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Das vorliegende Buch geht den Fragen nach, ob man aus christlicher Sicht religiöse Überzeugungen von Personen außerhalb des Christentums würdigen und wertschätzen kann und ob man die Vielfalt der Religionen als Wert entdecken kann, ohne die eigenen Wahrheitsansprüche unzulässig zu relativieren. Erfordert die Entschiedenheit für den Unbedingtheitsanspruch des Christentums eine Abwertung der Ansprüche anderer Religionen? Oder sind aus einer tieferen Betrachtung der Welt der Religionen Versöhnungsmöglichkeiten denkbar? Die Beantwortung derartiger Fragen ist zweifellos eine der größten und schwierigsten Herausforderungen für die Theologie der Gegenwart. Ihre überzeugende Beantwortung ist nur möglich, wenn die Theologie einen grundlegenden Neuaufbruch wagt – eben den Aufbruch zu einer Komparativen Theologie, deren Grundriss hier vorgestellt wird.
Zur Dialogfähigkeit von Juden und Christen
Weit verbreitet ist die Rede von einem »christlich-jüdischen Dialog«. Ein dialogisches Miteinander zwischen Christen und Juden ist aber keine Selbstverständlichkeit. Im Lichte der tragischen Geschichte zwischen diesen Religionsgemeinschaften erscheint die Rede von einem Dialog - besonders im deutschsprachigen Kontext - sogar eher als eine Zumutung für das Judentum. Eine genauere Analyse der Rede von einem Dialog auf der Ebene des universalkirchlichen Lehramts der Römisch-Katholischen Kirche fördert dann auch eher bloße Rhetorik zu Tage und nicht eine tiefergehende Reflektion auf die theologischen und philosophischen Implikationen eines genuinen Dialogs zwischen unterschiedlichen Offenbarungsreligionen. Die Oberflächlichkeit reicht so weit, dass nicht einmal klar ist, warum gerade der Dialog ein geeignetes Mittel zur Begegnung zwischen Juden und Christen sein soll. Darauf antwortet diese Untersuchung.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Ihre Thesen auf dem Prüfstand
Dieses Buch stellt die kompletteste Darlegung und kritische Würdigung der Ansichten der wichtigsten und prominentesten atheistischen Autoren der Gegenwart dar. Die großen Menschheitsfragen nach der Entstehung des Kosmos, der Materie, des Lebens, der Evolution, des Bewusstseins, der Ethik und Religion werden im Kontext der Systeme dieser Autoren sorgfältig, aber auch faszinierend anschaulich analysiert. Nach der Lektüre des vorliegenden Buches kennen seine Leserinnen und Leser die Gesamtgestalt des Atheismus, seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Sie erwerben damit auch eine solide und legitime Basis, um das Verhältnis von Atheismus und Naturwissenschaft, Atheismus und Philosophie, Atheismus und Humanismus neu und treffender zu bestimmen.
Geburt eines Imperiums
Author:
Die Ideologie, die Scientology zugrunde liegt - hier wird sie entlarvt! Jeder meint zu wissen, worum es bei Scientology geht. Doch es gibt kaum etwas Geheimnisvolleres als dieses weltumspannende Imperium. Handelt es sich um eine Kirche, eine Sekte oder doch um ein bedrohliches Netzwerk, dessen Intentionen nichts weniger als verbrecherisch sind? Das Spektrum im Urteil über Scientology ist groß: In manchen Ländern wie der Schweiz genießt sie den Status einer Kirche mit allen sich daraus ergebenden Vorteilen, während sie in anderen - etwa in Deutschland - sogar unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz steht. Mittlerweile verfügt die Scientology-Organisation über ein weltumspannendes Netzwerk. Zahlreiche Stars und Sternchen, vor allem aus der Glitzerwelt Hollywoods, sind bekennende Anhänger und stehen in der Hierarchie der Organisation an exponierter, geradezu werbender Stelle. Filme über Scientology finden ein Millionenpublikum. Wer sich selbst ein Urteil bilden möchte, was die ideologische Basis von Scientology ausmacht, muss zur Geburt des Imperiums zurück und sich mit der Entwicklung des Gedankengebäudes ihres Gründers Ronald Hubbard beschäftigen, der die Organisation über Jahrzehnte diktatorisch regiert und geformt hat. Linus Hauser ist diesen Spuren detektivisch nachgegangen und legt die weltanschauliche Basis offen, auf der das Imperium fußt.
