The Age of Nationalism and the Great War
HerausgeberInnen: Frank Jacob und Kenneth Pearl
War Memorials were an important element of nation building, for the invention of traditions, and the establishment of historical traditions. Especially nationalist remembrance in the late 19th century and the memory of the First World War stimulated a memorial boom in the period which the present book is focusing on.
The remembrance of war is nothing particularly new in history, since victories in decisive battles had been of interest since ancient times. However, the age of nationalism and the First World War triggered a new level of war remembrance that was expressed in countless memorials all over the world. The present volume presents the research of international specialists from different disciplines within the Humanities, whose research is dealing with the role of war memorials for the remembrance of conflicts like the First World War and their perceptions within the analyzed societies. It will be shown how memorials – in several different chronological and geographical contexts – were used to remember the dead, remind the survivors, and warn the descendants.
The Second World War and Beyond
HerausgeberInnen: Frank Jacob und Kenneth Pearl
With the end of the Second World War, all its violence, war crimes, and sufferings as well as the atomic threat of the Cold War period, societies began to gradually remember wars in a different way. The glorious or honorable element of the age of nationalism was transformed into a rather dunning one, while peace movements demanded an end of war itself.
To analyze these changes and to show how war was remembered after the end of the Second World War, the present volume assembles the work of international specialists who deal with this particular question from different national and international perspectives. The contributions analyze the role of soldiers, perpetrators, and victims of different conflicts, including the Second World War. They show which motivational settings led to the erection of war memorials reflecting the values and historical traditions of the second half of the 20th and the 21st centuries. Thus, this interdisciplinary volume explores how war is commemorated and how its actors and victims are perceived around the globe.
Über einen Zusammenhang von Endlichkeit und personaler Lebensform des Menschen
AutorIn: Michael Quante
Der Tod prägt die menschliche Lebensform und beschäftigt die Philosophie seit ihren Ursprüngen auf vielfältige Weise. Ein zentraler Diskussionsstrang geht von der Frage aus, ob der Tod für den Menschen ein Übel sein kann. Ist es rational, den Tod zu fürchten, oder geht er uns gar nichts an? Eine zweite Diskussion kreist um den Zusammenhang von Personsein und Wissen um den Tod. Muss ich mich angesichts meines Todes radikal vereinzeln, um mich überhaupt als Individuum erfassen zu können? Welche Rolle spielt die Erfahrung des Todes anderer Menschen hierbei? In beiden Debatten geht es um die Frage, wie wir uns zum Faktum der Endlichkeit unserer menschlichen Existenz verhalten sollten.
New Perspectives in a New Era
HerausgeberIn: Sarah K. Danielsson
In the #MeToo era, the scourge of sexual violence in society has come into new focus. It has become clear that women and men have been, and are, victimized to an extent that many had previously not realized. But this invisibility has largely been aided by a history of silencing victims and of impunity for perpetrators. Wartime and military sexual violence has similar patterns of invisibility, silence and impunity. Furthermore, sexual violence in wartime and beyond is a phenomenon that cannot be divorced from broader social, economic and political issues. It is this dual focus on sexual violence itself and its contexualization that lies at the heart of this volume. This volume probes new directions in understanding sexual violence during conflict, as well as analyzing ethnicity, masculinity and their relationships to sexual violence.
Was ist das Fundament und was der letzte Sinn unserer Wirtschafts- und Sozialordnung? 70 Jahre soziale Marktwirtschaft laden dazu ein, ihre christlich-sozialethische Grundierung wieder neu in den Blick zu nehmen.
200 Jahre nach der Geburt von Karl Marx und 10 Jahre nach der Finanzkrise sind die Fragen nach einer gerechten Gestaltung des Wirtschaftssystems von bleibender Aktualität. Aus der Perspektive katholischer Soziallehre gibt es keine ausbuchstabierte christliche Ökonomie. Auf der Grundlage ihrer Prinzipien ist allerdings nur ein Wirtschaftsmodell vertretbar, das gleichermaßen freiheitlich wie auch gerecht und solidarisch ausgestaltet ist. Die Frage nach den ethischen Grundlagen einer Marktwirtschaft, die das Prädikat „sozial“ trägt, soll hier neu gestellt werden. Dieser Band gibt darauf Antworten aus der Perspektive der Christlichen Sozialethik und der Moraltheologie.
