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Materialitäten und Semantiken des Buchs bei Anne Carson und Judith Schalansky
Vorgestellt werden zwei unkonventionelle Beispiele neuerer Literatur, bei denen die Gestalt des Buchs, seine Materialität und Architektur, als konstitutive Dimensionen des literarischen Werks selbst zu gelten haben: Anne Carsons Leporello-Buch "Nox" und Judith Schalanskys "Verzeichnis einiger Verluste". Carsons wie auch Schalanskys Buch entstanden als Dokumente des Erinnerns und nehmen Bezug auf Abwesendes bzw. Abwesende: Carson gestaltete "Nox" als Memorialbuch für ihren verstorbenen Bruder; es enthält Fetzen persönlicher Erinnerungsstücke sowie fragmentarische Notizen. Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“ bietet eine Zusammenstellung von Essays, Sachinformationen und Photos, die sich auf zwölf verschwundene Objekte, Orte, Kunstwerke oder natürliche Wesen beziehen.
A Commentary on De ciuitate Dei 10
This theological and philological commentary provides a detailed description of Augustine’s argument and reveals the areas where Augustine misrepresents or oversimplifies Porphyry’s thought in the Deregressu animae and other works. This work establishes a new foundation for any future work on Porphyry’s Deregressu animae. Via comparison with Porphyry’s extant Greek works and fragments, the commentary sheds light on seven key topics in Augustine’s presentation: 1) the ‘spiritual soul,’ 2) the nature of theurgy, 3) the report that Porphyry attributes passsiones to the gods, 4) the coherence of the De regressu animae with Porphyry’s other works, in particular his De philosophia ex oraculis and Epistula ad Anebontem, 5) the report on the purifying principia, 6) Porphyry’s views on reincarnation, and 7) the universal way of salvation.
A rare scholarly attempt to focus on the last decade of Augustine’s life, this volume highlights the themes and concerns that occupied the aged bishop of Hippo and led him to formulate some of his central notions in the most radical fashion.
Augustine of Hippo’s last decade from 420 to 430 witnessed the completion of some of his most influential works, from the City of God to the Unfinished Work against Julian of Eclanum, from On the Trinity to the Literal Commentary on Genesis. During this period Augustine remained fully engaged as bishop and administrator, but also began to curate his legacy, revising his previous works and pushing many of his earlier ideas to novel and at times radical conclusions. Yet, this last period of Augustine’s life has received only modest scholarly attention. With a cast of international scholars, the present volume opens a conversation and makes the case that the late (wild) Augustine deserves at least as much attention as the Augustine of the Confessions.
Griechenland. Fragile Ordnungen und die Politik der Kultur
Griechenlands jüngste Vergangenheit ist von tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft, der Gesellschaft und der politischen Kultur gekennzeichnet. Finanzkrise, Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen unter denen ein Großteil der griechischen Bevölkerung seit mehr als einem Jahrzehnt lebt, nicht zuletzt die drastischen Probleme der Fluchtmigration drängen die einst dominante Wahrnehmung in Bildern von mediterranen „Küsten des Lichts“, der Folklore und des antiken Griechenlands und seiner Architektur zurück. Die Beiträge des Länderschwerpunktes zeigen einen Ausschnitt der aktuellen vielfältigen ethnologisch ethnografischen Forschung Griechenlands. Sie verdeutlichen die engen Verknüpfungen von gesellschaftspolitischer Situation, Forschungsfeldern, Frage- und Problemstellungen. Sie handeln von Grenzregimen und Zugehörigkeitssetzungen, Strategien von Solidarität, und nehmen die globalisierte Creative Economy, Dynamiken religiösen Wandels sowie Politiken des kulturellen Erbes in den Blick. Die am Beispiel Griechenlands erkennbare Fragilität gesellschaftlicher und sozialer Ordnungen und die damit verbundenen Krisenerscheinungen bzw. -wahrnehmungen werden unter dem Spezialthema „Fragile Ordnungen und die Politik der Kultur“ breiter diskutiert. Die Beiträge sind Ergebnisse einer gemeinsamen interdisziplinären Tagungssektion von Europäischer Ethnologie und Soziologie. Sie fokussieren Transformationsprozesse von Zeitkonzepten, der Lebensgestaltung über alltagspraktische Ordnungsstrategien, von Realitätsbewertungen mit dem Infragestellen des lebensweltlichen Commonsense und die Folgen.
Volume Editor: Ulrich Konrad
Das Kirchenmusikalische Jahrbuch bietet ein ökumenisches Forum für wissenschaftliche Studien zum weiten Feld der liturgischen, geistlichen und religiösen Musik vom Altertum bis zur Gegenwart.