Emmanuel Levinas - Elemente seines Denkens
Phänomenologie versteht sich als Ursprungwissenschaft: Rückgang in erste unhintergehbare Einsichten des Denkens. Als Phänomenologe, der über eine reine Bewusstseinsphänomenologie zu einem sich in das tatsächlich gelebte Dasein inkarnierenden – und derart 'bekehrten' – phänomenologischen Denken hinausgeht, ist Levinas zu einem der wichtigsten Philosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geworden. Sein Denken, das wichtige Impulse sowohl der jüdischen Überlieferung wie Kants, Husserls und Heideggers aufnimmt, eröffnet in einer neuen Weise einen authentischen Zugang zu der Menschlichkeit des Menschen. Das vorliegende Werk stellt entscheidende Elemente dieses Denkens vor. Diese erlauben einer Vernunft, die sich in einem 'langen und geduldigen Hinschauen auf erste Einsichten' verwirklicht, aber auch einen neuen Zugang zu dem, was das religiöse Verhältnis in Wahrheit meint. Der Verfasser konnte sich nicht nur durch intensive Studien, sondern auch in einer persönlichen Nähe zu Levinas mit dessen Denken vertraut machen. 1988 widmete ihm Levinas sein Werk À l’Heure des Nations. Er ist Mitglied des Comité Scientifique, welches die 2009 beginnende Edition der Oeuvres Complètes von Levinas begleitet.
Stimme, Schrift, Bild
Das Erbe Abrahams irritiert: Gott stellt Abraham auf die Probe. Er fordert das Opfer des Sohnes. Dass Gott die Hingabe des Kindes letztlich verhindert, beruhigt nur vordergründig. Die Forderung allein wirft Fragen auf: Darf man einen Gott verehren, der eine solche Forderung erhebt? Oder verbrämt die Erzählung religiösen Wahn, der Abraham beinahe sein eigenes Kind töten lässt? Das Motiv des Sohnesopfers wurde in jüdischer und christlicher Deutung, in Philosophie, Literatur, Kunst und Musik vielfältig aufgegriffen; es berührt Gottesfrage und Theodi-zee und nicht zuletzt das Verständnis von Kreuzestod und Eucharistie.
Das Liebesleben des Nazareners
In diesem Buch erscheint Jesus von Nazareth in ganz neuer Sicht und erhellender Deutung. In jedem Jahrhundert des 2000 Jahre alten Christentums wurde ja Jesus den Gläubigen als der perfekteste, göttliche Mensch vorgestellt, wobei man das Höchste und Wertvollste des jeweiligen Zeitgeistes einfach auf ihn übertrug. Der bekannte Religionswissenschaftler Hubertus Mynarek deckt kritisch-ironisch das Zeitbedingte aller Jesusbilder auf, bis hin zu Franz Alts neuem, feministisch sanften Anti-Macho Jesus und Drewermanns Jesus als dem größten Therapeuten aller Zeiten. Aufgedeckt werden auch die Schattenseiten im Charakter Jesu und die Unhaltbarkeit der kirchlichen Dogmatik vom asexuellen, rein geistig liebenden Meister. Die ganz neue Interpretation der Gleichnisse Jesu erweist das Romantische und Erotische in Jesus. Erstaunliches kommt auch bei den Vergleichen zwischen den Frauenbeziehungen Buddhas und Jesu heraus. "Herausgekommen ist ein hochgescheites, kritisches und mit feiner Ironie durchsetztes Buch, das Jesus nicht nur in bezug auf die Frauen als schillernde Figur zeigt. Mit ihrem gespaltenen Verhältnis zu den Frauen folgt die Kirche ihrem Gründer." Dr. Norbert Copray, in: Publik-Forum "Ich empfinde diese Neuerscheinung als an-stößig im besten Sinne dieses Wortes und wünsche daher dem Buch, seinem Autor und Verlag möglichst viele Leser/innen." Dr. Gerd Stein, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Duisburg "Danke für das Buch und seine überraschenden Einsichten. Es war überfällig. Wir dürfen gespannt sein, wie die Horde der Kitschiers reagiert. Doch was bleiben wird, ist nicht der religiöse Zeitkitsch, sondern die nüchterne Analyse." Prof. Dr. Horst Herrmann, Kirchenrechtler und Soziologe an der Universität Münster
