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Der »Wegweiser zur Geschichte: Afghanistan« erschien erstmals 2006. Zu diesem Zeitpunkt kämpften die US-Streitkräfte und ihre Verbündeten im Rahmen der Operation Enduring Freedom (OEF) bereits mehrere Jahre auch auf afghanischem Boden gegen den internationalen Terrorismus. Die Kräfte der International Security Assistance Force (ISAF) konnten berechtigt hoffen, einen Beitrag zur Stabilität im Lande zu leisten. Die Bundeswehr war an der OEF von Anfang an beteiligt. Ende 2014 wurde der ISAF-Einsatz beendet und den Afghanen die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Heimat übertragen. Gleichwohl war klar, dass das Land am Hindukusch auch weiterhin des Beistands der internationalen Gemeinschaft bedurfte. Folgerichtig wirkt die Bundeswehr seit 2015 im Auftrag des Deutschen Bundestages mit Einsatzkontingenten an der Mission Resolute Support (RS) mit. Ein Ende der Unterstützungsleistungen ist derzeit nicht absehbar.
Der »Wegweiser zur Geschichte: Afghanistan« bietet auch in seiner vierten, aktualisierten Auflage einen raschen Überblick über Geschichte und Kultur des Landes. Die aktuellen Konflikt­linien und Herausforderungen werden in bewährter Weise aufgezeigt.Was ist zu tun?
Schicksale verfolgter Menschen des Paderborner Landes 1933-1945
Editor: Erik Beck
Die Verfolgung aus rassistischen, religiösen oder politischen Gründen griff zwischen 1933 und 1945 auf einen großen Teil des europäischen Kontinents über. Von dem sich zuspitzenden Terror blieb auch die deutsche Provinz nicht verschont. Im vorliegenden Band werden in zehn Lebensgeschichten die Schicksalswege von Menschen aus dem Paderborner Land nachgezeichnet, die aus den unterschiedlichsten Gründen in die Verfolgungsmaschinerie des NS-Staates gerieten. Anhand der Schicksale werden Strukturen des Terrors sichtbar, die die Gesellschaft auch in dieser vorwiegend ländlich geprägten Region durchzogen. Daneben zeigt sich auch, dass für die Überlebenden das Leid nicht mit dem Kriegsende aufhörte. Vielfach seelisch und körperlich gezeichnet, blieb die Erinnerung an das erlittene Unrecht. Zudem mussten sie meist hart um Entschädigungen und finanzielle Hilfen kämpfen.
Arabischer Nationalismus, politischer Islam und die Zukunft Palästinas
Author: Aref Hajjaj
Das Buch begibt sich auf die – auch nach Europa führenden – historischen Spuren des arabischen Nationalismus und des politischen Islam. Es erklärt die Zusammenhänge zwischen dem Palästinakonflikt und dem Flächenbrand, der den Irak und Syrien erfasst hat.
Aref Hajjaj vertritt die Ansicht, dass der aktuelle Dschihadismus, wie er sich im »Islamischen Staat« zeigt, viel enger mit weltlich orientierten Kräften des arabischen Nationalismus verbunden ist, als viele Medienberichte glauben machen wollen. Der Irakkrieg und die Repressionen gegen die Palästinenser durch Israel haben zur gegenwärtigen Krise im Nahen und Mittleren Osten entscheidend beigetragen. Ein eigener palästinensischer Staat ist durch den israelischen Siedlungsbau inzwischen unmöglich geworden. Hajjaj plädiert daher langfristig für einen gemeinsamen Staat von Israelis und Palästinensern, für den beide Seiten von ihrem jeweiligen Nationalismus Abschied nehmen müssten.
Editor: Bernd Lemke
Irak und Syrien zählen derzeit zu den weltweit gefährlichsten Konfliktzonen mit erheblichen Auswirkungen auch auf Deutschland und Europa: Der Irak befindet sich seit mehr als 30 Jahren in einem Dauerzustand zwischen Krieg und Krise; Syrien versank 2011 in einen brutalen Bürgerkrieg, in den sich bald auch externe Akteure einmischten und dessen Ende bislang nicht abzusehen ist. Als im Jahre 2014 die Gefahr bestand, dass der »Islamische Staat« große Teile des Irak und Syriens überrennen würde, sah sich der Westen gezwungen, gegen die gewalttätige Terrororganisation vorzugehen und insbesondere die in Bedrängnis geratenen Kurden im Nordosten des Irak zu unterstützen. Auch die Bundeswehr trägt dazu ihren Teil bei. Unter anderem bildet sie in Arbil, der Hauptstadt der Kurdischen Autonomen Region (KAR), die Peschmerga aus, die Streitkräfte der KAR. Zusätzlich erbringt die Bundeswehr etliche Hilfs- und Unterstützungsleistungen. Ein »Tornado«-Aufklärungsverband, der im türkischen Incirlik stationiert ist, liefert Informationen über den IS in Syrien. Und die deutsche Marine unterstützt im östlichen Mittelmeer die EU-Grenzschutzorganisation FRONTEX bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften fügt den bereits für zahlreiche Länder und Regionen vorliegenden Bänden der Reihe »Wegweiser zur Geschichte« nun eine Publikation für diese Schlüsselgebiete hinzu. Dieser Wegweiser versammelt zahlreiche Beiträge von renommierten Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachdisziplinen. Die Beiträge sind übersichtlich und allgemeinverständlich formuliert und mit Bildern, Grafiken und Karten versehen. Der Band ist zudem mit einem umfassenden Anhang ausgestattet.