Das Kirchenmusikalische Jahrbuch 103/104 (2019/20) enthält Beiträge zum Thema „Musik und Mystik“ vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, zur Kultgeschichte als Musikgeschichte am Beispiel der Offizienzyklen zu Ehren der heiligen Ursula, zu zeittypischen Verfahrensweisen süddeutscher Kirchenkomponisten des 18. Jahrhunderts und zur Orgelmusik um die Wende vom 14. Zum 15. Jahrhundert.
Unter Mitarbeit von Torsten Konopka
Der Band beschreibt die wichtigsten Aspekte der historischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Malis sowie der vier Staaten Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad, mit denen Mali seit 2014 die „G5 Sahel“ bildet.
Anfang 2012 rebellierten Tuareg-Gruppen in Malis Norden. Die Rebellen riefen den unabhängigen Staat „Azawad“ aus. Die Kontrolle übernahmen jedoch bald Dschihadisten. 2013 intervenierten Frankreich und mehrere afrikanische Staaten. Mit ihrer Hilfe konnten die urbanen Zentren Malis zurückerobert werden. Doch langfristige Stabilität stellte sich nicht ein. Auch Malis Nachbarstaaten Burkina Faso und Niger wurden in den vergangenen Jahren immer labiler. Zahlreiche Karten und Abbildungen sowie ein umfangreicher Serviceteil ergänzen die Informationen über die ausgewählten Staaten.
Unter Mitarbeit von Torsten Konopka
Der Band beschreibt die wichtigsten Aspekte der historischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Malis sowie der vier Staaten Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad, mit denen Mali seit 2014 die „G5 Sahel“ bildet.
Anfang 2012 rebellierten Tuareg-Gruppen in Malis Norden. Die Rebellen riefen den unabhängigen Staat „Azawad“ aus. Die Kontrolle übernahmen jedoch bald Dschihadisten. 2013 intervenierten Frankreich und mehrere afrikanische Staaten. Mit ihrer Hilfe konnten die urbanen Zentren Malis zurückerobert werden. Doch langfristige Stabilität stellte sich nicht ein. Auch Malis Nachbarstaaten Burkina Faso und Niger wurden in den vergangenen Jahren immer labiler. Zahlreiche Karten und Abbildungen sowie ein umfangreicher Serviceteil ergänzen die Informationen über die ausgewählten Staaten.
Skripten & Artes (1978-2019)
Author: Heide Heinz
„CATWALK“ bietet eine Synopse der literaturwissenschaftlichen, schriftstellerischen und künstlerischen Arbeiten und Projekte von Heide Heinz von 1978–2019.
Volume Editors: Karsten Brüggemann and Mati Laur
Die Forschungen zur baltischen Geschichte ( FzbG) ist eine seit 2006 erscheinende Publikationsreihe der estnischen Akademischen Historischen Gesellschaft (Akadeemiline ajalooselts). Sie verstehen sich als ein akademisches Journal im Bereich der historischen area studies.
Über den jeweils engen sprachlichen Rahmen der einzelnen Staaten Estland, Lettland und Litauen hinaus soll nicht zuletzt die innerbaltische fachliche Kommunikation gefördert werden. Die FzbG pflegen einen regionalen Schwerpunkt auf dem „historischen“ Baltikum (Estland, Livland und Kurland, d.h. ungefähr die heutigen Republiken Estland und Lettland), doch sind auch Beiträge zur litauischen Geschichte willkommen. Der zeitliche Rahmen der Artikel reicht aber von der Frühzeit bis zur post-sowjetischen Periode. Darüber hinaus sind insbesondere Beiträgen willkommen, die sich mit den überregionalen Zusammenhängen in Nordosteuropa auseinandersetzen.
Volume Editors: Birgit Aschmann and Wilhelm Damberg
Archäologie der Kirchenkrise: Das Buch zur Enzyklika »Humanae vitae«, durch die Papst Paul VI. 1968 die Empfängnisverhütung durch die »Pille« verbot, analysiert die tiefgreifenden und bis in die Gegenwart spürbaren Folgen dieser heftig umstrittenen Entscheidung.
Wie kam es zu dieser folgenreichen Entscheidung des Papstes? Wie reagierten die Katholiken, Priester und Laien, Männer und besonders Frauen? Welche Konsequenzen zogen sie daraus? Inwiefern stellte dieses Ereignis eine Zäsur in der Geschichte der katholischen Kirche in Deutschland und der Welt dar? Welchen Platz sollten Kirche und Katholiken in der modernen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland in Zukunft einnehmen? Intensive Recherchen in lange verschlossenen Archiven lassen erst jetzt ein Bild dieser dramatischen Zeit entstehen. Namhafte Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland tragen in diesem Buch ihre Erkenntnisse zusammen. Diese Einsichten sind von großer Bedeutung für gegenwärtige Diskussionen über kirchliche Reformprozesse, weil sie an die Wurzeln der Krisenphänomene der Gegenwart zurückführen.