Jüdisch-christliche Transformationen
HerausgeberInnen: Norbert Otto Eke und Angelika Strotmann
Die vielfältigen Transformationen der Bibel in Vergangenheit und Gegenwart werden exemplarisch an jüdischen und christlichen Transformationen der Davidfigur und des Opfermotivs diskutiert.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes verstehen biblische Transformationen als Veränderungsprozesse von Referenzbereich und Aufnahmebereich, die in der Bibel selbst beginnen. Die im Anschluss an Untersuchungen innerbiblischer Transformationsprozesse behandelten literarischen, musikalischen und (religions-)didaktischen Transformationen von Davidfigur und Opfermotiv reichen vom Hochmittelalter bis in die Gegenwart und berücksichtigen Texte und Musikstücke jüdischer wie christlicher Provenienz. Gerade die Spannung zwischen zwei Narrationen mit anscheinend nur wenig Gemeinsamkeiten ermöglicht einen Blick auf die Unterschiede von Transformationsprozessen biblischer Figuren und Motive.
Drei Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges veröffentlichte Papst Benedikt XV. eine Friedensnote, mit der er den kriegführenden Nationen einen Weg aus dem „allgemeinen Wahnsinn“ weisen wollte. Der Sammelband würdigt diese halb vergessene Friedensinitiative.Die Beiträge von Historikern, Theologen und Kirchenhistorikern loten die Realisierungschancen der päpstlichen Initiative aus und fragen nach ihren unmittelbaren Folgen. Zugleich gehen die Aufsätze der Frage nach, inwiefern das Engagement Benedikts XV. in der Kontinuität einer vatikanischen Friedensethik zu sehen ist.
An Analysis of De trinitate 8-10 in Light of De spiritu et littera
This innovative study makes a fresh contribution to Augustine’s study of grace and the Trinity. Through a close historical-contextual analysis of De trinitate 8-10 and De spiritu et littera, the dissertation demonstrates that a crucial pattern of ‘love rescuing knowledge’ can be seen to be present in both works. Augustine is also shown, in both works, to have a keen interest in discussing the theme of human perfection.In uncovering linkages between Augustine’s reflections on grace and the Trinity in these works, as well as in his other writings, this study makes the wider claim that these two famous theological themes should be explored in concert with one another, rather than be treated separately. The nascent Pelagian controversy is considered as an important historical background, and the dissertation makes use of the most up-to-date scholarship on Platonism and biblical exegesis.
Kontrafaktisches Erzählen und Erinnerungskultur
Mit der Frage „Was wäre gewesen, wenn...?“ setzen die Autoren von „Interventionen in die Zeit“ ein. In Umbruchzeiten – Mauerfall oder das Ende des Sowjetimperiums – haben derlei kontrafaktische Geschichten Konjunktur. Bekanntes erscheint anders, Vergessenes oder Verbotenes als Fakt.
Der Band versammelt Beiträge über kontrafaktische historische Narrative aus vergleichender literatur-, medien- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf den postsozialistischen Kulturen Osteuropas sowie auf der Frage danach, wie kontrafaktische Narrative als konstituierende und dynamisierende Elemente von Erinnerungskulturen fungieren. Das Kontrafaktische kann ‚Ungeschehenes‘ geschehen machen, kann Geschichte erfinden, Verhandlungsspielräume erweitern, läuft dabei aber immer Gefahr, eine Allianz mit politisch restaurativen Kräften zu bilden.
Christliche Sozialethik im Gespräch mit Maria Skobtsova, Dorothee Sölle und Chiara Lubich
Am Beginn des dritten Jahrtausends steht die Welt vor großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen – vom Klimawandel über globale Gerechtigkeitsfragen bis hin zum erstarkenden Rechtspopulismus. Woher sind konstruktive Lösungsansätze zu erwarten? Drei aktuelle sozialethische Fragestellungen stehen im Zentrum: die umweltethisch geforderte Reduktion des Ressourcenverbrauchs angesichts einer ungehemmten Wachstumsökonomie, die Notwendigkeit universaler Solidarität in einer zum globalen Dorf zusammengewachsenen Welt und die Bedeutung echten interreligiösen Dialogs vor dem Hintergrund eines befürchteten clash of civilizations and religions.