysogenum wird in diesem Artikel die Verknüpfung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung aufgezeigt. Bei diesem industriell genutzten Hyphenpilz konnten vor kurzem zum ersten Mal Sexualprozesse beobachtet werden, die von genetischen Faktoren abhängig sind. Dabei wurde entdeckt, dass diese genetischen Faktoren auch die Antibiotikaproduktion wesentlich beeinflussen. Beispielhaft wird somit die Grundlagenforschung mit der anwendungsbezogenen Fragestellung verknüpft.
Prestigious Manuscripts from around the Fifteenth Century in the Bavarian State Library Collection
From the outset, Christian theology was occupied with the question about the Son of God born as a child, and particularly with the birth of Jesus. Not until the late Middle Ages did artistic depictions begin to suggest the familiar atmosphere with which we associate Christmas celebrations today. During that time, artists transferred the event of God's incarnation into the environs of the affiuent European city-states, and they placed their conceptualizations of nature into surroundings not unlike our own. This exhibition presents the Christmas story as observed in European book illumination from around the fifteenth/sixteenth centuries in German, Flemish, French, and ltalian manuscripts. They belong to the most beautiful and valuable codices of this epoch held by the Bavarian State Library, and present illustrations of the Christmas story from the annunciation to the flight to Egypt.
Die kirchenpolitischen Schriften
Konrad von Gelnhausen griff die Vorstellung, dass nur ein Konzil die durch das Schisma von 1378 hervorgerufene Kirchenspaltung werde beseitigen können, auf und entwickelt sie weiter. Mit seinen kirchenpolitischen Schriften trug er maßgeblich zum Erfolg der konziliaren Theorie bei.
Das Große Schisma von 1378–1417 hatte die abendländische Kirche gespaltet. Erst die Einberufung eines allgemeinen Konzils öffnete den Weg zu seiner Beseitigung. Bei der Entwicklung der zugrundeliegenden „konziliaren Idee“ spielte Konrad von Gelnhausen eine bedeutende Rolle. In der Abhandlung zeigt der Autor auf, worin genau diese Rolle besteht, aus welchen Wurzeln Konrad schöpfte und wie sein Werk dazu beitrug, den Weg zu den Reformkonzilien des 15. Jahrhunderts vorzubereiten. Dies analysiert der Autor mithilfe einer mit Übersetzungen versehenen Edition seiner kirchenpolitischen Schriften.
Die Fritz Thyssen Stiftung in der Bonner Republik. 2., durchgesehene Auflage
Amélie Thyssen, die reichste Frau in Westdeutschland, stiftete 1960 überraschend die Hälfte ihres industriellen Vermögens: Mit ihrer Tochter Anita errichtete sie die erste große private Stiftung zur Wissenschaftsförderung in der Bundesrepublik.
Dieses Buch erschließt die familien- und unternehmensgeschichtlichen Zusammenhänge sowie die Medienresonanz dieser ungewöhnlichen Transaktion. Neben den Erbinnen Fritz Thyssens tritt der Kreis ihrer Vermögensverwalter und Berater hervor, deren exzellente Verbindungen bis ins Bundeskanzleramt reichten. Erstmals werden die Protokolle dieses „Thyssen-Komitees“ ausgewertet, die neues Licht auf interne Spannungen bei der Bildung des Thyssen-Konzerns werfen.
Die Stiftung engagierte sich in den Geistes- und Sozialwissenschaften und in der medizinischen Forschung. Mit Blick auf die Förderinitiativen und die gelehrten Köpfe im Wissenschaftlichen Beirat leistet die Studie einen Beitrag zur intellectual history der Bonner Republik.
Die größte Schlacht des Zweiten Weltkriegs
Author: Roman Töppel
Die Panzerschlacht bei Kursk im Sommer 1943 war eine der größten Schlachten der Kriegsgeschichte, an der etwa drei Millionen Soldaten mit mehr als 10.000 Panzern und Selbstfahrlafetten sowie 7.000 Flugzeugen teilnahmen.
Obwohl Kursk bis heute als eine der Entscheidungsschlachten des Zweiten Weltkriegs gilt und schon zahlreiche Bücher darüber geschrieben wurden, gibt es über die zentralen Entscheidungen im Vorfeld der Schlacht und über die Kämpfe im Sommer 1943 erstaunlich viele falsche Informationen und Legenden. Roman Töppel beschreibt in seiner Studie vor allem Entwicklungen und Begebenheiten der Kursker Schlacht, die bislang kaum bekannt sind oder denen nur wenig Beachtung geschenkt wurde. Er präsentiert dem Leser neue, zum Teil überraschende Forschungsergebnisse und setzt damit der noch heute anhaltenden Legendenbildung um diese Schlacht gründlich recherchierte Fakten entgegen.