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Die Konflikte um Edward Schillebeeckx, Jon Sobrino und Jacques Dupuis und ihr Beitrag zu einer fundamentaltheologischen Konflikttheorie
Auf der Basis der Diskussion um das Verständnis des II. Vatikanums als „Pastoralkonzil“ werden mit den drei christologischen Ansätzen von Edward Schillebeeckx, Jon Sobrino und Jacques Dupuis ausgewählte Konflikte mit der Glaubenskongregation untersucht. Dies geschieht unter der Perspektive, wie der jeweilige Ansatz in der Auseinandersetzung mit seinem Kontext und dessen besonderen Herausforderungen entwickelt wurde. Kontextualität, Geschichtlichkeit und Pluralität von Theologie zeigen sich als Konsequenzen der pastoralen Wende des Konzils. Für daraus entstehende Konflikte werden in einer fundamentaltheologischen Konflikttheorie Lösungsstrategien und Verfahrensregeln skizziert.
Essays in Honor of Sigurd Bergmann
The volume gives thankful resonance to Prof. Sigurd Bergmann, Lund, on the occasion of his 65th birthday. With its 14 contributions it intends to honor Sigurd Bergmann for all his academic and personal efforts in the areas of critical thinking, responsible ethics, and ingenious spirituality in service of the earth as protected habitat. The authors come from Sweden, Finland, Norway, Germany, Montenegro, the UK, South Africa, and Indonesia. The contributions cover a wide range of issues related to eco-theology, namely aesthetics, moral philosophy, theology, history of religion, philosophy of education, history of literature, political theory, and economics.
Central and Eastern European Perspectives
For decades, Christians of different confessions in Central and Eastern Europe were linked together by the experience of totalitarian regimes of the 20th century, which also significantly codetermined the relationships between Christian churches. After 1989, these churches became part of the life of a free society and found themselves in the midst of profound social, political, economic, and cultural changes. Thirty years after the fall of the Iron Curtain presents an opportunity to reflect on what form the local ecumenical communities of churches are taking in this process of transformation. The authors of this book not only share experiences that reflect the specific historical and local context of churches in Central and Eastern Europe but also seek to perceive particular issues in the context of the changing global paradigm of the ecumenical mentality. The book explores the place of ecumenism in the lives of individual churches, opens up questions about the continuity of historical memory, analyzes new challenges addressed to the Christian community, and asks about the form and quality of mutual relations between Christian churches in the region. The volume wants to be a contribution to the search for a valid and reliable ecumenical hermeneutics for the 21st century, which uses the immediate ecumenical experience in the midst of a changing world. The book contains texts by Piotr Kopiec, Péter Szentpétery, Jaroslav Vokoun, Cristian Sonea, Andriyj Mykhaleyko, Robert Svato nˇ , Lʼubomír Batka, and Reinhard Thöle .
Series Editor: Winfried Aymans
Völlig neu konzipiert, setzt das Werk die große Tradition der vorherigen Auflagen fort: als ein international anerkanntes Standardwerk des katholischen Kirchenrechts, unentbehrlich und grundlegend für die kirchliche Praxis in Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung, grundlegend - gerade dank der preisgünstigen Studienausgabe - für die akademische Ausbildung.
Die Reihe ist abgeschlossen.

Poetische Dogmatik ist Theologie, gewonnen aus den poetischen Quellen des Christentums – Liturgie, Dichtung, Kunst. Gesänge, Gebete, Geschichten, Gedichte und Bilder werden aufgelesen und kommentiert. Die Stücke fügen sich zu thematischen Traktaten nach dem methodischen Modell der Liturgie zusammen, die ohne logischen Zwang aus überlieferten Elementen ein neues Ganzes bildet, eine prägnante Gestalt. Kohärenz der Darstellung in diesem Sinne erlaubt den alten Titel »Dogmatik«.
Die Reihe ist abgeschlossen.
Bilder sind aus der Vorstellungswelt des Christentums nicht wegzudenken. Die Bilderfrage reicht tief in die historischen, aber auch in die systematischen Wurzeln des christlichen Bekenntnisses hinab. Sie markiert zugleich eine brisante Nahtstelle zwischen christlicher Religion und europäischer Kultur. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als durchgängige theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein.
