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Mystery of the Eucharistic Presence
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In his last monumental organ piece, “Livre du Saint Sacrement,” the French composer Olivier Messiaen (1908–1992) approaches the mystery of the eucharistic presence, using all elements of his extraordinary compositional language: Gregorian chants, birdsongs, Greek and Hindu rhythms, serialism, and sound-colors. In this book, the Livre du Saint Sacrement, which premiered in 1986, is fully analyzed and theologically interpreted for the first time. The influence of the eucharistic hymns of Thomas Aquinas, among other sources, on the work’s conception and the composer’s theology is explored, and the author points out the ways in which Messiaen’s musico-theological dedication to the Eucharist can inspire actual theology.
Zu einer Urszene der Hermeneutik
Das omnipräsente Scheitern des Verstehens ist ein entscheidender Motor hermeneutischer Theoriebemühungen. Nebst dem Nichtverstehen ist es vor allem das Missverstehen, das einen produktiven Ansatzpunkt zur Klärung elementarer hermeneutischer Sachverhalte darstellt.
Die Bedeutung von Missverstehensdiagnosen ergibt sich insbesondere aus ihrer intimen Verbindung mit dem Anspruch eines Richtig- bzw. Besserverstehens: Wer ein Misslingen konstatiert, muss über eine gewisse Vorstellung verfügen, was das Gelingen ausmacht. Das Missverstehen ist aber auch aufschlussreich, weil es einlädt, auf Varianten im Umgang mit Verstehensproblemen zu achten. Missverständnisse gelten in der Regel als Übel, weshalb sie zu vermeiden bzw. richtigzustellen seien. Aber nicht jedes Missverständnis wird korrigiert oder muss es werden.