Die inter- und transdisziplinäre Studienreihe Beyond Historicism – New Testament Studies Today baut auf den philologischen Prinzipen auf, die der Übersetzung des Frankfurter Neuen Testaments von Stefan Alkier und Thomas Paulsen zu Grunde liegen. Der philologisch-kritische Respekt vor der jeweiligen Ausdruckskraft der Zeichenproduktion anderer ist nicht nur die wissenschaftliche, sondern auch die ethische Grundlage der Studienreihe Beyond Historicism. Sie publiziert kritische philologische, exegetische und historische Monographien und Sammelbände, die in unmittelbarer oder auch mittelbarer Weise neutestamentliche Texte in ihren jeweiligen enzyklopädischen Kontexten erhellen. Die Verpflichtung zur gründlichen kritischen Philologie als Grundlage der Datenanalyse und der historischen Hypothesenbildung will jeglichen Historizismus hinter sich lassen. Manuskripte können in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache eingereicht werden. Sie durchlaufen ein peer-review-Verfahren innerhalb des Herausgeberkreises und seines wissenschaftlichen Beirats. The inter- and transdisciplinary study series Beyond Historicism - New Testament Studies Today builds on the philological principles underlying the translation of the Frankfurter Neues Testament by Stefan Alkier and Thomas Paulsen. The philological-critical respect for the respective expressive power of the sign production of others is not only the scientific but also the ethical basis of the Beyond Historicism study series. It publishes critical philological, exegetical and historical monographs and anthologies that directly or indirectly illuminate New Testament texts in their respective encyclopedic contexts. The commitment to thorough critical philology as the basis for data analysis and historical hypothesis formation aims to leave behind any form of historicism. Manuscripts can be submitted in German, English, French and Italian. They undergo a peer-review process within the editorial board and its scientific advisory board.
Series Editors: Albert Franz and Alberto Bonchino
Die Reihe Franz von Baader, Ausgewählte Werke versammelt die repräsentativsten und aufschlussreichsten Schriften des katholischen Theologen, Natur- und Sozietätsphilosophen Franz von Baader (1765-1841) in vier Bänden. Diese Texte spiegeln Baaders Gedankenwelt in anschaulicher Weise wider. Insbesondere seine naturphilosophischen, ethischen, religiösen, metaphysischen sowie theosophischen Ansichten treten in ihnen besonders deutlich hervortreten.
Bis heute sind diese Schriften noch nicht in einer kritischen Ausgabe veröffentlicht worden. Die Reihe Franz von Baader, Ausgewählte Werke ist als Editio princeps die erste Ausgabe mit textkritischem Apparat, erklärenden Anmerkungen, Bibliographie, Personen- und Sachregister.
Die vierbändige Ausgabe wird insgesamt 28 chronologisch angeordnete und kommentierte Texte enthalten. Von besonderem Wert ist die kritische Kommentierung, die die einzelnen Textstellen erläutert und wissenschaftlich fundiert einleitet.
Die Herausgeber betreuen ebenfalls die neue Reihe Baaderiana, die die Ausgewählten Schriften mit Studien zu Baaders Werk und Wirken ergänzt. Somit wird die Lektüre von Baaders Texten durch die neuesten Erkenntnisse der Baader-Forschung vertieft und erhellt.
Series Editor: York-Gothart Mix
Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.
Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.
Die Publikationen dieser Reihe sollen sich einmischen in kirchliche, kulturelle und gesamtgesellschaftliche Debatten zu den Problemen, Krisen, Fragen und Chancen der Gegenwart. Sie vertrauen auf die unbestechliche und streitbare Fähigkeit biblischer Texte, kreuz und quer zu denken, sich nicht abzufinden mit anmaßenden Macht- und Unrechtsverhältnissen, sondern vielmehr im Vertrauen auf den Geber und die Gabe des Lebens über jeden Tod hinaus miteinander dankbar und denkbar gemeinschaftliches Leben und gemeinsame Zukunft zu gestalten.
Patristics have traditionally been a domain of Central and Western-European Scholars, their predilections and prejudices. As the center of Global Christianity is gradually shifting towards regions formerly considered to lie on the "margins", this long-established picture is about to change. The series Patristic Studies in Global Perspective appreciates this development. Focusing on topics of Patristic and Byzantine Theology, History and Culture from 150 A.D. to 1500 A.D Patristic Studies in Global Perspective welcomes historical, theological, philosophical and philological research, from Latin American, African, Asian, Australasian and Pacific, Eastern European and Near Eastern Scholars. As a peer-reviewed and cross-disciplinary series Patristic Studies in Global Perspective is open to academics working in the areas of history, philology, theology, philosophy and related disciplines. It is intended to publish two volumes per year. Both monographs and multi-authored volumes in English, German, French and Spanish are accepted.
Historische und archäologische Untersuchungen
Die von Imperien ausgelösten Dynamiken, ihre Entstehung, Transformationen und Auflösung haben die antike Geschichte in Zentralasien, der Mittelmeerwelt und Kontinentaleuropa entscheidend mitbestimmt. Konflikte und Kooperationen zwischen Imperien ebenso wie der Einfluss imperialer Ordnungen auf Regionen oder auch einzelne Städte stehen im Zentrum sowohl der aktuellen althistorischen wie auch der archäologischen Forschung.
Die Reihe soll einen privilegierten Publikationsort für zukunftsweisende, auch interdisziplinäre und kulturell übergreifende Studien bieten, die nicht nur die Mittelmeerwelt, sondern auch gemeinsam und in Wechselwirkung mit ihr die zentralasiatische Landmasse umfassen, die durch archäologische Methoden jetzt wesentlich besser erforscht werden kann als noch vor zwanzig Jahren. Die Reihe ist offen für deutsch- und englischsprachige Publikationen.

Die Beiträge zur Reihe werden durch einen internationalen wissenschaftlichen Beirat mittels peer reviewing geprüft.
Handbücher und Traktate für den Gebrauch des Kaufmanns, 1470-1820. Manuels et traités à l'usage des marchands, 1470-1820. Eine analytische Bibliographie in 6 Bänden
Ars Mercatoria ist ein Nachschlagewerk von europäischen und amerikanischen Bibliotheken - werden systematisiert und charakterisiert. Damit wird ein zentraler Quellentypus für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Geschichte des vorindustriellen Europas erstmals der historischen Forschung umfassend zugänglich. Die Schwerpunkte des jetzt erscheinenden Bandes zum 17. Jh. liegen im Wechselwesen, der Buchhaltung und der Warenkunde.

Die Reihe ist mit Band 3 abgeschlossen.
Die vorliegende Reihe leistet einen Beitrag zur historischen und theologischen Koranforschung. Sie will damit Arbeiten fordern, die zu einem tieferen Verständnis des historischen Kontextes der koranischen Verkündigung beitragen und dabei helfen, die koranische Theologie im spätantiken Milieu zu verorten. Im Spannungsfeld religiöser Diskurse der Spätantike wird derart die Genese und Stoßrichtung der koranischen Theologie in den Blick genommen und mit der traditionellen islamischen Exegese und den theologischen Einzeldisziplinen ins Gespräch gebracht. Derart sollen auch neue Impulse für religionstheologische Diskurse im Islam, Christentum und Judentum geschaffen werden. Um diese Ziele zu erreichen, werden insbesondere Forschungen und Studien berücksichtigt, die eine methodische und philologische Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen (Arabistik, Byzantinistik, Kirchengeschichte etc.) und Theologien (Islam, Christentum, Judentum) in Anschlag bringen.