Das Handbuch der Bildtheologie gibt in vier Bänden eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes unter theologischen Gesichtspunkten. Wissenschaftler aus Theologie, Kunstgeschichte, Philosophischer Ästhetik, Kultur- und Medienwissenschaften entfalten die zentralen Fragestellungen, die das Bild in theologischer Perspektive aufwirft, und umreißen die Schnittstellen zwischen theologischen, kunstwissenschaftlichen und philosophisch-ästhetischen Bild-Diskursen.
Die theologische Bilderfrage der Gegenwart ist grundlegend bestimmt durch die wechselseitige Distanz, in der sich Kunst und christliche Religion in der Moderne entwickelt haben. Erst in dieser Distanz sind Bild und Kunst der Theologie nachhaltig problematisch geworden. Der vierte Band des Handbuchs der Bildtheologie thematisiert den theologischen Zugang zu Bild und Kunst unter den Vorzeichen der Moderne. In Frage stehen die kunstgeschichtlichen Bedingungen der prekären Beziehung zwischen Kunst und Religion, die Grundlagen theologischer Bildkonzepte in der Moderne sowie die Relevanz dieser Konzepte in theologischen wie in interdisziplinären Diskursen mit Kunst-, Kulturwissenschaften und Philosophie der Gegenwart.
Band I: Bild-Konflikte
Band II: Funktionen des Bildes im Christentum
Band III: Zwischen Zeichen und Präsenz
Band IV: Kunst und Religion

Ethische Überlegungen zum Konflikt am Ende des Lebens
Author: Daniel Kreidlow
Angesichts des Todes muss der Mensch Entscheidungen treffen. Durch die Erfahrung von Tod erfährt er die Konkretheit der ethischen Forderung aus seiner Leiblichkeit.
Ethik als Aktion inmitten der Lebenswirklichkeit wird durch die Erfahrung erlebt, die der Mensch mit seinem Körper macht. Zu verstehen, warum sich einige Menschen in Konfrontation mit einer unheilbaren Krankheit dafür entscheiden, am Leben zu bleiben, und warum andere sich dafür entscheiden, zu sterben, kann nur verstanden werden, wenn man über das Thema aus der Erfahrung der Leiblichkeit heraus nachdenkt: des Seins und des Habens eines Körpers.
Das Buch erläutert das Verständnis des Menschen, das sich aus dem Ansatz von Palliative Care und Sterbehilfe ergibt. Und durch die anthropologische Phänomenologie versucht es zu verstehen, wer der Mensch ist, im Hinblick auf eine Ethik, die die Person am Ende des Lebens respektiert.
Mit einem strengen Blick beobachtete die römisch-katholische Kirche im 19. Jahrhundert Bücher aus England. Die Church of England, die Heinrich VIII. von Rom gelöst hatte, galt schließlich als häretisch. Elisabeth-Marie Richter nimmt exemplarisch vier Werke der englischen Literatur in den Blick, mit denen sich die Indexkongregation und das Heilige Offi zium befassten: Laurence Sternes „A Sentimental Journey“, Lady Sydney Morgans „Italy“, Mary Martha Sherwoods „Little Henry and His Bearer“ und Percy Bysshe Shelleys „Poetical Works“. Wie blickten die römischen Zensoren auf England? Welche Bedeutung hatte der „Index“ dort? Wie standen die englischen Autoren zum Katholizismus? Und wie wurde Zensur begründet? Richter beantwortet diese Fragen, indem sie Verfahrensverläufe ebenso präzise rekonstruiert wie die Entstehungsgeschichte und Rezeption der Werke in England und Europa.
Volume Editors: Anna Usacheva, Jörg Ulrich, and Siam Bhayro
This volume explores the long-standing tensions between such notions as soul and body, spirit and flesh, in the context of human immortality and bodily resurrection. The discussion revolves around late antique views on the resurrected human body and the relevant philosophical, medical and theological notions that formed the background for this topic. Soon after the issue of the divine-human body had been problematised by Christianity, it began to drift away from vast metaphysical deliberations into a sphere of more specialized bodily concepts, developed in ancient medicine and other natural sciences. To capture the main trends of this interdisciplinary dialogue, the contributions in this volume range from the 2nd to the 8th centuries CE, and discuss an array of figures and topics, including Justin, Origen, Bardais⋅an, and Gregory of Nyssa.