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„Warum sieht der Mensch die Dinge nicht?“, fragt Nietzsche und antwortet sich selbst: „Er steht selber im Wege: er verdeckt die Dinge.“ Heute könnte man fragen: „Warum sieht der Mensch nicht, dass er seine Welt zerstört?“ und antworten „Immer noch steht der Mensch selbst im Wege. Hinzu kommen die Bilder, sie verdecken die Wirklichkeit.“ Vor den allgegenwärtigen Bildschirmen beziehen wir als Beobachter gegenüber der Welt Stellung, haben jedoch nicht an ihr teil. Wir sind dabei, unsere Welt in eine bloße Kulisse zu verwandeln, ohne jede Empfänglichkeit für das Ausmaß der Zerstörung, die wir ihr antun.
Einführung mit zentralen Texten
Author:
Zweifellos hat kaum ein Denker die abendländische Philosophie und Geistesgeschichte so maßgebend geprägt wie Immanuel Kant. In der Pädagogik kommt ihm dagegen keine annähernd tragende Bedeutung zu. Im Gegensatz zu Rousseau und Herbart schafft es Kant nur selten, in den Rang eines pädagogischen Klassikers gehoben zu werden. Dies mag mit der Sperrigkeit seiner Texte, dem Gewicht auf philosophischen Fragen oder dem Eigentümlichen seiner Denkungsart zusammenhängen.
Dennoch macht sich der vorliegende Einführungsband zur Aufgabe, die Bedeutung Kants für die Pädagogik herauszuarbeiten. Dazu widmet er sich zentral der Transzendentalphilosophie und versucht, deren Kern anschaulich und verständlich freizulegen, um Bezüge aus Kants theoretischer und praktischer Philosophie für die Pädagogik als Erziehungslehre und Wissenschaft herzustellen.

Die Texte sind so gewählt, dass sie pädagogisch Relevantes aus dem gesamten Werk des Königsberger Denkers bieten und nicht bloß dessen Pädagogikvorlesung entnommen sind.
Author:
Gesunde Selbsteinschätzung bietet ein gänzlich anderes Bild als krankhafte Selbstüberschätzung: Die eine steht für gewissenhafte Bescheidenheit, die andere für skrupellose Überheblichkeit! – Um zu gesunder Selbsteinschätzung hinzufinden, bedarf es außer harmonisch ausgewogener und sinnvoller Gedankenführung auch des Unterscheidungsvermögens für natürliche und krankhafte Hemmungen sowie der Fähigkeit zu Reue und Verzeihen. – Diese bei jedem Individuum als Talente veranlagten Eigenschaften wollen erkannt und eingeübt sein, um sich zu konkreten Tugenden weiter entwickeln zu können. –
Aphorismen-Sammlung III
Author:
Denkt man entspannt über den Tag hinaus, so bleibt man – um der Freude willen – unterwegs durch die Zeit. – Es findet sich da viel Raum für Symbole, Träume und Phantasien: Man ahnt, man spürt ... geschenktes Leben, eindrucksvoll vermittelt durch die befreiende Macht des Wortes, und es ´herrscht` Zufriedenheit. – Umhüllt von solch meditativer Aura, sieht man manches, was die Mehrzahl unserer Zeitgenossen noch nicht sieht; man bedenkt manches, was andere noch nicht bedenken, und man macht manches, was zu tun andere sich noch nicht entschließen können. – Seit je gibt es gute und schlechte Interpreten der Stimme eigenen Gewissens. Wie schwer fällt einigen doch die Erkenntnis, dass eine einzige Unze Friedensbereitschaft und Zufriedenheit mehr wert ist, als eine ganze Tonne von ´Kriegsglück` und Begierde! Wenn Du hervorbringst, was an guter Veranlagung in Dir versteckt liegt, dann wird Dich das, was Du da zutage förderst, erretten. Wenn Du aber nicht hervorbringst, was in Dir an Positivem verborgen ist, wird Dich das, was Du hervorbringst, zerstören.
Subjekt und Ziel aller Erziehung sei die Person – ihr komme in der Pädagogik der höchste Wert zu. Diese überraschend moderne Erziehungstheorie findet ihre Darlegung und Begründung im Hauptwerk des international renommierten, italienischen Erziehungswissenschaftlers Giuseppe Flores d’Arcais.
Auf der Grundlage eines theoretisch-systematischen Gedankengangs führt das Buch zu verblüffend praktischen Konsequenzen – gerade und besonders für unsere Zeit. Überzeugend sein Plädoyer für einen »kulturellen Pluralismus« und das Prinzip der Heterogenität, das in der aktuellen – auch gesellschaftlichen – Debatte von dramatischer Bedeutung ist.
Eine systematische Werklektüre der Schriften Günther Bucks
Author:
Der Stuttgarter Pädagoge Günther Buck (1925-1983) kann innerhalb der bildungsphilosophisch orientierten Pädagogik als ›heimlicher‹ Klassiker gelten. Die Rezeption seiner Schriften ist bislang gleichwohl zumeist nur in Auszügen erfolgt. Um die Bedeutung dieser Schriften für den Gegenwartsdiskurs der Allgemeinen Erziehungswissenschaft zu untersuchen, widmet sich die vorliegende Dissertation einer systematischen Aufarbeitung seines Gesamtwerks.