2. Auflage
Über Jahrzehnte hin nahmen große Teile der deutschen Gesellschaft die Entwicklung in der Republik Mali kaum war. In politisch interessierten Kreisen galt der westafrikanische Binnenstaat bis zur Krise von 2012 als politische »Vorzeigedemokratie« in Afrika. Nur wenige kulturinteressierte Reisende und moderne Abenteurer hatten jedoch zuvor die Große Moschee des UNESCO-Weltkulturerbes in Djenné aufgesucht, das legendäre Timbuktu besucht oder sich von der atemberaubenden Schönheit der unendlich wirkenden Wüste berauschen lassen. Mit dem Aufstand bewaffneter Gruppen im Norden des Landes und dem Militärputsch in der Hauptstadt Bamako im März 2012 änderte sich die Situation schlagartig. Der Einsatz französischer Streitkräfte im Januar, die Entsendung einer europäischen Ausbildungsmission (EUTM Mali) im Frühjahr sowie die Aufstellung einer robusten Mission der Vereinten Nationen (MINUSMA) im Sommer 2013 dynamisierten die Entwicklung schließlich noch weiter. Mali trat in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit und wurde durch die Entscheidung des Deutschen Bundestages zum Einsatzgebiet der Bundeswehr. Der vorliegende Band verschafft das notwendige Hintergrundwissen, ohne das die aktuellen Ereignisse nur schwer einzuordnen sind. Mit dem »Wegweiser zur Geschichte: Mali« führt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, das 2013 aus dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt hervorgegangen ist, seine erfolgreiche Buchreihe fort. Die Bände bieten kurzgefasste, allgemeinverständliche und zuverlässige Informationen über die historischen, politischen sowie kulturellen Zusammenhänge in Krisenzonen, die in den Schlagzeilen der Weltpresse auftauchen. Namhafte Fachwissenschaftler und andere ausgewiesene Sachkenner stellen die Entwicklungen bis zur Gegenwart übersichtlich dar. Alle Bände sind durchgehend mit farbigen Karten und Abbildungen sowie einem Serviceteil ausgestattet, der eine Zeittafel, Literaturtipps und Internetlinks umfasst.
Der mit äußerster Brutalität geführte Bürgerkrieg in der Zen-tralafrikanischen Republik und die Aktivitäten der nigerianischen Terrororganisation »Boko Haram« haben in den vergangenen Jahren eine Region in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt, die in den Medien nur selten Beach-tung findet.
Der vorliegende Band verschafft das notwendige Hintergrundwissen, ohne das die aktuellen Entwicklungen in dieser Region nur schwer einzuordnen sind. Mit dem »Wegweiser zur Geschichte: Zentrales Afrika« führt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften seine erfolgreiche Buchreihe fort, die kurzgefasste, allgemeinverständliche und zuverlässige Informationen über die historischen, politischen, ökonomischen und kulturellen Zusammenhänge in Krisenzonenbieten liefern, die in den Schlagzeilen der Weltpresse auftauchen. Namhafte Fachwissenschaftler und andere ausgewiesene Sachkenner stellen die Entwicklungen bis zur Gegenwart übersichtlich dar. Alle Bände sind zudem durchgehend mit farbigen Karten und Abbildungen sowie einem Serviceteil ausgestattet.
Die Stadt, ihre Kirchen und ihre Universität
Eine Stadtgeschichte wie sie abwechslungsreicher kaum sein könnte: Einst von den Dänen erobert und von zahlreichen Kriegen in Mitleidenschaft gezogen, entwickelte sich Greifswald mit einer der ältesten Universitäten Mitteleuropas zu einer der dynamischsten Städte Deutschlands.