Den muslimischen Glauben verstehen
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Auch der Islam beruft sich auf göttliche Offenbarung, und tatsächlich verkündet der Koran eine Wahrheit, die als Gottes Wort verstehbar ist. Erst die Akzeptanz dieser These macht einen theologischen Dialog auf Augenhöhe möglich – einen Dialog, der nicht von vornherein die eigene vermeintliche Überlegenheit als gegeben statuiert. Wie lässt sich der Wahrheitsanspruch des Islam aus der Perspektive christlicher Theologie einschätzen und verstehen? Kann er aus christlicher Sicht anerkannt werden, ohne den christlichen Wahrheitsanspruch zu relativieren? Der Band entwickelt eine religionstheologische Hermeneutik (Interiorismus), die dies ermöglichen will und am Beispiel des Islam demonstriert. Er setzt ein bei einer radikalen Problematisierung des Offenbarungsbegriffs und zeigt auf, wie allein die christliche Botschaft imstande ist, auf dieses Problem eine Antwort zu geben, die es möglich macht, den Begriff 'Wort Gottes' vor der kritischen Vernunft zu verantworten. Daraus folgt aber keineswegs ein exklusiver christlicher Wahrheitsanspruch. Denn wie sich an der zweigeteilten christlichen Bibel zeigt, erkennt die christliche Botschaft auch der zunächst offenbarungstheologisch problematischen Schrift Israels als Altes Testament wirkliche Offenbarungsqualität zu. Dieses kanonische Verhältnis der beiden Testamente dient als theologisches Paradigma, um auch den Wort-Gottes-Charakter des Korans anzuerkennen. Die christliche Botschaft erfüllt so eine Dienstfunktion auch für die Entbergung der Wahrheit anderer Religionen. Das Buch setzt sich von den herkömmlichen Klassifikationsmodellen (Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus) ab, nimmt aber jeweils deren Wahrheitskern auf. Es möchte zeigen, dass Christen die Wahrheit und Anwesenheit Christi auch jenseits der Grenzen der Christenheit entdecken können und arbeitet entscheidende theologische Voraussetzungen für einen christlich-islamischen Dialog heraus.
Letztbegründungsstrategien in der Auseinandersetzung mit Emmanuel Levinas und Jacques Derrida
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Weite Teile der katholischen Dogmatik und Fundamentaltheologie dieser Tage sind in nicht unerheblichem Maße von dem geprägt, was man 'Letztbegründung' nennen könnte. Diese Denkrichtung sucht– in der Tradition der Aufklärung und des deutschen Idealismus – nach letzten, philosophisch ausweisbaren Gründen für die Glaubensinhalte der katholischen Theologie. Der Autor zeichnet Thomas Pröppers, Hansjürgen Verweyens und Klaus Müllers Angänge nach und prüft, ob ihr Anspruch auf einen letztgültigen Sinn gelingen kann. Die Lektüre ausgewählter Texten von Emmanuel Levinas und Jacques Derrida lässt erhebliche Zweifel am Erfolg einer Letztbegründung aufkommen. Darüber hinaus gibt ein Durchgang durch lehramtliche und biblische Texte zu bedenken, ob ein solcher Anspruch theologisch überhaupt erhoben werden muss. Gilt nicht auch und gerade nach der philosophischen Aufklärung: "Mein Angesicht kannst Du nicht sehen. Nicht sieht mich der Mensch und lebt." (Ex 33,20)?