Unter Einbezug der aktuell in der Pädagogik verhandelten (bspw. dekonstruktiven bzw. poststrukturalistischen) Herausforderungen kann die Arbeit zeigen, welche Denkprobleme und Zugänge Bucks 30 Jahre nach seinem Tod an ihre Grenzen zu stoßen scheinen. Sie zeigt aber auch auf, in welcher Weise sie sich im Diskurs transformiert und verschoben haben und so der Pädagogik der Gegenwart neu zu denken aufgegeben sind – kurz: Sie lotet die Aktualität Bucks im Gegenwartsdiskurs der Pädagogik aus.
Die Sachen(n) der Bildung bezeichnen von je her ihren Anlass, ihre Aufgabe und Verantwortung: Seit Beginn des abendländischen Denkens wird die Sachlichkeit der Gegenstände gegen rhetorische Vereinnahmung und ideologische Besetzung gedacht.
Allerdings lässt sich auch fragen, inwiefern das subjektzentrierte Bildungsverständnis der Moderne den »Sachen« jemals gerecht geworden ist. Mit der Idee von Bildung als Selbstgestaltung werden die Sachen zum Material und Durchgangspunkt der Bildung des Subjekts reduziert. Wenn jüngst nach dem Eigengewicht der Dinge gefragt wird, so steckt darin auch die Frage, wie die Sache(n) der Bildung in ihrer Materialität zu fassen ist bzw. sind.
im Anschluss an poststrukturalistische Einschnitte
Die gegenwärtige Verwendung des Begriffs der Verantwortung weist auf einen gravierenden Verlust hin. War und ist das Andere in der »Antwort« noch indirekt erkennbar, scheint es in der Selbstverantwortung vollständig zu verschwinden. Das Selbst tritt an die erste Stelle.
Die kritischen, psychoanalytischen und poststrukturalistischen Einschnitte des 20. Jahrhunderts drängen und fordern. Ohne an Radikalität verloren zu haben, stoßen sie uns weiterhin durch unsere Wirklichkeitsverständnisse, gerade in Anbetracht aktueller Probleme von Subjekt und Gesellschaft. Es zwingt sich weiterhin ein Denken des Anderen auf – ein Denken im Antworten – im »Sich-verantworten« – im »Ver-antwortet-werden« – ein Denken, welches nicht in einer rein affirmativen Bewegung verbleibt und das Andere in einer imaginären Schließung verkennt. Dieses Buch versammelt verschiedenste kritische Beiträge, die diesem Drängen folgen und das Eigene eines Denkens des Anderen dafür selbst an die Grenzen zu führen versuchen.
Das Gewissen ist ein zuverlässiger Berater
Author:
Wie ein goldener Faden zieht sich die Bewunderung und Verehrung des Gewissens durch sämtliche Buchmanuskripte des Autoren. – Deshalb erschien es zwingend erforderlich, endlich einmal intensiv der Frage nachzugehen, was denn das Gewissen eigentlich sei, und in welcher Beziehung es zum Wissen steht. – Ein Christ wird wohl sagen: „Das Gewissen spricht zu mir als Mahnung im Sinne der zehn Gebote"; ein Moslem wird sagen: „Das Gewissen findet Ausdruck in einigen der zutiefst barmherzigen Suren“; ein Hindu wird seine Vorstellung vom Gewissen mit den überzeugendsten der heiligen Veda-Schriften in Verbindung bringen, und ein Buddhist verehrt Gott im Gewissen mit der andachtsvoll verlauteten Silbe ´Om`. – Jegliches Wissen – so beeindruckend es sich auch zu präsentieren vermag – schafft allenfalls Gewähr vom Gütegrad einer Wahrscheinlichkeit. Für die reine Wahrheit ist allein das Gewissen zuständig.
Eine psychologische Studie aus Sicht der Suche nach Gesundheit, Wahrheit, Liebe und Glück
Author:
Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem überzeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. – Um positives Denken zu erlernen, womit unser Dasein sich in allen Lebensbereichen leicht veredeln lässt, ist es vorab erforderlich, Klarheit darüber zu gewinnen, wie man Positives von Negativem über-zeugend voneinander unterscheiden kann. – In dieser Studie wird versucht, entsprechende Extrempositionen in ´Schwarz-weiß-Malerei` jeweils kurz und bündig zu beschreiben. – Im Einzelnen geht es dabei um die Gegensatzpaare Gesundheit und Krankheit, Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass sowie Glück und Unglück. – Wenn – über das erforderliche Unterscheidungsvermögen von ´gut` und ´schlecht` hinaus – positive Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ge-wissenstreue fest im Charakter verankert sind, dann entwickelt sich zum Lohn über kurz oder lang eine vorbildliche ´gesunde` Mitmenschlichkeit. –