Den Weg durch die achthundertjährige Geschichte der Hansestadt zeichnet Hans Georg Thümmel mit viel Liebe zum Detail eindrucksvoll nach. Dabei geht er sowohl auf die Baugeschichte ein wie auch auf die Auswirkungen der Reformation sowie das Schicksal der Stadt im Dreißigjährigen, Brandenburgischen und Nordischen Krieg. Unter schwedischer Herrschaft zunächst unbedeutend, erlebte Greifswald unter
preußischer Herrschaft einen wissenschaftlichen wie auch industriellen Aufschwung. Doch auch die Zeit des Sozialismus lässt das Buch nicht aus, sondern schildert die Erlebnisse der Zeit anhand eigener Erfahrungen des Autors.
Ein Königreich im Wandel?
Der Band vermittelt einen facettenreichen Eindruck der vielfältigen Veränderungsprozesse im gegenwärtigen Saudi-Arabien. Das Land spielt aufgrund seines enormen Ölreichtums sowie seines zunehmenden regionalen Gewichts eine immer bedeutendere Rolle auf der politischen Weltkarte. Doch Schlagworte wie Reichtum, Repression und religiöser Extremismus bestimmen nach wie vor das Bild des Königreichs in der Öffentlichkeit. Dynamische Diskussionen, die momentan innerhalb der saudischen Gesellschaft geführt werden, bleiben häufig unberücksichtigt. Die einzelnen Beiträge in diesem Buch befassen sich mit den jüngsten Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die zwischen tiefgreifendem Wandel und autokratischer Modernisierung oszillieren.
Unübertroffen in Kompetenz und Ausstattung sind die »Wegweiser zur Geschichte«, kompakte, allgemeinverständliche historisch-politische Landeskunden, reich bebildert und auf neuestem Stand. Das gilt auch für die stark erweiterte Neuauflage des Wegweisers Naher Osten. Renommierte Autoren schreiben über Geschichte und Politik, Kulturen und Traditionen der Krisenregion Libanon – Israel – Palästina. Hier befindet sich heiliges Land dreier Weltreligionen, genauso aber der Brennpunkt vieler lang andauernder Konflikte. Das Buch bietet eine ungeschönte Analyse der komplexen Zusammenhänge. Die zuverlässigsten Informationen, die auf dem Buchmarkt zu finden sind. Aktuelles Hintergrundwissen – knapp und präzise dargeboten!
Geflohen - vertrieben - angekommen an Rhein und Ruhr
Am Ende des Zweiten Weltkrieges mussten im Zuge von Flucht und Vertrei-bung aus den bisherigen Ostprovinzen des Deutschen Reiches beziehungsweise aus ost- und ostmitteleuropäischen Siedlungsgebieten mit deutscher Bevölkerung rund 14 Millionen Menschen ihre angestammte Heimat verlassen. Es handelt sich nach wie vor um die größte (Zwangs-)Wanderung der Geschichte überhaupt. Der vorliegende Band versammelt individuelle Zeugnisse von Menschen, die das Geschehen seit 1944/45 selbst miterlebt und miterlitten haben, und die am Ende ihres 'weiten Weges nach Westen' in Nordrhein-Westfalen ankamen. Die Texte berichten von Heimatverlust und ungewolltem Aufbruch, aber auch von Ankunft und Neuanfang. Flucht und Vertreibung aus dem Osten am Ende des Zweiten Weltkrieges haben in den letzten Jahren im 'kollektiven Gedächtnis' der Deutschen einen anderen Stellenwert erhalten als dies zuvor jahrzehntelang der Fall gewesen ist. Dazu hat der politische Umbruch in Ost- und Ostmitteleuropa beigetragen, der auch einen freieren Diskurs über kontroverse Themen der gemeinsamen Vergangenheit mit unseren Nachbarn ermöglicht hat. Wenngleich nach wie vor über Ursachen, Verantwortlichkeiten und Bewer-tungen gestritten wird, ist doch das lange geltende Tabu hinsichtlich der Vertreibung aufgebrochen. Die anhaltende Debatte über die angemessene Form der Errichtung eines 'sichtbaren Zeichens' zur Erinnerung an das Schicksal der Vertriebenen zeugt einerseits von der anhaltenden Schwierigkeit des Themas, andererseits ist der feststehende Beschluss der Bundesregierung zu dessen Schaffung auch Beleg dafür, dass dieses Thema nicht mehr verdrängt werden kann. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes berichten von ihren eigenen Erfahrungen – sie gehören noch der 'Erlebnisgeneration' an, wenn sie auch zum Zeitpunkt des Geschehens noch sehr jung waren. Ihre damalige Perspektive war die von Kindern und Jugendlichen, daher richten sich ihre Zeugnisse insbesondere auch an die junge Generation von heute, die dafür sensibilisiert werden soll, was es für Menschen in ihrem Alter damals hieß, unter meist chaotischen Bedingungen und in großer Not fort und in einer ganz fremden neuen Umgebung neu anfangen zu müssen.